Sonntag, 27. September 2020

Gnadenhof Gaia's Traum bittet um Hilfe in Form von 1-Euro-Mikrospenden (siehe Video)

 Diese Idee finde ich klasse

Ich habe schonmal bei einem anderen Gnadenhof erlebt, dass die gleiche Idee damals half, dass dieser Hof nicht pleite ging und so den Tieren eine ganz ungewisse Zukunft erspart blieb.

Dem Gnadenhof Gaia's Traum würden viele von diesen Mikrospenden auch super helfen und Sicherheit für alle Tiere bieten, die da leben. Fans gibt es nämlich sehr viele.


Ich setze nochmal ein paar Links drunter, falls Ihr auch 1-Euro-Mikrospender werden möchtet:

http://www.gaias-traum.de/zum-spendenformular.html

Wer mag, kann das auch anonym über betterplace tun:

https://www.betterplace.org/de/projects/51905-schenke-mehr-freiheit-fuer-die-pferde-vom-gnadenhof-gaia-s-traum-e-v/newsroom#ppp-sticky-anchor 

Und falls Ihr noch viel mehr über den Gnadenhof Gaia's Traum lesen, hören oder sehen möchtet, wo auch unsere beiden Pferde, als wir in großer Not waren, ein neues Zuhause gefunden haben und wo wir natürlich seitdem Paten sind mit mehr als einem Euro und wissen, dieser Hof ist toll, dann könnt Ihr das auf ihrer Facebook-Seite tun.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/

LG

Renate

 

Donnerstag, 24. September 2020

Erinnerungsfotos unserr Pferde ab Frühling 2016

 Wenn Geldgier einfach zu weit geht, bei allem Verständnis


Das hier ist ein recht kurzer Bericht und ich zeige nur noch Fotos von den letzten paar Gruselwochen im Pensionsstall in Reuterkoppel.

Wie es da aussah bei viel zu vielen Einstellpferden und nach dem Reithallenbau, sieht man sicherlich ganz deutlich.

Ich hatte damlt aufgehört, dass sich mein Mann auf dem glitschigen Brett rauf zum Misthaufen den Rücken verrenkt hatte und der Schlamm im Auslauf überhand nahm.


Es war deshalb so schwer, schnell einen neuen Stallplatz zu finden, weil ganz in der Nähe eine alte Stallbetreiberin gestorben war und der Stall nun verkauft, viel teurer danach und superedel und so von dort aus viele Leute einen neuen Stallplatz suchten.

Auch ein wenig weiter weg war ein Stallbetreiber aus Altersgründen krank geworden, hatte aufgehört und seinen Stall aufgegeben. Auch von dort suchten viele Leute nach einem neuen Stallplatz.


Rechts Boomer mit Freundin Peppi. Aber was nutzen einem nette Miteinsteller, wenn die Stallbetreiber einfach anfangen, ihre Geldgier nun auf die Spitze zu treiben, weil es ihnen wohl zu Kopf gestiegen war, dass ausgerechnet nach Fertigstellung ihrer Reithalle so viele Leute einen Platz suchten.

Es kam eine E-Mail, man würde wirklich mal ein Stalltreffen machen wollen. Offenbar sollte das aber nicht dem netten Kennenlernen dienen, denn es waren nur Vorwürfe darin.


Wir sollten doch bitte alle immer brav harken, wenn wir Heu und Stroh geholt und ausgemistet haben, auch bei Dauerregen und Schlamm, es hätten auch Leute die Pferdeäppel auf dem Reitplatz liegen lassen (waren wir definitiv nicht) und es wäre nicht in Ordnung, wenn die Einsteller die Heu- und Strohballen in der Scheune unten aufmachen würden, schließlich könnte der gesamte Stapel dann kippen und das sei gefährlich.

 

 

 


 Während ich Euch nun schon die ersten Fotos von unserem neu gepachteten Weidenland in der Feldmark Preetz zeige, wohin wir ab Mai 16 umziehen würden, erzähle ich mal, mit was für einem Krach wie schließlich gingen.

