Sonntag, 28. August 2016

Generelle Gefahren für Weidetiere wie Pferde und andere ...

... besonders in Gegenden mit vielen Spaziergängern

 Die Fotos, mit denen ich diesen Beitrag untermale, sind wahllos aus meiner persönlichen Sammlung zusammengesetzt. Sie zeigen Nixe, Reno, Chiwa und Prima, teils jung, teils alt, zum Teil auch die früheren Pferde meiner Tochter Esther oder welche, mit denen Nixe, Reno, Chiwa und Prima irgendwann einmal gemeinsam auf einer Weide gelaufen sind.

Es geht nur darum, optisch zu untermalen, wie unterschiedlich Pferdeweiden liegen können.

 Pferde und auch andereWeidetiere wie Rinder, Schafe oder Ziegen sind draußen vielen Gefahren ausgesetzt und können nie so gut beaufsichtigt werden wie beispielsweise ein Hund oder die leicht sicher zu haltenden Kleintiere Kaninchen oder Meerschweinchen.

Nur Katzen dürften noch gefährdeter sein, dass ihnen draußen etwas zustößt, weil sie vollkommen frei ihre Wege suchen und deshalb auch oft überfahren oder gar erschossen oder von einem wilden Tier getöet werden können.

 Die wenigsten Weiden werden so liegen, dass es möglich ist, sie so hermetisch abzusichern, dass keine Menschen dort Pferde über die Zäune füttern, streicheln oder sie gar raus lassen könnten.

Ich habe schon erlebt, dass wir in Boksee eine ganze Pferdeherde einfangen mussten, die im gestreckten Galopp auf der Straße unterwegs war, was sogar im Radio kam. Das Tor zur Weide war aber zu. Wir haben uns damals gefragt, ob das Kinder waren und erschreckt, als sie raus sind, das Tor wieder geschlossen haben oder aber Diebe, die die Tiere nicht haben festhalten können.

 Ich habe auch schon erlebt, dass meine Pferde friedlich beim Nachbarn auf dem Rasen grasten, weil machts ein Auto in den Weidezaun gefahren war, der nun weg war und sie natürlich dann draußen spazierengegangen sind.

Genauso habe ich erlebt, dass Chiwa in einem kleinen Dorf mit nur 60 Einwohnern mehrfach sonntags eine Kolik hatte. Da konnte ich ermitteln, dass pfundweise Toastbrot, lieb gemeint mit den Kindern beim Spaziergang verfüttert, der Grund war, der sie krank macht und die beiden Großen halt noch nicht.

 Auf der sehr abseits gelegenen Weide, wo Chiwa und Prima sich oben die Mähne kraulen, fand ich sowohl Äpfel mitten auf der Weide, die dort nur hin gekommen sein können, weil Menschen durch mehrere Gräben und Zäune zwischen Jungbullen hindurch gegangen sein müssen, um unsere Pferde dort zu füttern. .. Genauso fand ich dort aber auch Steine und musste feststellen, dass sich meine Pferde zuweilen nicht in die Nähe der Zäune trauten .. vermutlich hat sie jemand mit Steinen beworfen. Eine Schachtel Nägel auf meinem Weideland haben vielleicht Kinder mitnehmen wollen, um sich eine Höhle oder ein Baumhaus zu bauen und dann vor Schreck, weil meine Pferde gekommen sind, verloren und dabei ausgekippt.

 Wenn es viele Nachbarn mit Gärten gibt, sind Dinge wie Rasenschnitt und Gartenabfälle eine große Gefahr für Pferde. Rasenschnitt ist an sich zu kurz, aber kann auch mit Öl und Benzin verunreinigt und dann noch gefährlicher sein als ohnehin schon.

Viele Gartenabfälle können extrem giftig sein, das gilt auch für einige rohe Gemüseabschnitte wie die von Bohnen in großen Mengen. Ihr glaubt gar nicht, was ich schon alles auf meinen Pferdeweiden gefunden habe, das alles andere als gut war.

 Liegt eine Pferdeweide neben einer Hauptstraße, ist die Gefahr des Fütterns vielleicht geringer, aber falls sie dort mal durch die Zäune gehen, das Unfallrisiko umso höher. Aber auch auf einem Dorf kann ein Ausbruch von Pferden bei einem Autounfall böse Folgen haben.

