Dienstag, 7. August 2018

Erinnerungen an die Zeit in Reuterkoppel - Teil 7

Es geht weiter am 7. Juli 2014

Es gab das nichts zum Meckern, weder im Stall noch über das Wetter, jedenfalls damals nichts, was mit den Pferden zu tun hatte.

Also schaut zunächst mal einfach nur nette Pferdefotos an, die ich Euch jetzt raussuchen werde.






In so einem Idyll fühlt sich Mensch und Pferd wohl, nicht wahr?

So lässt es sich leben.









Wenn man bedenkt, wie in diesem Sommer die Weide aussehen .. war das ein wunderbarer Sommer, der Sommer 2014.










Und mein Männe betätigte sich wie so oft als kleiner Pferdeflüsterer und kam super auch mit den anderen beiden Pferden klar, wenn es darum ging, die Tiere auf die schöne Apfelweide zum Grasen und auch wieder danach zurück in ihren Auslauf zu bringen, damit es mit dem frischen Gras, was da ja mehrere nicht so vertragen haben, nicht zu viel wurde.





Und das Heu ... schau mal genau hin, liebe Michaela Schau ... war zusätzlich gut und auch reichlich.

Das war in diesem Stall nie ein Problem. Die Pferde haben dort nie zu wenig oder aber schlechtes Heu bekommen. Es gab zwischendurch und auch zuletzt andere Probleme und ich hätte von unserer ja sozusagen Reitbeteiligung eigentlich genug Verstand erwartet, dass sie darüber auch Bescheid gewusst hätte, denn sie war ja oft genug bei uns zu Hause und auch manchmal mit im Stall.
Fotos von Mitte Juli 14 .. bei den Hüs offensichtlich alles in Ordnung.

Camilla war da ausreiten. Deshalb ist sie nicht zu sehen, nur Aron, Chiwa und Prima.

Jürgen und ich waren dabei, eine fiese Grippe auszukurieren.

Ich beklage mich über unseren damaligen Extra-Kunden, für den wir inzwischen auch schon lange nicht mehr schreiben, denn diese Zusammenarbeit war wirklich nicht gut.


Und ab unten noch mehr Fotos von Mitte bis zweites Drittel Juli 2014 .. immer noch alles wunderbar und wir und auch die Hüs fühlten sich wohl.







Genauso wie zur Zeit blühten auch damals die Weidenröschen .. nur dass eben alles viel grüner war, weil der Sommer 2014 nicht so trocken war wie der 2018.









Camilla war da auch wieder mit dabei.

Ich erzähle da übrigens, dass wir da auch 32 Grad hatten .. aber es war offensichtlich nicht so quälend, weil es dazwischen genug Regen gegeben hat.










Ende Juli haben wir eine Pferdeschleuse gebaut, die sehr praktisch war, um die Pferde gefahrloser hin- und herzuführen.

Diese Fotos hier davon sind aber schon welche von Anfang August.







Und die Gruppe wieder fröhlich auf der Apfelweide zugange.











Und die Pferdeschleuse in Aktion.












Was mir persönlich dort immer Angst gemacht hat, war die Nähe der B 76 .. deshalb seht ihr auch immer den Jürgen die Pferde führen, der einfach mehr natürliche Autorität hat als ich oder ruhiger ist .. mir haben die Tiere vermutlich immer die Angst angemerkt, dass sie mir abhauen und auf die Straße laufen könnten, die so nah dran war.

Aber das war nie die Schuld dieses Stalls, Probleme dort hatten ganz andere Gründe.


Und die Hüs wieder im Auslauf bei ihrem Heu.

Die hatten eine schöne Stundenkoppel .. genug Heu .. einen schönen Auslauf .. also zu Anfang war doch dort alles okay.

Und zu wenig Futter, wie Michaela Schau später auf der 4-Hufe-Seite behauptet hat, hatten sie in keinem Pensionsstall .. und in diesem auch nicht und später bei uns in Eigenregie in der Feldmark Preetz genauso wenig.


Anfang August kam der Wallach Dante dazu .. und Camilla war ab da dann nicht mehr dabei.

Damit geht es aber im nächsten Teil noch nicht weiter, sondern im Teil 8 sind denn die ersten Bilder noch welche von der alten Herde mit Camilla aus dem Text vom 12. August 14 mit dem Titel
 "Ein schöner Sommerabend Anfang August
Der Rest der letzten Fotos der alten Herde"

Also bis bald, will jetzt mal was kochen.

 LG
Renate
 

Was die Pflegestelle wegen Corinjo sagt

Hab da was gefunden, das noch nicht gelöscht war

Quelle: az online


Daraus mal:

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Versuchter Pferdediebstahl: Jemmeritzer Pferdepensions-Inhaber fühlen sich von vermeintlichen Tierschützern bedroht

Geht es ums Tierwohl oder doch um Geld?

