Freitag, 23. Oktober 2015

Deckung des Eiweißbedarfs beim Pflanzenfresser

Gedanken wegen einer Freundin


Eine alte Freundin von mir, die sich längere Zeit vegan ernährt hat, ist davon richtig krank geworden und erzählt mir gerade, dass es ihr viel besser geht, seit sie erst seit einigen Tagen begonnen hat, wieder ab und zu Garnelen, Fisch oder mal ein Stück Käse zu essen. Offensichtlich hatte sie Eiweißmangel, vielleicht auch einen Mangel an essentiellen Fettsäuren, Vitamin B 12, Eisen und mehr.

Nun braucht ein Pferd ja auch Eiweiß und ich habe mich gefragt, das sind ja große Tiere, wie läuft das eigentlich bei Pflanzenfressern? So wirklich fündig bin ich aber bisher nicht geworden, warum denn Pferde mit ja relativ kleinen Mengen Getreide dennoch gut ihren Eiweißbedarf decken können, wenn man das mal mit den Riesenmengen Heu, Stroh und sonstigem und ihrer Körpergröße vergleicht.

Ich verlinke Euch das, was ich gefunden habe, aber trotzdem mal.

Auf jeden Fall braucht ein Pferd, das viel tut, mehr Hafer usw., um seinen Eiweißbedarf zu decken.



LG Renate

Montag, 12. Oktober 2015

Zwischenzaun vor dem Waldrand

Eine auf jeden Fall vernünftige Idee

Über Primas Kopf seht Ihr Ahorn-Früchte, die genauso schädlich wie Eicheln und Bucheckern werden können, wenn Pferde sie in großen Mengen fressen.

Heute fiel mir beim Abäppeln unseres Auslaufs auf, dass plötzlich auf der Waldweide ein Zwischenzaun gezogen worden ist, und zwar noch vor einer großen Eiche links und dann rüber bis zum Zaun, womit auch die diversen Buchen am Waldrand jetzt abgezäunt sind.

Aufmerksam geworden bemerkte ich, dass unsere beiden Nachbarpferde, die tagsüber ja noch auf der Waldweide mehrere Stunden laufen, keine festen Pferdeäppel gemacht hatten, sondern eher breiige Haufen, die an Kuhfladen erinnerten.

Am Heu konnte es nicht liegen, denn unsere beiden fressen ja das gleiche Heu, aber bei uns im Auslauf waren die Pferdeäppel ganz normal.

Chiwa und Prima sind wegen dem schönen Wetter in der letzten Zeit doch wieder auf der Apfelweide gewesen. Es gibt dort auch eine Eiche und ebenfalls einen Waldrand mit Buchen und hohen Ahornbäumen. Es gibt dort zusätzlich zwei Apfelbäume, die zur Zeit viele Falläpfel abwerfen, von denen unsere Pferde täglich reichlich genascht haben. Zusätzlich fressen sie aber auch mit Genuss das dort noch hohe Gras und soweit ich gesehen habe, eher nicht die Eicheln und Bucheckern, weil sie das bei dem reichlichen Angebot sonst gar nicht nötig haben. Ich muss dazu sagen, falls jemand, der das hier liest, es nicht wissen sollte, wegen Chiwas Hufrehe-Neigung grasen unsere zwei grundsätzlich immer nur täglich in der Zeit, in der Jürgen und ich im Stall alles in Ordnung halten, also ca. eine Stunde am Tag. Ansonsten fressen sie im Auslauf nur Heu, das bei uns sehr gut ist.

Auch das Fallobst hat Chiwa und Prima wie schon im Vorjahr nichts ausgemacht.

Da die Waldweide von Camilla und Ala inzwischen sehr abgegrast worden ist, gehe ich davon aus, dass es bei den zwei anders war und sie sich deshalb viele Eicheln und Bucheckern gesucht haben werden, möglicherweise auch Ahornfrüchte.