Auf Bauerndörfern wissen die Anwohner eher als in manchen anderen Gegenden, dass Pferde nicht zu viel Futter vertragen. Sie haben nämlich oft selbst Großvieh und kennen sich aus, aber auch das ist nicht bei jedem Dorfbewohner grundsätzlich vorauszusetzen.

 Liegt eine Pferdeweide wie momentan unsere in einem Naherholungsgebiet, das von unzähligen Spaziergängern regelmäßig besucht wird, bergen die Weiden, die eher einsam liegen möglicherweise die größere Gefahr von einfach zu viel gut gemeintem Futter über den Zaun. Es muss ja nicht eine einzige Person sein, die eine Kolik verursacht. Auch nur der eine oder andere Apfel, die Scheibe Brot, die Möhre vieler einzelner Leute kann sich zu kiloweise und damit für das Verdauungssystem von Pferden gefährliche Übermaß an Zusatzfutter anhäufen.
Ein Pferd einer Freundin von mir, das an einem Rundweg nur auf einem mittelgroßen Dorf stand, starb an so einer Kolik durch einfach zu viel Futter .. sie hat später ihre anderen Pferde mitten auf die Weide gestellt und Riesenabstände zu den Außenzäunen abgesteckt, um dieses Risiko zu verkleinern.

In Bezug auf die aktuelle Situation bei Chiwa und Prima in der Feldmark habe ich momentan nicht das Gefühl, dass die Leute aus Klein-Kühren unsere Pferde übermäßig oft füttern. Ich vermute, die meisten schauen nur oder streicheln sie mal. Wir könnten dort das Glück haben, dass unser Knick direkt zur Feldmark so durchsetzt mit Brombeergestrüpp ist, dass es keinen Spaß macht, hindurchzukriechen.

Der Spazierweg wiederum, den die meisten Spaziergänger nehmen, geht dann geradeaus über die Straße weiter.

Bei uns, wo man gut an die Pferde heran kommt, geht ein Radweg entlang, wo vermutlich in erster Linie die unmittelbaren Anwohner aus Klein-Kühren lang fahren oder laufen .. und das sind überwiegend Menschen, die Pferde kennen und mit Chance wissen, dass man diese Tiere nicht zu sehr füttern sollte, was auch für ihre Kinder gilt.


Dennoch .. passieren kann Pferden und auch Rindern, Schafen oder Ziegen überall sehr leicht etwas, und das auch aus den unterschiedlichsten Gründen.
Die meisten dieser Gründe werden nicht sein, dass jemand vor hat, den Tieren etwas anzutun. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Menschen lieben Pferde und suchen deshalb ihre Nähe.

LG
Renate

Um auf das kleine blaue Auto in der Feldmark zurückzukommen

Was kann so etwas zu bedeuten haben?


Nicht jedes Auto ist so auffällig wie dieser tolle Oldtimer, den ich mal aufgenommen habe, als wir noch immer zu Fuß unterwegs zu den Pferden waren.

Der weißhaarige Fahrer des kleinen blauen Autos am Donnerstag, dem 18.08.16 fiel deshalb auf, weil er so langsam fuhr und so viel schaute, als ob er etwas beobachten oder suchen würde.

Das andere kleine dunkle Auto, wo ich keinen Fahrer erkannt habe, weil es zu weit weg war, vom Mittwoch davor, das ich abends davor am 17.08.16 sah, fiel mir deshalb auf, weil es erstens bereits Licht an hatte und auf dem Feldweg hinten laufend stehen blieb, schaute, weiter fuhr, wieder stehen blieb, schaute.

Beide Autos waren so unauffällig,dass keiner von uns auch nur weiß, was es genau für eine Automarke gewesen sein könnte.

Was der Grund war, so langsam zu fahren, zu schauen, anzuhalten usw., das können unendlich viele Gründe sein.