Oft fühlen sich Tierschützer im Recht, was ihr Handeln auch mit militanten Methoden betrifft. Geht es tatsächlich um das Wohlergehen eines Tieres, braucht es Menschen, die sich gegen Missbrauch und schlechte Zustände engagieren. Doch was in Jemmeritz aktuell passiert, hat nichts mit dem Wohlergehen des Tieres zu tun. Womöglich aber mit Geld, vermuten Heike und Tom Vester. Denn im Raum stehen unbezahlte Rechnungen und ein Tier, das ebenfalls finanziellen Wert hat.
Zur Vorgeschichte: Die Jemmeritzer wurden vor knapp einem Jahr von der Vorsitzenden eines Tierschutzvereins in der Nähe von Lübeck kontaktiert und gebeten, einen Araberhengst in schlechtem Zustand, der zuvor der Vorbesitzerin entzogen worden war, aus einer Pflegestelle bei Köln kurzfristig zu sich zu nehmen. „Das Pferd war desolat, aber wir haben die Herausforderung angenommen“, erzählen die Vesters. Der Hengst, Corinjo, war abgemagert, fügte sich selbst Verletzungen zu und war verhaltensgestört, hat zum Beispiel „gewebt“. Dabei handelt es sich um ein ständiges Pendeln von Kopf und Hals, es tritt bei Tieren auf – am bekanntesten ist es bei Elefanten –, die in Gefangenschaft leben. Der Kontakt zwischen den Vesters und dem Tierschutzverein war anfangs gut. Und die Entwicklung von Corinjo nahm auch einen positiven Verlauf. Konnte man ihn anfangs kaum berühren, baute er zu seinen neuen Menschen langsam Vertrauen auf. Seit Ende Mai arbeitete ein Tierpsychologe, in Absprache mit dem Tierschutzverein, mit dem Hengst und erzielte gute Erfolge.
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 Doch dann wendete sich das Blatt quasi ab dem Zeitpunkt, als die Vesters erste Rechnungen stellten. Lange hatten sie darauf verzichtet, weil die Vorsitzende immer wieder betonte, dass ihr Verein wenig Geld habe. Die Vesters sind allerdings keine kostenfreie Pflegestelle, sondern eine Pferdepension und somit Dienstleister. Sie ließen das Tier, als es so weit war, Menschen an sich ranzulassen, entwurmen, impfen und ihm die Hufe bearbeiten. Als sie diese Maßnahmen, die unabdingbar sind, sowie die Kosten für den Psychologen in Rechnung stellten, gab es laut der Vesters von der Gegenseite plötzlich deutlichen Gegenwind. So seien die Notwendigkeit der Behandlungen von der Vorsitzenden angezweifelt worden und plötzlich unterstellte sie den Vesters schlechte Haltung und dem Tierpsychologen Inkompetenz. Wohl am unseriösesten, jedenfalls bis zu den jetzigen Diebstahlversuchen, war das Engagieren einer sogenannten „Tierkommunikatorin“ durch die Vereinsvorsitzende. Mit Hilfe eines Fotos von Corinjo hat das vermeintliche Medium mit dem Tier gesprochen. Corinjo hatte unter anderem zu sagen, dass er sich ganz unwohl und bedrängt fühlt in Jemmeritz, er traurig ist und von dort weg möchte – die AZ hat die Sprachnachricht gehört.
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Zumindest ein Teil der Behandlungen wurde bezahlt, die Tierschützerin forderte jüngst eine detaillierte Rechnung über alle insgesamt angefallenen Kosten. Bis heute wurde diese Rechnung trotz Zahlungserinnerung und Mahnung nicht bezahlt. Die Vereinsvorsitzende habe Vorwürfe gemacht, dass sie ihren Verein „abzocken“ wollen und damit gedroht, sie wegen „schwerer Tierquälerei“ anzuzeigen.
Fremde wollten Corinjo einfach mitnehmen
