Donnerstag, 17. März 2016

Dienstag bei den Hoppas

Fotos mit Sonnenschein und fröhlichen Pferden

 Hei ... ich schreibe heute mal nicht allzu viel, sondern zeige Euch in erster Linie die ersten Frühlingsbilder, die ich 2016 habe machen können ..... es war schönes Wetter, heute auch immer noch ... aber ich habe leider was von schauern am Wochenende gehört .. hoffe aber, es wird nicht zu dolle, weil gerade alles so schön abtrocknet .. überhaupt und auch im Stall.




Da sind wir angekommen und es gibt Müsli.

Den Knipser hatte ich mit, weil ich für den Hufrehe-Blog mal Fotos nach der letzten Hufbearbeitung gemacht habe .. sind da schon drin .. hier nicht nochmal, tut ja nicht nötig. Hier geht es ja um andere Dinge.

 Wir haben endlich mal den Auslauf halbwegs auf Vordermann bringen können ... und außerdem hat Jürgen mal die Hoppas auf die Apfelweide gebracht.

Das hatte mehrere Gründe .. erstens störten sie  so nicht bei der Arbeit im Stall .. zweitens müssen wir anfangen zu üben, dass sie mal wieder was anderes sehen als nur ihren Auslauf, denn wir müssen ja umziehen, wenn wir einen anderen Stall finden .. und sollte da die Situation so sein, dass sie gleich auf Gras laufen, kann auch etwas anweiden nicht schaden.

 Da kommt Jürgen mit Prima .. die war ruhiger als erwartet und hat sich den Tag recht anständig benommen.

 Da warten Prima und ich noch auf Jürgen mit Chiwa.

Das Foto, wo er sie her führt, ist ganz unten .. das ist eben beim Hochladen irgendwie aus der Reihenfolge gerutscht .. also nicht wundern, wenn es ganz unten dran hängt, wo es eigentlich nicht hin gehört.

 Das Wälzen machte Spaß .. Prima machte es gleich .. Chiwa später, was ich vom Auslauf aus sah, als ich da am Abäppeln war .. denn von dort kann man auf die Apfelweide schauen, wenn man weiter oben was tut.




So ... zuerst wurde mal getobt vor Freude .. dann aber auch schnell das Maul benutzt, um die ersten jungen Grashalme zu suchen.



Da sind die beiden noch am Freuen.

 Aber nun schnell futtern .. schmeckt ja doch anders als Heu und Stroh.

 Das Foto rechts habe ich gerade als Bildschirmhintergrund drauf ... gefällt mir von den neuen Bildern nämlich am besten.

 Morgen wollen wir zu meiner Mutter auf den Friedhof ... habe heute einige Stiefmütterchen gekauft .. es ist ja bald Ostern, da will ich die ersten Frühlingsboten bei ihr pflanzen.


 Wenn Ihr hier genau hin schaut, seht Ihr oben und rechts ganz hinten die Pferde .. diese Aufnahmen habe ich vom Auslauf aus gemacht, als ich da am Abäppeln war.

 Die beiden Kollegen.

 Da war ich nochmal schauen, ob auch alles in Ordnung ist.

Die zwei waren aber vollkommen entspannt.

 Unsere neuen Bekannten aus Berlin, die ja vermutlich unsere neue Tüdelbeteiligung werden, sind übrigens gerade dabei umzuziehen hierher.



Tja .. es schmeckt offensichtlich.



Chiwa ist auch eifgrig am Halme sammeln.

 Jürgen repariert was am Wasserschlauch.

 So und nun Fotos, wie die zwei wieder zurück zu ihrem Stall gebracht werden.

 Klappte .. wenn ich meinen Mann nicht hätte .. na ja, ich habe ihn ja und bin so froh darüber, dass er besser mit Pferden umgehen kann als ich.

 Chiwa wird auch zurück gebracht.



Boomi ist langweilig.

 Und Feierabend .. die Hüs wieder in der Box.

Na ja und unten das Bild, das eigentlich weiter höher gehört.


Nachti Renate


Sonntag, 13. März 2016

Pferdehaare sind Frühlingsboten

Da die Pferde beginnen zu haaren, steht der Frühling vor der Tür

Die Fotos von Pferdehaar und vom Striegeln sind vom letzten Frühling, habe dieses Jahr noch keine gemacht.