Ich antwortete nett auf diese Rundmail an alle mit den Vorwürfen oben. Wir waren ja jahrelang da gewesen und zu Anfang ging das auch .. wohl weil man sich seine Einsteller warm halten musste damals .. nun aber dachte, das sei nicht mehr nötig.



Ich machte einen konstruktiven Vorschlag. Ich sagte in dieser Antwortmail, dass wir uns darauf freuen würden, die anderen bei einem Stalltreffen mal alle kennenzulernen. Und ich sagte, es wäre sicher eine gute Idee, doch immer gleich einen zweiten Heu- und Strohballen mit hinzustellen. Wir seien schließlich inzwischen viele und dann käme auch keiner auf die Idee, wo was anzuknabbern, weil er seine Pferde versorgen müsse und keinen finden könnte, der neue Ballen hin stellt.

 

 Die Antwort darauf zog mir dann doch die Schuhe aus.

Nein man würde keinen zweiten Ballen hinstellen, denn die Einsteller würden sowieso schon so mit dem Futter rumasen. Außerdem würden wir unseren Pferden zu viel Heu geben und wenn wir das nicht sein lassen würden, dann müsse man ihnen das Futter in Zukunft zuteilen .. und wann wir denn endlich mal den Auslauf sauber machen würden, der total verdreckt sei ??? Das bei Dauerregen und Schlamm ohne Ende und einem kranken Mann, weshalb ich extra Bescheid gesagt hatte.
 
Die Antwort von Jürgen und mir war dann nicht mehr so freundlich, sondern sehr bestimmt.
Wir haben gesagt, dass die Frauchens von Aron und Dante uns unter anderem auch erzählt hätten, man hätte ihnen verbieten wollen, ihre Pferde satt zu füttern .. sie wären nicht nur wegen des Schlamms, der ja in 2014 noch harmlos gegenüber dem 2015 trotz weniger Regen war, sondern auch deshalb gegangen .. und nicht wegen des Streits mit uns im Sommer zuvor .. aber auch sowas sei vorprogrammiert, wenn man jedem Neuen was anderes zusagen würde, das sich mit dem, was man dem alten Einsteller vorher versprochen hätte, gar nicht decken würde .. sowas sei alles andere als fair, denn der Ursprungspreis sei mal für was völlig anderes abgemacht gewesen als es heute noch sei .. und dafür hätten wir auch noch eine Preiserhöhung bekommen .. sie mögen darüber doch mal ernsthaft nachdenken. Gekündigt haben wir damals nicht.

 

Abends kam dann der Bauer, obwohl ja seine Frau unsere offizielle Vertragspartnerin war, fragte, ob wir denn gleich gehen würden und ich habe gesagt, das ginge erst im Frühling, weil wir zu Fuß durch den Weinberg müssten und mit Prima nicht an der B 76 zurück könnten und außerdem noch gar keinen neuen Platz hätten.

Es hat sich alles so zugespitzt zuletzt, dass ich sogar die Polizei gerufen und auf den Hof geschickt habe und eine Anwältin für Pferderecht eingeschaltet, die den zwei erstmal den Magen gewaschen hat.


Tja ... da waren wir schon auf der Weide in der Feldmark dabei, alles vor dem Umzug einzuzäunen.

Diese Ecke war schön, dennoch kein Glücksgriff, denn auch Weidenachbarn können mehr als ätzend sein, Ob wir da jemand diese Weide weggeschnappt haben, ich weiß es nicht. Die kommenden zwei Jahren würden wir da nur Stress haben, obwohl es eigentlich eine wunderschöne Ecke war.



Na ja .. auch unsere Freundin damals, von der wir dachten, sie wäre unsere beste Freundin, war eine große Enttäuschung, denn sie war mit unserer Weidenachbarin offenbar damals besser befreundet als mit uns.