Am 30. Juni dann der Tag X. Die Tierschützerin rief Heike Vester an und unterrichtete sie darüber, dass in zwei Stunden eine Frau Corinjo abholen würde. Die Krux: Die Vesters sind nicht seine Eigentümer. Der Tierschutzverein und die Vorbesitzerin klären die Frage des Eigentums aktuell vor Gericht. Trotzdem dürfte der Tierschutzverein das Tier dort unterbringen, wo es ihm beliebt. Wären nicht die offenen Rechnungen bei den Vesters. Nach einem vernünftigen Gespräch mit der angekündigten Frau, die auch keine Beanstandungen hinsichtlich des Tierwohls sah, blieb Corinjo. Sonntag vor einer Woche sahen die Vesters dann plötzlich unbefugte fremde Männer, die über Zäune auf die Wiese zu Corinjo stiegen. Sie gaben an, vom Tierschutzverein beauftragt worden zu sein und Corinjo mitzunehmen. Als Heike Vester und Fadila Lippeck, deren Stute auf der Ranch untergebracht ist, das Tor blockierten, drohte man ihnen, so erzählen die Frauen, dass sie „plattgemacht“ werden würden. Die Polizei wurde eingeschaltet. Und sie gab den Vesters recht, die auf ihr Pfandrecht wegen der offenen Rechnungen bestanden und deshalb Corinjo vorerst behalten.
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Diesen Donnerstag dann der erneute Versuch des Pferdediebstahls: Der Zaun zur Wiese wurde aufgebrochen und Corinjo sogar bereits auf eine Ladefläche verfrachtet. Diesmal hätte es fast geklappt, hätte ein Nachbar nicht den Pferdeanhänger an einer seitlichen Feldstraße gesehen und die Vesters informiert. Erneut kam die Polizei und diesmal auch das Salzwedeler Kreis-Veterinäramt nach Jemmeritz. Dieses hat nun entschieden, dass Corinjo in Jemmeritz bleibt. Laut Aussage von Kreis-Rechtsdezernent Hans Thiele liege in Jemmeritz auch keinerlei Verwahrlosung des oder der Tiere vor.
Um Tierschutz geht es seitens des Vereins offenkundig nicht mehr. Denn Corinjo ist durch die Versuche, ihn von der Wiese zu stehlen, erneut in großen Stress geraten. Derjenige, der ihn auf den Anhänger zog, habe ihn währenddessen angeschrien, weil Corinjo sich nicht rühren wollte. Auf dem Anhänger habe das Pferd angefangen, zu randalieren, sodass auch die Veterinäramtsmitarbeiter dazu aufforderten, es sofort vom Anhänger zu holen. Die verheilenden Stellen durch die Selbstverletzungen sind aufgerissen, das Tier hat sich offenbar im Anhänger verletzt. Abgesehen von diesen Geschehnissen fühlt sich Corinjo in Jemmeritz pudelwohl, hat einen guten Bezug zu den Vesters und auf der weitläufigen Wiese Gesellschaft von einer Stute, von der er gar nicht mehr abrücken möchte, obwohl sie sich dem Hengst für ein Schäferstündchen verwehrt. Doch generell könnte man mit ihm züchten, auch wenn die Vesters daran kein Interesse haben, weil sie ausschließlich die Rasse Tennessee Walker züchten. Doch Corinjo ist diesbezüglich einiges wert. Und hier vermuten Heike und Tom Vester auch ein weiteres Motiv des vermeintlichen Tierschutzvereins. Denn einmal hatten die Vesters Corinjo, weil er ein sehr dominantes und brutales Verhalten gegenüber einem Wallach zeigte, chemisch per Chip kastrieren lassen, in Absprache mit der Vereinsvorsitzenden. Doch dann sei sie plötzlich dagegen gewesen und habe angegeben, dies mit möglichen Vertragspartnern der Vorbesitzerin für Deckungen durch Corinjo abklären zu müssen. Das Veterinäramt in Salzwedel hat den Vesters allerdings nun mitgeteilt, dass Corinjo gechipt werden darf und soll.
Corinjo „soll einfach Pferd sein dürfen“, sagen die Vesters. Gleichzeitig befürchten sie aber den nächsten Angriff auf sich und ihre Ranch im „Namen des Tierschutzes“.
Von Hanna Koerdt
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Ist interesant, nicht wahr?
LG
Renate