Aber generell haaren unsere Pferde jetzt seit ungefähr 8 - 10 Tagen doch schon recht heftig.

Das ist immer ein gutes Zeichen, dass der Frühling vor der Tür steht und man das Schlimmste vom Winter überstanden hat, denn sie scheinen das instinktiv zu fühlen.



Das dichte Unterfell werfen sie allerdings noch nicht ab.

Auch zu recht, denn die Nächte sind momentan recht kalt und es geht teils manchmal sogar noch unter Null Grad runter.

Die Tage wiederum sind jetzt oft schon nah an 10 Grad dran und es soll sogar noch rauf gehen die Tage.

Freitag und Samstag sind wir auch endlich mal im Auslauf komplett durchgekommen mit Abäppeln, weil das viele Wasser vom Winter allmählich versackt und man mit der Schubkarre bis hoch kommt.

Das ist beruhigend ... es wird also allmählich besser.

Unsere zwei waren diesen Winter widerstandsfähig genug und haben dieses nasse schlammige Wetter ohne Probleme verkraftet, Gott sei Dank.



Der Wetterbericht sieht auch gut aus ... ich habe bisher bis nächsten Mittwoch was gehört .. bis dahin soll es immer noch trocken bleiben, sogar sonniger werden und auch noch wärmer.

Das sind doch immerhin Lichtblicke .. jedenfalls in Bezug auf den nähenden Frühling.

Unsere Stallsuche war bisher erfolglos. Wir sehen nur Leute, die Stallplätze in unsere Nähe suchen, die auch massenhaft, aber keine Ställe, die Einsteller suchen .. wenn, dann nur immer weit weg. 
Nun ja .... da hilft nur Geduld bewahren.

LG Renate

Sonntag, 6. März 2016

Eine Drainage richtig verlegen ...

.. damit sie auch nicht gleich wieder verstopft bzw. gereinigt werden kann


Gestern Abend trafen wir eine Bekannte, die sich als Reitbeteiligung seit Jahren mit um die Pferde einer Freundin kümmert, die irgendwo hier in Preetz bei jemand mit in Pension stehen.

Es war ja wieder Nieselregen und wir klönten übers Wetter und dass wir uns endich Frühling wünschen. 

Unsere Bekannte erzählte dann, sie hätten bei sich verstopfte Drainagerohre und es stünde alles komplett unter Wasser, und zwar so sehr, dass das Wasser schon in die Stallungen gelaufen wäre und sie die Pferde, weil es draußen trockener sei, nun bereits jetzt alle raus gelassen hätten. Dennoch würden sie an vielen Stellen fast bis an die Knie im Sumpf einsacken.

Wir sagten oh Gott, das wagt man sich gar nicht vorzustellen und da können wir uns denken, dass sie noch viel mehr auf Frühling warten als wir, damit dann da alles wieder in Ordnung gebracht werden kann.

Bin ja Autorin und schreibe oft über sonstwas für Themen, warum also nicht mal recherchieren und hier festhalten, wie man eigentlich eine anständige Drainage bauen sollte, die auch funktioniert und nicht voll Sand läuft.

Den ersten Link, der so denke ich brauchbar ist, habe ich bei Obi gefunden, setze den gleich mal dazu. Da könnt Ihr dann ganz genau nachsehen, was alles gebraucht wird und wie es Schritt für Schritt gemacht werden muss.

Wichtig ist auf jeden Fall zu Anfang ein Versickerungstest, damit die geplante Drainage von der örtlichen Behörde so überhaupt genehmigt wird. Das wird genau erklärt, wie das geht. Es darf nicht zu langsam gehen, dann funktioniert die Drainage nämlich nicht. Es darf aber auch nicht zu schnell gehen, denn sonst kann es durch eine falsch gemachte Drainage auch zu Grundwasserschäden durch unerlaubte Verschmutzung kommen.

Wenn das in Ordnung ist, kriegt man die Genehmigung. Dann ist es wichtig, das Drainagerohr, den Filterflies und den Sickerkies genau nach Anweisung zu verlegen. Auch das Gefälle muss stimmen, damit alles funkioniert. Wichtig ist dann auch ein Revisionsschacht, damit man später immer alles überprüfen und gegebenenfalls auch reinigen kann, wenn doch mal was verstopft. Dann muss alles ordnungsgemäß an einen Abwasserkanal angeschlossen werden.