Alle drei Baumfrüchte sind nur in kleinen Mengen für Pferde unbedenklich, aber wenn sie viel davon fressen, regelrecht giftig. Pferde wie Chiwa, die zu Hufrehe neigen, kriegen davon leicht einen neuen Hufrehe-Schub, andere Pferde können anders reagieren wie mit Kolik, Kotwasser oder Durchfall.

Deshalb habe ich aufgrund dieser Beobachtung das Thema hier noch einmal aufgegriffen, um andere Pferdehalter darauf aufmerksam zu machen, unbedingt bei Eicheln, Bucheckern und auch Ahornfrüchten auf stark abgeweideten Flächen sehr vorsichtig zu sein, denn das kann sonst gefährlich werden.

Die sogenannte atypische Weidemyoglobinurie wird z. B. in erster Linie auf die Früchte des Ahorns .. oben im Bild zu sehen .. zurück geführt.

LG Renate

Dienstag, 6. Oktober 2015

Nie wieder kaufe ich die Wurmkur Equest Gel !!!

Auch wenn ich was gefunden habe, wogegen das Zeug gut sein soll .. es sind nicht die Dasselfliegenlarven!!!


Also ich werde unten mal verlinken, wogegen denn besagte Wurmkur nun besonders gut helfen soll. Wobei ich erstens zu den Menschen gehöre, die täglich den Auslauf abäppeln, regelmäßig ausmisten und außerdem bisher besagte Symptome noch nie !!!! bei einem der uns gehörenden Pferde bemerkt habe.

Aber zur Info mal unten, wogegen denn Equest nun als einziges Wurmmittel zur Herbstentwurmung gut sein soll.

...

Wegen des widerlichen Geschmacks und dem Kampf, das Zeug auch nur ansatzweise in unsere Pferde zu kriegen, habe ich ja einige Beiträge weiter unten schonmal berichtet, denn nichts ist so widerlich wie dieses Equest Gel und lässt sich mit nichts mehr überdecken. So ein Pferd zu entwurmen, artet in eine für Mensch und Tier lebensgefährliche Aktion aus, die ich uns nie mehr antun werde !!!

Da ich jetzt die Rechnung bekommen habe, bin ich auch ziemlich sicher .. trotz der Angabe im Stall in Klein-Kühren, diese Wurmkur wäre auch gegen Bandwürmer gewesen, was Equest nicht ist, sondern nur gegen kleine Strongyliden ... dass wir genau dieses Zeug auch damals in Klein-Kühren unter genauso großen Schwierigkeiten versucht haben, in alle Pferde dort zu kriegen,denn auch die Pferde der dortigen Stallbetreiber haben sich mit aller Kraft gegen dieses Zeug zur Wehr gesetzt und vermutlich hat kein Pferd die Menge davon geschluckt wie es hätte sein sollen .. es schmeckt einfach zu ekelhaft und Pferde haben viel Kraft und viel fliegt sonstwo hin bei so einem Kampf.

Die Wurmkur damals war auch durchsichtig und kostete über 30 Euro, nur dass die damalige Tierärztin .. die von der ich auch den Eindruck hatte, sie hat null Ahnung von der Behandlung von Hufrehe oder überhaupt von irgendwas .. wohl unseren Stalbetreiberinnen gesagt hat, es sei auch unter anderem was gegen Bandwürmer drin .. ist halt nicht so und da ich mit der Stallbetreiberin gemeinsam das Abi nachgemacht habe, die mit der Durchschnittsnote 1,3 abging, halte ich diese Frau nicht für dumm. Wenn die Tierärztin das gesagt hat, wird sie das auch richtig verstanden haben, vielleicht nur nicht auf der Packungsbeilage nachgelesen .. wir auch nicht, ehrlich gesagt.

Nun kam gestern die Rechnung und mich traf erneut der Schlag:

63,71 Euro für lediglich zwei Wurmkuren von diesem Equest Gel !!!



Damit kostet das Zeug auch noch 3 x so viel wie jede andere normale Wurmkur, wo wir im Schnitt unter 25 Euro für 2 Wurmkuren bezahlt haben.