Sonntag, 5. August 2018

Chiwa und Prima haben wieder eine Pferdefreundin verloren

Lotte ist gestorben

Quelle: Gnadenhof Gaia'sTraum

Lotte hat sehr unter Staubhusten gelitten. Dieser furchtbar heiße und trockene Sommer war bestimmt besonders schwer für sie, zu schwer vermutlich.

Dabei soll die Hitzewelle jetzt zum Wochenende aufhören. Arme Lotte. Ich hoffe, sie ist gut über den Regenbogen gekommen und lebt nun dort mit den anderen Pferden auf frischen grünen Wiesen, wo die Luft nicht so heiß und staubig ist wie sie es hier in diesem schlimmen Sommer war.

Unten findet Ihr das Video über Lottes Zeit auf dem Gnadenhof Gaia's Traum und ihren plötzlichen Tod, das ich gerade eben fand.

Bitte um Hilfe für mehr Heu für den Gnadenhof Gaia's Traum

Es fehlt noch immer viel Heu .. und Heu ist momentan extrem teuer


Quelle: Gnadenhof Gaia's Traum
Spenden für den Tierschutz kann man gut von der Steuer absetzen. Es gibt beim Gnadenhof Gaia's Traum auch eine Spendenbeschscheinigung, wenn Ihr das braucht und möchtet.

Dieser Sommer ist sehr schlimm für alle Tierhalter und der Gnadenhof, wo unsere beiden Pferde Chiwa und Prima (sie heißen dort jetzt Shiva und Karina), 7 weitere alte Pferde, 2 Ochsen und viele andere Tiere jetzt zu Hause sind, hat große Probleme, genug Heu für den Winter und das kommende Frühjahr zu finden und auch bei den momentanen Heupreisen alles zu bezahlen.

Falls jemand von Euch helfen kann und möchte, es werden noch weitere Spenden für den Heueinkauf gebraucht. Ich habe unten verlinkt, wie Ihr zum Spendenformular kommt und auch den neuen Facebook-Spendenaufruf des Gnadenhofes.

Danke im voraus in Namen von:

Quelle: Gnadenhof Gaia's Traum




Prima (Karina) und ...

Quelle: Gnadenhof Gaia's Traum

Chiwa (Shiva)

und allen ihren neuen Freunden dort. Und natürlich auch uns, Renate und Jürgen. 







Hier geht es zum Spendenformular:


Ganz liebe und im voraus dankbare Grüße

Renate und Jürgen
 

Donnerstag, 2. August 2018

Heu von weit weit weg

Fotos sind nur von gestern beim Abendgassi

 Hab vorhin gelesen, dass das erste Heu für die Hoppas und Ochsen vom Gnadenhof Gaia's Traum nun gefunden wurde .. aber weit weit weg in Polen .. nun wird noch jemand gesucht, der es von dort aus zum Stall transportieren kann.



 Wir drücken die Daumen, dass auch das klappt und natürlich auch, dass die Hüs und Kühe dort bald aufatmen können, weil endlich diese Hitze aufhört.

 Ich habe beim leisen mitlesen mitbekommen, wie schwer das alles dieses Jahr war und dass das Ehepaar unter anderem bis ganz nach Dithmarschen gefahren ist, um so irgendwie einen Bauern mit vernünftigem Heu zu finden.

 Dass die Hüs genauso wie wir Menschen momentan sehr viel trinken, kann man auch auf der Facebook-Seite lesen.

Ist klar .. wie sollte es bei so einer Hitze auch sonst sein?

Das macht ganz sicher alles sehr viel Arbeit und erfordert einen unglaublichen Einsatz für alle Gnadenbrottiere dort.

 Na ja .. war schön zu lesen, dass eine recht große Portion Heu nun auf jeden Fall schonmal gefunden werden konnte und jemand, der es fährt, wird sich dann sicher einfacher finden lassen als bei diesem Sommer das Heu selbst.


Das ist schön.

 Wie trocken es auch hier bei uns ist, sieht man z. B. an diesen runtergefallenen noch total grünen Eicheln .. da unter diesem Baum lag der ganze Boden voll .. und das gerade mal am ersten August, also viel zu früh.

 Wir hatten während dieser Dürre hier nun ja 3 x Regen.

Wir oft die Hüs dort unten davon was abbekommen haben, weiß ich nicht. Darüber habe ich nichts lesen können.

 Ab und zu kommen ja Gewitterschauer runter, aber immer nur punktuell, nie großflächig übers ganze Land verteilt. Da kann das überall anders aussehen.

 Na ja .. das war es erstmal wegen Chiwa und Prima und ihren Pferdefreunden und den beiden süßen Ochsen, die auch dort zu Hause sind.

 Jürgen und ich nutzen jetzt immer die Abendstunden zum Laufen .. da ist es angenehmer, auch  wenn es so richtig kühl sogar nachts nicht mehr wird momentan.

Nun vermute ich, wir hatten am Siebenschläfertag eben Sonne und das bleibt dann so ungefähr 7 Wochen so.

Die sind halt noch nicht rum, aber bald.

 Wenn diese Wetterregel stimmt und auch diesen Sommer zutrifft, sollten wir in einigen Tagen anfangen können aufzuatmen.

 Ich habe gestern und heute nicht viel erzählt, weil ich damit beschäftigt war, meinen Rentenantrag und alles, was dazu gehört, auszufüllen.

Darüber erzähle ich dann aber erst morgen mehr .. bin nun müde .. das kommt dann in den Geschichten-Blogl



Also Nachti und schlaft alle schön, falls Ihr es noch nicht tut.

Renate