Obi warnt trotz dieser Anleitung, sowas zu machen, wenn man keine Ahnung davon hat, die wäre nur für Leute, die sich mit dort genau angebegenen Bauregeln auch auskennen.

Hier ist der Link, um das nachzulesen.


Mal schauen, was ich noch finde.

Es langt also offensichtlich nicht, einfach zu buddeln und planlos einige Rohre in der Erde zu versenken, denn dann passiert vermutlich sowas wie oben beschrieben. Das wird nicht nur gar nicht erlaubt sein, das brin gt halt auch nichts.

Als nächstes verlinke ich mal die Tipps unserer Kollegen von Helpster. Zuerst eine Anleitung an sich.


Als nächstes kommt von Helpster die Anleitung, wie man eine nasse Rasenfläche drainiert .. kommt ner Wiese oder einem Auslauf ja schon näher.

Hier fällt mir auf, dass Froschklappen eingebaut werden müssen, um diese Tiere zu schützen. Das Gefälle muss stimmen. Die Rohre müssen mit Flies ummantelt sein, damit sich kein Dreck reinsetzen kann.

Auch hier muss es einen Sickerschacht geben, der zugänglich ist .. wird genau erklärt. Auch wie der grobe Kies oben drüber verteilt wird usw.


Ich hoffe, in den nächsten Link kommt Ihr rein, das ist nämlich eine pdf .. gefunden unter dem Suchbegriff  "Drainage Weide", falls es sich nicht so aufmachen lassen sollte, wie ich es hier verlinke.

Volles Rohr: So läuft die Drainage wieder! - Top Agrar

https://www.topagrar.com/.../Volles-Rohr-So-laeuft-die-Drainage-wieder...
die Drainage wieder! Meist funktionieren Drainagen über Jahrzehnte. ... Drainage nicht; gute Drains legen Felder auch nach .... (Weiden) hat der Sammler am.

....
Ich geh da jetzt mal rein, was drin steht. 

Nicht tief genug verlegt, kann z. B. dazu führen, dass Drainagen nicht mehr funktionieren. Dann schreiben sie was von Verockerungen, was aber erst nach vielen Jahren passiert. Es setzt sich Eisen fest und verstopft schließlich alles. Man soll einen Plan machen, falls was verstopft, damit man gezielt reparieren kann. Auch hier steht, es müssen Froschklappen drin sein, das ist Vorschrift. 

Eine anständige Drainage auf landwirtschaftlichen Flächen kostet nach dieser pdf ca. 1.500 Euro pro drainiertem Hektar Land.

Ich hoffe, Ihr könnt es aufmachen, sonst einfach beim googeln oben die verlinkte Überschrift eingeben, dann sollte Google das auswerfen. Die Erklärung ist nämlich sehr gut.

Ich vermute, dass die Drainage auf der Weidefläche, wo die Reitbeteiligungspferde unserer Bekannten in Pension stehen, sicher keine ordnungsgemäße Drainage verlegt worden ist, sondern irgendein Pfusch, den jetzt die Pferde, die dort stehen, ausbaden müssen.

Ich hatte ja 3 x gepachtetes Weideland ... in Depenau .. in Kiel-Wellsee .. in Nettelsee. Überall war nicht die gesamte Fläche wintertauglich. Ich habe da nichts drainiert und auch nicht drainieren müssen, sondern habe mich erstens an die Vorgabe gehalten, dass man mindestens 1 - 2 ha Weideland pro Pferd haben sollte und außerdem dabei auch hoch gelegene Ecken, die auch groß genug sind, dass sie als Winterweide ausreichen .. die zertrampeln Pferde dann auch nicht. Die empfindlicheren Ecken, die tief lagen, habe ich dann nur als Sommerweideland genutzt. So hatte ich nie das Problem, dass unsere Pferde auf dem von mir gepachteten Land im Sumpf versoffen sind. Also jedenfalls nicht dann, wenn es mein Pachtland war.

Falls ich jemals wieder was finden sollte, werde ich auch in Zukunft darauf achten. Anders funktioniert es halt nach meiner Erfahrung nicht.

LG
Renate
 

Donnerstag, 3. März 2016

Noch kein neuer Stallplatz in Sicht

Wenn man was sucht, ist es selten da


Man kennt es ja. Alles, was man händeringend sucht, scheint nicht da zu sein, wenn es gebraucht wird. Hat man aber endlich was gefunden, sieht man hinterher viele andere und oft sogar bessere Angebote, wenn man sich dann endlich für irgendeinen Kompromiss entschieden hat.