Heute ist das nicht mehr der Fall. Ja ...das wundert uns nicht, wir haben diese Weidenachbarin ja gut kennengelernt. Aber mit der Freundin, mit der wir heute wieder reden .. eine innige Freundschaft wie davon, wird das nie mehr werden, dazu ging damals einfach zu viel kaputt.


Na ja .. mit anderen Leuten sind die guten Stallbetreiber in Reuterkoppel wohl nicht besser umgegangen .. denn irgendeiner muss das Finanzamt eingeschaltet haben wegen Schwarzgeld, das sich dann bei uns meldete.

Nach dem Weggang habe ich da keinen geschont, sondern wahrheitsgemäß angegeben, wie lange wir dort waren, was es gekostet hat, wie viele Miteinsteller mit uns da waren und dass von uns verlangt wurde, immer bar zu zahlen, ohne jemals eine Quittung auszustellen. Wurst ist wieder Wurst.


Wenn ich heute ab und zu bei ebay schaue, muss ich sagen, doch es gibt schlimmere Pensionsställe als den in Reuterkoppel oder andere, wo wir vorher waren .. die Krönung schlechthin muss der Nachbarstall dieses letzten Pensionsstalls sein, wo wir zuletzt waren und noch schlimmer als der einer in Klein-Kühren, wo wir später eine Weile Heu gekauft haben. Diese beiden Ställe suchen ununterbrochen neue Einsteller. Dieser letzte in Reuterkoppel tut das nicht, nur manchmal. Man kann schlechten Service also noch überbieten.



Als wir gingen, und das war am letzten Tag im April 2016, also voll im Frühling, wo alles schön sein sollte, war immer noch fast nur Schlamm überall.

Ich weiß nicht, wie die Fluktuation in diesem Stall sein mag, der sicher deshalb leicht wieder neue Einsteller findet, weil er so nah an Kiel dran ist.

Wer da lange bleibt, sollte es nicht besser geworden sein, hat selbst schuld. Auch wenn ich nach wie vor sage, immerhin hat man da nicht unsere Pferde mit verschimmeltem Heu fast vergiftet wie im Stall davor, wo alles nett und lieb war, aber dafür das Futter eine Vollkatastrophe. Generell denke ich, es wäre dringend erforderlich, dass sich das Tierschutzgesetz einmal die Pensionsställe und die Lage der Einsteller von Pensionspferden vornimmt, um sowas endlich aus der Welt zu schaffen. Unendlich viele Leute wandern von Stall zu Stall immer in der Hoffnung, dass es irgendwo gut ist .. und das muss im Sinne der Pferde endlich mal aufhören.


Beim Umzug halfen uns damals Freundin Anke, ihr Mann Dennis und sein Bruder Peter sowie meine jüngere Tochter Esther, was ich Esther hoch anrechne. Wir brauchten dringend Hilfe damals und sie war an dem Tag da.






Leider zerschlug sich meine Hoffnung, wir würden uns danach vielleicht wieder ab und zu treffen .. meine Familie hat mich leider verstoßen nach meiner Scheidung und sich für meinen Ex entschieden .. ich gehöre nicht mehr dazu, auch wenn man mir, wenn es ganz krass kommt, dann ab und zu doch mal hilft.

Ich finde das ungerecht, denn es war immer ich, die diese Familie ernährt und für alles gesorgt hat, zusammen mit meiner Mutter. Mein Ex hat nicht nur sein Geld, sondern auch meins nur für seine laufenden Affairen ausgegeben und nie an die Familie gedacht, wenn er das tat. Aber er ist halt wohl netter als ich, fröhlicher, nicht so ernst .. und kann wohl anderen Leuten besser nach dem Mund reden als ich. Damit habe ich gelernt zu leben, auch wenn das die wohl bitterste Pille war, die ich im Leben haben schlucken müssen und meine Mama, die ja auch starb ohne wirklich Kontakt zu ihren Enkeln, genauso. Die Familie war für mich und sie ja unser Lebensinhalt immer gewesen, aber so ist das Leben leider .. hart, aber ungerecht.