Die mit Apfelgeschmack und gegen Dasselfliegenlarven, die ich uns Mitte November bestellen werde, und zwar entgegen meiner Gewohnheit dieses Mal in einer Versandapotheke, weil ich gelesen habe, die nehmen Pferde gut und ohne Probleme ein, weil sich der Hersteller auch Gedanken darüber gemacht hat, wie man eine Wurmkur ins Pferd kriegt, ohne es vorher in Vollnarkose legen zu lassen .. was auch nichts helfen würde, denn dann kann es sicher nicht mehr schlucken !!!, da kostet ne Tube sogar unter 10 Euro ... plus Versandkosten allerdings, aber die sind nicht hoch.

Ich habe die mit verschiedenen Links, wo man sie im Internet kriegt, hier ein Stück tiefer schon verlinkt.

...

Also zur Info nochmal ein Link, wo oben was über Dasselfliegenlarven steht .. weshalb ich im Spätherbst die Wurmkur mit Ivermectin immer für sinnvoll halte und dann da auch nochmal eine geben werde egal ob der Stall das auch macht oder nicht .... und weiter unten dann die Info wegen der kleinen Strongyliden, die wohl nur manchmal gefährlich werden können .. was ich wie gesagt noch nie so irgendwo erlebt habe.


LG Renate

Freitag, 25. September 2015

Wurmkuren im Geschmacksvergleich

Ich hoffe, die nächste Wurmkur ist weniger ekelhaft und leichter zu geben

 
Man krieg ja ständig neue Wurmkuren für Pferde um die Ohren gehauen und weiß nie, ist das Zeug nun eklig, obereklig, so eklig, dass man es kaum noch rein kriegt und dabei in Gefahr gerät, tot getreten zu werden, weil das Pferd sich in Panik wehrt oder ist das Zeug so geschmacksüberlegt, dass man es ohne große Probleme leicht ins Pferd kriegt.

Die Wurmkur letzten Winter mit Ivermectin war okay .. war ne rote Schachtel, ich hab den Namen aber vergessen .. schade. Aber in Zukunft werde ich sowas hier im Blog festhalten, für uns für das nächste Mal und für alle, die nach fressbaren Alternativen unter den Wurmkuren suchen, da leider nicht alle Hersteller darauf zu achten scheinen, dass man ihr Zeug auch ohne Kampf ins Pferd kriegt, weil es halbwegs fressbar und nicht bitter wie Galle ist.

Die Wurmkur im Sommer, die wir zusammen mit Saili gegeben haben und wovon ich noch was übrig habe (nicht gegen Dasselfliegen, aber Bandwürmer) hieß Pyrantel Entwurmung von CP Pharma, davon habe ich noch ne Schachtel da für nächsten Sommer und muss es nur ergänzen, ließ sich gut eingeben, war nicht sehr eklig, also empfehlenswert.

Meine Pferde fressen Wurmkuren, die halbwegs schmackhaft sind, immer in zusammengeklapptem Toast in kleinen Mengen.

Grauenvoll war irgendwann noch in Klein-Kühren auch was gegen Bandwürmer usw., rosa-durchsichtiges Zeug, hab den Namen vergessen ... der gesamte Stall hat rebelliert, nicht nur Chiwa und Prima ... es landete sonstwo, bloß nicht im Pferd.

Fast genauso ekelhaft ist Equest mit dem Wirkstoff Moxidectin ... Jürgen und ich sahen aus wie die Schweine, es war ein einziger Kampf, unsere Pferde heute irgendwie damit zu entwurmen . das kaufe ich nie wieder, unter Garantie !!!!

Außerdem steht dabei, dass es das Zeug ist, was so gefährlich für Hunde und Katzen ist, dass die sogar davon sterben können, wenn sie die Pferdeäppel fressen .. und es darf nicht in Gewässer kommen, weil sonst die Fische eingehen .. lese ich leider erst jetzt, nachdem ich mal nachsehen war, ob noch andere Leute schreiben, wie grauenvoll das schmeckt und was da eigentlich drin ist.