Als Jürgen unlängst, um uns abzusichern, nichts falsch zu machen, statt wieder zu schreiben, einmal mit dem Bauamt Preetz telefoniert hat, haben wir die Auskunft erhalten, dass es in unserer Ecke deshalb unmöglich sei, irgendetwas Harmloses auch nur zu übersehen, weil besonders in der Feldmark-Ecke, wo auch wir sind, so viele anonyme Anzeigen eingegangen wären, dass die Mitarbeiter deshalb gezwungen seien, diese Region laufend zu beobachten und sofort dafür zu sorgen, dass auch nur Kleinigkeiten, die in irgendeiner Form gegen das Baurecht verstoßen könnten, sofort zu monieren und dafür zu sorgen, dass es umgehend wieder abgerissen werden muss.

Es fahren deshalb sicherlich auch aufgrund dieser laufend eingehenden anonymen Anzeigen Mitarbeiter des Bauamtes bei uns rum. Vermutlich langsam und schauen sehr viel, denn das ist ja ihr Job.

Auch die Amtstierärztin hat uns erzählt, es würde ihr zum Hals raushängen, dass besonders in Bezug auf unsere Ecke der Feldmark so viele Anzeigen wegen vermeintlicher Tierquälerei kämen, aber es bliebe ihr und den Mitarbeitern des Kreisveterenäramtes ja nichts anderes übrig, als dann rauszufahren, zu beobachten, zu nerven und sie bat uns deshalb um diese einmalige Untersuchung durch unseren Tierarzt, damit sie dann wegen uns persönlich bereits am Telefon sagen könne, sie müsse nicht mehr rausfahren. Das würde sie bei fortlaufenden Anzeigen auch jeden Tierhalter so sagen.

Auch in diesem Fall werden Mitarbeiter dieser Behörde vermutlich auch langsam herumfahren und die Tiere in unserer Ecke genau beobachten.

Auch Jürgen und ich sind schon langsam in der Feldmark rumgefahren oder auch viel herumgelaufen, weil wir eben leider die Erfahrung gemacht haben, dass auch wir zu den Tierhaltern dort gehören, die ständig durch anonyme Anzeigen genervt werden. Wir haben an solchen Tagen einfach nach irgendeiner Weide mit schon genehmigtem Unterstand gesucht, die so aussieht, als ob niemand dieses Weideland nutzen könnte.

Wir könnten nicht die einzigen Leute sein, die aus diesen Gründen langsam durch die Feldmark laufen oder suchend herumschauen, was verdächtig aussehen könnte, wenn es jemand sieht. Das könnte auch anderen Menschen aus unserer Ecke so gehen.

Wir sehen aber auch z. B. oft einen Rollstuhlfahrer begeistert unsere Pferde beobachten. Wir wissen von Nachbarn, dass sie extra aus dem Fenster schauen und ihnen zusehen und sich an ihnen freuen. Wir sehen an einer besonders gut einzusehenden Stelle in unserem Knick eine Stelle, wo oft Leute stehen und schauen müssen, denn man merkt das dem Gras davor an. Sie werden einfach die Pferde beobachten.

Es kann aber auch sein, dass diese Autofahrer einfach was gesucht haben, denn ich weiß noch genau, dass Jürgen und ich uns beim Durchqueren der Feldmark mit Prima und Chiwa zu Fuß auf dem Weg von Dinghorst nach Klein-Kühren im Sommer 2012 dort heillos verlaufen haben. Die vielen Wege haben ja keine Straßennamen. Wer dort etwas oder jemand sucht, hat es gar nicht so leicht.

Ansonsten ist diese Ecke auch einfach schön. Sie eignet sich sehr gut zum Beobachten von Wildtieren oder zum Fotografieren oder einfach Genießen dieser herrlichen Landschaft.

Ob dort nun gezielt ein bestimmtes Pferd ausgespät wurde, dem man etwas hat antun wollen, natürlich kann das auch ein Grund sein. Dann würde ich allerdings vermuten, dieser Autofahrer des kleinen blauen Autos und falls es der gleiche war am Abend davor, hatte ein Motiv, dieses bestimmte Tier oder aber zumindest seine Besitzerin tatsächlich selbst zu meinen.

Da unsere zwei von seinem Blickwinkel aus aber sowohl am Donnerstag als auch Mittwoch genauso gut zu sehen gewesen sein müssen, muss er nicht die anderen Pferde gemeint haben, es hätten genauso gut auch unsere sein können, die er so genau beobachtet oder aber wir selbst, denn wir waren ja beide Male auf unserem Weideland.