Die letzten Fotos von Reuterkoppel .. Flucht aus einem wirklich nur noch als Schlammloch zu bezeichnenden Hof, der dazu zuletzt viel zu teuer war und trotzdem noch anfing, sogar mit dem Futter zu geizen.

Sowas geht gar nicht bzw. das geht schlicht zu weit.




Weiter geht es hier dann bald mit der Ankunft der Pferde in der Feldmark Preetz am letzten Apriltag 2016.

LG

Renate


Dienstag, 22. September 2020

Nur zwei schöne aktuelle Sommerfotos von Prima und Chiwa

 Noch ist ja Weidesaison

Die Bilder sind wie fast immer von der Facebook-Seite von Gnadenhof Gaia's Traum.
 

Das Foto von Chiwa ist nicht auf der Weide, sondern oben im Unterstands-Bereich beim Müsli-Futtern aufgenommen worden. Hinten in der Ecke brütet Ente Sweety. Die legt ihre Eier glatt in Chiwas Stall und brütet da auch, futtert mit aus Chiwas Schüssel und fühlt sich bei ihr pudelwohl, obwohl sie ja ein eigenes kleines Entengehege hat.


Das Foto von Prima ist an einem Regentag im September gemacht worden. Da läuft Prima irgendwo auf der Weide rum.

LG

Renate


Samstag, 19. September 2020

Erinnerungsfotos unserer Pferde ab Spätsommer 15 in Reuterkoppel

 Zuerst waren sie damals noch zu viert


Hier sieht man sie zu viert, Camilla, Ala, Prima und Chiwa.

Sie waren getrennt durch einen Zwischenzaun, weil die beiden anderen ganztags nun die Waldweide nutzten, was bei uns ja nicht ging wegen Chiwas Hufrehe-Neigung. Unsere grasten also stundenweise, wenn wir da waren, auf der Apfelweide.

Das Frauehen von Ala und alle, die zu ihr gehörten, waren sehr nett. Wir verstanden uns gut.




Es war schade, trotz der netten neuen Stallgemeinschaft hatten wir fest vor, zum Frühling 16 zu gehen, alleine schon deshalb, weil es uns einfach zu teuer wurde.

Das würde aber nicht der einzige Grund bleiben, weitere Aspekte würden sich durch die Überfüllung mit immer mehr neuen Pferden erst im Winter ergeben. Auch der Bau der Reithalle wirkte sich sehr nachteilig auf unseren Auslauf aus.




Unsere Apfelweide war durch den Reithallenbau viel kleiner geworden. Noch war die Reithalle aber innen nicht fertig und wurde erst ab Anfang des Jahres 2016 genutzt.

Sehr nachteilig war, dass genauso wie an der Scheune die Dachrinnen an kein Entwässerungssystem angeschlossen waren, das Regenwasser vom Hallendach also ungebremst unsere Auslauf überschwemmte, aber auch den Weg zur Apfelweide, der bald zu einem einzigen Sump mutierte.



Wie man oben sieht, war der Weg neben der Reithalle schon im Spätsommer kaum noch begehbar ...die nächsten Fotos von Anfang Oktober würden die letzten vor dem Winter auf der Apfelweide werden.

Anders als vorher hatten unsere Pferde jetzt keinen Ort mehr zum mal Austoben, weder die Apfelweide noch die Waldweide und auch nicht ihren Auslauf, denn der wurde wegen dieser Reithalle ebenfalls ein einziger Sumpf.




Die Tatsache, dass die Leute, die zu Ala gehörten genauso nett waren wie die Leute, die jetzt Reitbeteiligung bei Camilla waren, wir uns also in unserer engsten Stallgemeinschaft super verstanden, reicht schlicht nicht aus, um solche Nachteile irgendwie noch auszugleichen.

Sogar Boomer hatte in der Hündin von Alas Frauchen eine kleine Freundin gefunden. Es war schade zu gehen, aber wir mussten das trotzdem im Frühling tun und nur irgendwie den nächsten Winter durchhalten.