Man soll unter keinen Umständen die gleiche Appliationsspritze bei verschiedenen Pferden benutzen und das Zeug nur so genau verabreichen wie möglich, am besten vorher eine Viehwaage benutzen.

Also nein .. nie wieder dieses Zeug in meine Pferde !!!

Normales Ivermectin finde ich im Herbst immer wichtig, weil es das einzige Entwurmungsmittel ist, dass gegen die ja so gefährichen Dasselfliegenlarven wirkt.

Wenn unsere zwei das nächste Mal dran sind, werde ich versuchen, Bimectin zu kriegen. Das enthält Ivermectin und das ist sowieso im Spätherbst dran und soll besonders gut schmecken .. mit Apfelaroma. Ich hoffe, das wird dann zwischen Brotscheiben von unseren beiden genommen, ohne dass sie versuchen werden, einem mit den Hufen den Schädel einzutreten.

Man kriegt es z. B. in dieser Versandapotheke:


Oder in diesem Pferdezeugsshop:


oder hier auch:


So ... hab mich abreagiert, was nach dieser Aktion echt sein musste .. und geh uns nun was kochen.

LG Renate


Dienstag, 22. September 2015

Zirkuspony Maurice

Eine ganz süße Story aus dem Loesdau-Blog

Maurice .. links .. mit seinen Freunden, die auch schon Kunststücke können.

Ich musste gerade sehr lächeln, als ich den Loesdau-Blog und da die Geschichte von Maurice gelesen habe. Die ist soooo süüß. Die möchte ich Euch nicht vorenthalten. Verlinke sie deshalb mal hierher.


LG Renate 


Hufbearbeitung nach dem Fesselstand

Warum ich diese bewährte Methode am besten finde


22 verschiedene Methoden, Hufe zu bearbeiten, hat unser junger Schmied in seiner Ausbildung kennengelernt. Er sagte, das ist sehr verwirrend.

Das ist auch für Pferdehalter sehr verwirrend und für viele Pferde so finde ich auch gefährlich, dass viele neue Dinge, die gar nicht gut erforscht sind, so schnell zugelassen werden.

Warum Jürgen und ich die altbewährte Fesselstandsmethode besser finden, das zeigt auch wieder unsere aktuelle Erfahrung. Ich habe das im Hufrehe-Blog genau beschrieben. Sind drei Beiträge, der letzte mit vielen neuen Bildern der jetzt nach dem Fesselstand bearbeiteten Hufe.




LG Renate

Freitag, 11. September 2015

So läuft es gerade im Stall - Teil 2

Oft Besuch da, und Herbst wird es auch langsam

Inzwischen ist es September und doch etwas herbstlich geworden. Die Pferde fangen an, das erste Winterfell anzusetzen, noch leicht, aber doch merklich. Das ist auch nicht verwunderlich, denn sie sind ja noch draußen und die Nächte sind schon recht kühl geworden, auch wenn es tagsüber oft noch fast sommerlich warm ist .. wenn es nicht wie heute gerade regnet.

Die Fotos heute sind aber noch von Ende August, einem Tag, als wir Besuch von Ela und ihrem neuen Freund Falco hatten, der von Beruf Pferdewirt ist.

Falco hat ein Auto und deshalb sind die beiden jetzt unter anderem recht häufig auch bei unseren Pferden, aber wohl auch, weil er beruflich ja mit Pferden arbeitet und Ela sowieso gern Pferdeluft schnuppern kommt. Das passt also.