LG
Renate

Freitag, 26. August 2016

Untersuchung bezüglich tödlichem Botulismus durch Glyphosat (Roundup)

Hab da noch was gefunden

Ist aus diesem Link hier:


...
Auch in einem weiteren Punkt ist die Landwirtschaft nicht unschuldig. Das großzügige Verbringen von Roundup (Totalherbizid mit Glyphosat als toxischem Wirkstoff) auf landwirtschaftlich genutzte Flächen führt zu entsprechender Belastung des Rinderfutters mit Glyphosat. Dieses schädigt nachweislich die Darmflora der Rinder, was zu starker Vermehrung des Bakteriums Clostridium botulinum führt. Dessen Toxine lösen den tödlichen Botulismus aus (Erläuterung der Universität Leipzig hier: http://www.zivilcourage.ro/pdf/Risiko-Glyphosat.pdf?PHPSESSID=2279daff3c22a4 )
Pferde wären dann unter Umständen genauso betroffen von diesem Glyphosat-Vergiftungs-Syndrom (diese Bezeichnung stammt von Prof. Dr. Lorenzen,  http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2013/Lorenzen.pdf): Auch Pferdeweiden werden möglicherweise mit Roundup behandelt – z. B. gegen Jakobs-Kreuzkraut! Analog würde auch im Heu die tödliche Gefahr schlummern.
...

Ich schau in diese beiden Links mal rein.

Den unteren lese ich gerade:


Da habe ich z. B. jetzt das hier gefunden:

 
Warum also erkranken derzeit immer mehr Milch-
rinder an chronischem Botulismus und warum trifft
die Krankheit vor allem Hochleistungsmilchkühe? Of-
fenbar funktionieren die natürlichen Abwehrmechanis-
men bei ihnen nicht mehr, aber warum? Die Suche
nach einer Antwort führt zum Gift Glyphosat.
 
 
Wenig Mühe, viel Ertrag, gute Gesundheit für Mensch,
Tier und Natur – so könnte eine paradiesische Land-
wirtschaft aussehen. Genau sie versprach uns der Che-
mie- und Saatgutgigant Monsanto mit seinem Wunder-
mittel Glyphosat. Es ist billig, mit ihm kann man alle
»Unkräuter« (unerwünschte Pflanzen) totspritzen –
Glück durch Gift. Das dachte man beim Insektizid
DDT auch einmal, bis das böse Erwachen kam. Bei
Glyphosat hat es schon begonnen, ist in der Agrarpoli-
tik aber noch nicht angekommen. Politiker lassen sich
von Monsanto- und anderen Agrar-Lobbyisten noch
immer einlullen – sehr zum Schaden von Mensch, Tier
und Natur. Der Straftatbestand der fahrlässigen Kör-
perverletzung scheint längst erfüllt.
 
 
Chronischer (= viszeraler) Botulismus in Milchvieh
-
herden ist eine Viehseuche, die sich vor allem ausbrei-
ten kann bei Dauerstress durch schleichende Glypho-
sat-Vergiftung.
Je mehr und je regelmäßiger Glyphosat aufgenom-
men wird, desto schwerer können die Glyphosat-
Vergiftungen bei Mensch, Tier, Pflanze und vielen
Mikroorganismen (auch für die nützlichen des Magen-
Darmtrakts) sein. Im Extremfall droht der Tod.
Folglich muss der Einsatz Glyphosat-haltiger Herbi-
zide dringend reduziert werden. In einem ersten
Schritt muss der Einsatz von Glyphosat für die Sikka-
tion unverzüglich verboten werden.
Maßnahmen zur Gesundheitsstärkung von Vieh und
Umwelt müssen unverzüglich eingeleitet werden. Eine
Ökologisierung der Landwirtschaft stellt den besten
Schutz vor Clostridiosen dar.
 
....
 
Glyphosat auf Pferdeweiden kann also im Ernstfall sogar tödlich enden ... es lohnt sich, sich den Link mal ganz durchzulesen .. ist nicht lang, nur einige Seite.
 
Die pdf der Uni Leipzig solltet Ihr Euch unbedingt auch anschauen .. ist nicht schwer .. viele Fotos ...das Zeug ist ja schädlicher als das Jakobskreuzkraut selbst, das damit bekämpft werden soll .. und das kann man so leicht ausreißen, wenn der Boden etwas feucht ist.
 