Ich war beim Bloggen durchaus vorsichtig, trotzdem passte es den Stallbetreibern nicht, dass ich ehrlich erzählte, wir würden wechseln, weil solche Wege zum Führen kein Zustand waren wie links .. weil auch der Auslauf, den man kaum noch abäppeln könnte vor Schlamm, kein Zustand war und weil der nun einzige kaum zu erreichende Misthaufen neben der Reithalle, auf den nur wackelige Bretter führten und der immer glitschiger und höher wurde, sich auch von Woche zu Woche zu einem immer größer werdenden Problem auswirkte.



Ständig wurde mir erzählt, beim Ex meiner Tochter Esther und seiner Freundin wäre ja alles noch viel schlimmer.

Nun das stimmt schlicht nicht.

Solche Zustände in Sachen schlechtem Boden und in Sachen total überhöhter Preise haben da noch nie geherrscht und das ist auch bis heute nicht so. Wir hatten da rein familiäre Probleme, die mit einem schlechten Stall nichts zu tun hatten, denn dieser Stall ist nicht schlecht, bis heute nicht.



Zum endgültigen Streit kam es dann, als Jürgen auf dem Weg zum Misthaufen mit der vollen Karre wegrutschte und sich ganz fürchterlich den Rücken dabei verrenkte.

Er konnte sich kaum noch bewegen. Ich selbst kam mit der Mistkarre nicht bis auf den Hügel, habe mühsam den Mist Forke für Forke nach oben getragen ..eine Qual ohnegleichen war das. Ein nicht zu lösenden Problem war für mich, nicht mehr in den Auslauf zu kommen, weil ich wegen meiner Beine in keine Gummistiefel passe.



Die alten Einsteller gingen nach und nach.

Einer davon muss wohl auch das zuständige Finanzamt angerufen haben und erzählt, dass wir dort den Einstellpreis immer bar bezahlt haben.

Als wir schon weg waren, rief mich nämlich das Finanzamt Kiel-Süd an und fragte, ob ich bereit wäre zu sagen, wie lange wir dort gewesen sind, was es gekostet hätte und ob wir immer in bar bezahlt hätten. Ich erfuhr, sie wollten das wissen, weil es wohl um Steuerbetrug ging.


Sie wollten auch wissen, ob denn noch andere Pferde außer uns dort in Pension gestanden hätten. Offenbar ist dort nichts der Einnahmen durch die Pensionspferde über das Finanzamt abgerechnet worden. Also wer so öffentlich liegt und so mit seinen Einstellern umgeht, wie wir das zuletzt erlebt haben, sollte sich nicht wundern, wenn die Leute irgendwann keine Scheu mehr haben, einfach nur die Wahrheit zu sagen.

Wäre man nett zu uns gewesen, bis wir weg waren, hätte ich sicher nicht so ehrlich erzählt, wie das war.



Bei uns kam zuerst direkt zu Weihnachten die Preiserhöhung .. Heiligabend. Da kommt doch Freude auf. Wir haben dort nie eine Weihnachtsfeier erlebt, keine sozialen Aktivitäten, um die sich die Stallbetreiber mal gekümmert hätten. Die Einsteller wurden planlos zusammengestellt, ob es nun passte oder nicht. Es ging um nichts als Geldverdienen. Und zuletzt warf man uns auch noch vor, der vor Schlamm gar nicht mehr zu pflegende Auslauf wäre ja nicht sauber genug. Es reichte einfach. Wir stritten uns und kriegten dann auch noch die Kündigung deshalb.



Natürllich vertrugen sich Ala und Camilla nicht in einer Box, also musste Camilla einfach draußen schlafen .. das arme Tier.

Dass ich immer wieder gesagt habe, das ist kein Offenstall, denn ein Offenstall braucht Fluchtwege, es wurde ja nicht begriffen.

Zuletzt bevor wir gingen, standen nebenan sogar schon 4 Pferde .. irgendwann sind wir dort mal spazierengegangen .. sie haben wirklich noch fahrbare Weidehütten in diesen Schlamm dazugestellt.