Es schadet nicht, wenn jemand mit nach den Pferden schaut, der etwas darüber gelernt hat. An diesem Tag war Falco mit schauen, wie die Hufe unserer Pferde aussehen und wie sie laufen. Er teilt unsere Meinung, dass die Trachten zu flach und die Zehen definitiv zu lang sind. Die Pferde können so schlecht laufen, Chiwa besonders, die deshalb regelrecht fühlig geht.
An diesem Tag ließen wir Chiwa nur kurz schnell laufen, weil es sonst zu belastend für sie gewesen wäre .. dabei rennt sie so gern. Wenn unser Schmied am 17.9. kommt, müssen wir dringend mit ihm reden, denn so geht es nicht länger, es muss sich was ändern, so nett wie der junge Mann ist. Wir hoffen, er kann das fachlich umsetzen, denn wechseln würden wir ungern, weil er gut mit Pferden umgehen kann und auch so zuverlässig ist.

Das rechts sind übrigens Luca und Sansibar, die 2013 am gleichen Tag wie Chiwa und Prima neu im Stall angekommen sind.

Luca und Sansibar gehören zu den wenigen Pferden im Stall, von denen wir aktuell Frauchen und Herrchen wirklich gut kennen. Es hat sich so viel geändert und sind so viele neue Pferde gekommen, dass wir gar nicht mehr durchblicken und hoffen, im Winter wird das ein wenig anders werden und die neue Stallgemeinschaft nicht ganz so anonym sein. Es muss auch jemand gegangen sein oder gehen, weil wir wieder eine Anzeige wegen eines freien Stallplatzes gesehen haben. Vermutlich haben wir Pferd und Eigentümer gar nicht oder kaum kennengelernt.


Das mag auch daran liegen, dass wir nicht oft auf dem Reitplatz und beim Round Pen waren, weil Chiwa ja schon wieder nicht richtig laufen kann. So wird es Herbst und bald ist wieder nicht mehr die richtige Jahreszeit zum Reiten oder Bodenarbeit machen auf dem Platz.
Die anderen Pferde stehen ja recht weit drüben und beim Ausreiten an unserer Ecke vorbei haben wir allerdings in Monaten nie jemand von ihnen gesehen. Das kann natürlich Zufall sein, denn im Sommer verläuft sich immer vieles, weil jeder zu einer anderen Zeit kommt.


Die Reithalle ist am Wachsen. Besonders in den letzten beiden Tagen hat sich optisch viel getan, denn jetzt steht das Grundgerüst und sie sieht plötzlich schon nach einem Gebäude aus. Viel Arbeit hat es ja vorher gemacht, den Untergrund fertig zu machen.

Na ja ... unsere Begeisterung über die Reithalle hält sich in Grenzen, denn deshalb wird es ja teurer und solange sie nicht fertig ist, sind die Preise noch halbwegs zivil, danach nicht mehr unbedingt. Wir lieben nur wiederum unseren sicheren Platz für Chiwa, die wir ungern einer neuen Gefahr aussetzen würden.
Die Preiserhöhung über Hartz IV auszugleichen wird auch nichts werden, denn im nächsten Jahr soll es für Bedarfsgemeinschaften bei Paaren pro Kopf ganze gigantische 4 Euro im Monat mehr geben .. das ist nur als schlechter Scherz zu betrachten in Anbetracht der Tatsache, dass unsere Regierung sonst mit den Milliarden nur so um sich schmeißt .. aber bei den ja arbeitenden Aufstockern offensichtlich nicht .. es ist ja nur das eigene Volk .. und dann wundern sie sich, wenn dieses eigene Volk allmählich die kalte Wut packt. Ich frage mich ehrlich gesagt warum.


Beruflich läuft es Gott sei Dank nach wie vor recht gut .. wir werden wohl trotz Preiserhöhung irgendwie alle überleben .. zu teuer ist es mir trotzdem, denn man könnte mit dem Geld auch was anderes machen.

Im Winter nach einer Pachtweide zu schauen, halte ich nicht für sinnvoll .. neulich wäre eine frei gewesen, aber zu unsicher ... die Weidehütte dort war nicht genehmigt, sondern nur seit 4 Jahren geduldet .. es war recht weit weg .. ohne Wasser .. nur mit Auto zu erreichen .. so etwas zum Herbst noch zu stemmen, wäre mir zu riskant.