So geht es uns momentan gerade bei der Suche nach einem anderen Stallplatz oder einer Weide und so weiter hier in der Nähe unserer Wohnung.

Gut Kühren hat auf Anfrage bisher gar nicht geantwortet. Gut Lehmkuhlen hat nichts. Die großen Reitställe im Weinberg haben lange Wartelisten .. wobei ich gar nicht erst nach dem Preis gefragt habe und vermute, die wären sowieso für uns zu teuer.

Am 15. macht einer einen Tag mit Shire Horses. Werden mal hingehen. Vielleicht ergibt sich durch den Kontakt mit den Leuten aus der Weinberg-Ecke ja noch irgendwas. Suchen tut von dort zur Zeit keiner.

Am 11. kommt unser Schmied, den können wir auch mal fragen, denn der kommt ja viel rum. Ein Freund aus Wilhelminenhof fragt auf seiner Ecke auch mal und versucht zu helfen.

Habe heute noch ein Gut im Weinberg angeschrieben, die Stroh, Heulage usw. angeboten haben, wo auch Pferde stehen und ich so die Kontaktdaten bei ebay fand. Noch ist aber keine Antwort da. Habe einfach gefragt, ob sie irgendwas hätten, vom Stallplatz bei dieser Herde, an der wir täglich vorbei laufen bis hin zu nem Weidestück oder sogar Ackerstück, wo man selbst Gras drauf anbauen könnte, ginge ja auch ... und auch ne Weidehütte oder ein Zelt rauf stellen, was ja ebenfalls denkbar wäre, hätte man denn so ein Weidestück.

In Lehmkuhlen war jemand mit nur einem Platz ... leider nicht mit zwei.

Jemand am Rastorfer Kreuz sucht, aber das ich definitiv zu weit. Schon neulich der lange Marsch weiter hoch nach Raisdorf rein war echt tödlich, wenn da noch was frei gewesen wäre und es mit unserem Hund überhaupt gegangen wäre. Es war aber gut mal zu versuchen, wie es ist, wenn man doppelt so weit läuft wie jetzt, einfach um eine Vorstellung davon zu kriegen, was wir zu schaffen imstande wären.

Die meisten Dörfer in der Umgebung haben ja keine vernünftige Busverbindung. Auch wenn Radfahren teils ginge, wird das im Winter anders sein, denn da wird auch nicht anständig geräumt, was ich ja aus Erfahrung weiß. Ich habe lange genug irgendwo auf dem Dorf gewohnt, um mich mit Orten auszukennen, die an keine vernünftige Infrastruktur angebunden sind. Da kommt man ohne Auto nicht klar und mit dem Rad nur in der warmen Jahreszeit, sonst wird es lebensgefährlich. Bus fahren verträgt Boomer sowieso nicht, nur Zug .. und selbst wenn da ein Bus fährt, normalerweise in alle diese Ecken nur der Schulbus und das selten, das weiß ich ja. Ich bin in diesem Land schließlich mal auf die Welt gekommen und habe immer hier gelebt, auch in Dörfern wie Schellhorn, Nettelsee, Boksee, Pohnsdorf und Depenau.

Auch unsere Pferde standen schon in allerlei Dörfern wie Depenau, Scharstorf, Pohndorf, Boksee, Klein-Barkau, Wellsee, Nettelsee, Klausdorf, wieder Boksee, Dinghorst oder Klein-Kühren und nun halt in Reuterkoppel und dort zum ersten Mal eigentlich an einer stark befahrenen Straße, aber auch da hält in der Nähe kein Zug.

Andererseits sucht die Konkurrenz ohne Ende. Fast täglich kommen so gut wie keine neuen Angebote dazu, aber ständig Anzeigen von Preetzern oder Leuten aus der näheren Umgebung von Preetz, die auch gerade hier einen neuen Stallplatz suchen.

Na ja ... abwarten und Tee trinken, sagt man da wohl.

Irgendwann wird sich diese Situation lösen lassen und man kann wieder nach vorne in irgendeine Zukunft schauen. Momentan macht das alles leider so keinen Spaß mehr, aber that's life, wie man so schön sagt.

LG Renate