Als wir mal einzogen, hieß es, wenn wir mal krank wären, würden natürlich die Stallbetreiber solange aushelfen. Das war ein echter Satz mit X. Wir haben da so oft geholfen, wenn Miteinsteller nicht konnten oder auch mal Hilfe von Miteinstellern gehabt .. aber von den Stallbetreibern selbst nicht.

Die haben nur kassiert und das grundsätzlich bar. Ich glaube nichtmal, dass es gut gewesen wäre, dem Finanzamt was vorzulügen, nichtmal aus Sympathie. Was hätte ich denn erzählen sollen, wir hätten da umsonst gestanden?



Links übrigens Jürgen auf dem Rückweg von diesem Problemmisthaufen, der nur von dort aus erreichbar war und immer höher wurde bei inzwischen ja ca. 27 Einstellpferden und ja zusätzlich ca. 100 Rindern, die auch da waren.

 

Ich höre hier einfach mal auf jetzt.

 

 

Über die allerletzten Probleme werde ich Euch was erzählen, wenn ich wieder weitermache.

Es sind nur noch allerletzte Fotos von Pferden, die in Schlamm ohne Ende lebten, bis wir endlich gehen konnten. 

Es war schwer, einen anderen Platz zu finden. Warum das so schwer war, erzähle ich Euch dann auch.

Bis bald. Es geht dann noch weiter gegen Ende von Teil 29 meiner Pferdegeschichte.

LG

Renate


Montag, 14. September 2020

Spätsommer und Herbst sind für alle Pferde eine gefährliche Zeit

 Die Gefahren im Knick, auf der Weide und durch Spaziergänger

Der September ist der Monat, in dem die meisten Pferde an Hufrehe erkranken. Das ist nicht grundlos so und kann unter anderem auch daran liegen, dass Pferde in dieser Zeit die Möglichkeit haben, zu viele Eicheln, Bucheckern oder Fallobst aller Art zu fressen.

Deshalb auch hier im Pferde-Blog nochmal die Warnung.

Sollten bei Euch auf der Weide oder im Knickbereich Eichen, Buchen oder aber auch Obstbäume aller Art wachsen, bitte achtet darauf, dass die Pferde keine Möglichkeit haben, zu viel Eicheln, Bucheckern oder Fallobst zu fressen.

Hufrehe ist nur ein Problem, das dadurch entstehen kann. Es kann auch zu Kolik kommen und eine Kolik kann sogar tödlich enden, wenn Ihr viel Pech habt.

Der September und Oktober sind herrliche Monate zum Spazierengehen und viele Leute lieben es, fremde Pferde zu füttern, wissen oft auch gar nicht, wie gefährlich zu viele Eicheln (siehe rechts), Bucheckern oder einfach zu viel Fallobst wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und dergleichen sein können. Sie meinen es oft sogar gut, rechnen auch nicht damit, wie viele Spaziergänger außer ihnen selbst sonst noch füttern.

Auch Eicheln und Bucheckern werden oft mit Begeisterung gesammelt und an Pferde verfüttert, wenn sie nicht schon von alleine auf die Weide fallen.

In großen Mengen sind die lebensgefährlich für Pferde.

Rechts und unten seht Ihr, wie Bucheckern aussehen.

Die sind noch gefährlicher als Eicheln und da genügen schon kleine Mengen für eine schlimme Vergiftung Eurer Pferde.


So gesund wie ein paar Äpfel, Birnen oder anderes Obst für Pferde auch sind .. in Mengen wie links zu sehen ist das auch lebensgefährlich.

Da macht die Menge das Gift.



Falls es schwer ist, Spaziergänger persönlich anzusprechen, hängt am besten nette Schilder auf.

Fütterm verboten eignet sich wenig nach meiner Erfahrung.

Eine nette Erklärung, warum zu viel füttern zu Kolik und mehr führen kann, hilft meistens besser.

LG

Renate