Es ist immer besser, wenn man wirklich was mit eigenem Pachtland auf die Beine stellen kann, damit im Frühling anzufangen, dann ist über Sommer genug Zeit, Geld für sowas wie eine nicht zu verbietende mobile Weidehütte, genauso einen Lagerplatz für Heu zu sparen und sich auch darum zu kümmern, einen guten Wintervorrat an Heu sowie die Möglichkeit, das beim entsprechenden Bauern zu lagern und in Teilen abzuholen oder liefern zu lassen zu klären.
Und meistens wird es nicht ohne wieder ein altes Auto gehen. Das muss alles gut überlegt sein. Hals über Kopf geht sowas nicht. Wir werden deshalb sicher noch eine Weile bleiben.
Mein linker Fuß macht mir übrigens immer noch zu schaffen, aber nicht mehr ganz so schlimm. Durch andere Schuhe ist es wieder besser geworden und ich bin zuversichtlich, dass es mit vernünftigem Schuhwerk auch wieder ganz weg gehen wird.

Ich sollte nie wieder an den Schuhen sparen, würde ich sagen.





















Wenn ich Prima und Chiwa hier noch das schöne hohe und kleearme Gras auf der Apfelweide fressen sehe, fällt mir ein, dass die leider auch zur Zeit fast komplett im Eimer ist.

Ich dachte mir ja schon, dass sie zu einer Schlammwüste werden wird, wenn unser Bauer wegen der Reithalle über diese Wiese mit dem Trecker und Hänger fährt, um die Mistplatte leer zu machen, wo er anders ja zur Zeit gar nicht hin kommt, und die war ja voll. Das ist nun kürzlich passiert.

Jürgen und ich hatten so viel Arbeit die Tage, dass wir noch gar nicht geschaut haben, ob überhaupt noch das Zaunmaterial da wäre, um weiter hinten vielleicht doch noch ein kleines Stück für Chiwa und Prima wieder abzustecken, denn im Oktober und November oder vielleicht auch länger könnten sie dort, wenn es nicht zu sumpfig neben der Reithalle auf dem Weg dort hin wird, ja eigentlich noch ab und zu grasen gehen, wenn wir da sind.

Es war nicht eben billig, erst im Juli als Saili noch da war für die drei neue Steckpfähle und Litze zu kaufen, wäre schade drum. Na ja ich hoffe, es lässt sich wieder aufstellen.
 Ach ja .. zur Straße hin ist unser Auslauf jetzt übrigens sicherer geworden, da sind nun feste Holzpfähle hin gekommen, was ich doch beruhigend finde. Es hat lange gedauert, aber nun ist es fertig. Das passierte, ich sollte das fairerhalber erwähnen, auch nicht auf unsere Kosten.








Na ja .. mal schauen, ob wir am Wochenende soweit kommen, die Apfelweide nochmal irgendwie anders weiter hinten abzustecken .. die Tage davor war die Zeit dazu einfach nicht drin, weil Geld verdienen muss ja auch sein, das hilft nunmal nichts.

Die Waldweide ist nämlich so kurz, dass Chiwa und Prima von alleine wieder zurück kommen, wenn Jürgen ihre Heunetze voll gemacht hat. Es scheint ihnen keinen Spaß mehr zu machen, dort grasen zu gehen, weil sie nichts zum Knabbern finden.

Das habe ich so ehrlich gesagt noch nie erlebt, dass meine Pferde freiwillig von einer Weide wieder runter in den Auslauf wollen.

Dass sie sich mit den anderen beiden Pferden nicht vertragen, ist nicht der Grund, die vier vertragen sich eigentlich gut.

Es zeigt mir nur, dass Pferde doch irgendwie mit dem Magen denken und wo nichts wächst, möchten sie wohl nicht so gerne sein und ziehen dann den Ort, wo es genug Heu gibt, eben vor.


So ... mehr die Tage, wenn es wieder was zum Berichten gibt. Aktuell wäre das eigentlich alles, was so los war.

LG Renate