Nachti
Renate
 
 

Weidezelt contra Roundup (Glyphosat)

Hab Bock auf bissel Gemecker



Also, wenn ich da mal früher gegen heute vergleiche, als es noch nicht als Kapitalverbrechen galt, als Hobbybauer seinen Pferden eine Schutzhütte im Außenbereich aufzustellen, damit die Tiere sich bei entsprechendem Wetter auch mal unterstellen konnten und heute sogar ein ja flexibles Weidezelt schon als sonstwas für Umweltsünde gilt .. und dann sowas lese wie oben die Diskussion um Glyphosat, was nur aus Faulheit benutzt wird, denn es erspart den Bauern lediglich das Pflügen ...ich kriege echt ein Horn dabei.

Ich täte der Umwelt nichts zuleide, wenn ich in den Wintermonaten ein Weidezelt aufstelle, sogar im Frühling wieder abbaue, denn das Gras würde sich locker danach wieder einfinden und erholen, selbst wenn es über Winter da drinnen etwas gelitten haben sollte.

Und sollte ich die Weide mal wieder aufgeben, wäre davon später rückstandslos gar nichts mehr zu finden, wenn ich auch nur einige Monate weg wäre.

Heute werden unsere Rinder in mehr als nur noch als tierquälerisch zu bezeichnenden Innenställen gehalten .. jedenfalls oft .. auch andere Tiere wie Geflügel oder Schweine .. früher ging das doch auch anders, wieso heute nicht?

Heute lese ich von tausenden von Pferdehaltern, die mit ihren Hobbypferden genau die gleichen Probleme erleben wir auch wir .. nämlich die viel zu sehr auf Gewinn orientierte selten und in den wenigsten Pensionsställen noch artgerechte Haltung der Pferde, aber Gesetzen, von denen man fast allmählich sagen kann, es ist offenbar verboten, privat Tiere zu halten.

Widerspricht sowas nicht allmählich sogar dem Grundgesetz?

Und wenn ich dann noch mitbekomme, dass mir Menschen einzureden versuchen, ich MUSS ANGEBLICH MEIN WEIDELAND SPRITZEN, OBWOHL ICH DAS GAR NICHT DARF !!! und glauben, mit ihrer eigenen Spritzerei, die ihnen genauso wenig erlaubt ist als Hobbybauern wie wir ... ich gleichzeitig aber vermuten darf, dass genau die gleichen Leute .. die ich laufend sägen und hämmern höre ... natürlich aufpassen, ob ich irgendwas bastele an Schutz für meine Pferde, das nicht zulässig sein könnte.

Ganz ehrlich ... ich tu der Umwelt nichts mit meiner Art, Pferde zu halten und muss halt nen Weg finden, es auch dem Bauamt recht zu machen, die sich ja nur an unsere hirnlos gestalteten Gesetze halten, die nicht den Menschen in diesem Staat, sondern nur irgendwelchen Großkapitalisten dienen .. siehe Monsanto, die auch Roundup herstellen ...da wäre ein Weidezelt, das ich klar nicht aufstellen darf, weil ja sooooooo !!!!!!! umweltschädlich .. doch wirklich besser als auf meiner Weide sinnlos und wirklich umweltunverträglich auch noch mit Roundup rumzusprühen.

Jakobskreuzkraut kann man auch ausreißen .. ich habe zwar Glück gehabt und bei uns wächst sowas gar nicht, aber ich habe das schon gemacht, auch mit Erfolg, denn dann kommt es jedenfalls nicht wieder.

Roundup zerstört das Zeug ja nichtmal .. das muss man also jährlich wiederholen.

Nein ich bin nicht böse .. ich sage nur die Wahrheit.

Ich hab allerdings durchaus einen Grund, böse zu sein, denn mir hat jemand vorgeworfen, ein Pferd umgebracht zu haben, wo die Polizei noch gar nicht davon ausgeht, dass es auch so gewesen ist, dass dieses Tier überhaupt durch Fremdverschulden umgebracht wurde und deswegen auch noch gar nicht begonnen hat, nach einem möglichen Täter zu suchen.

Und da das keiner von uns war, macht mich das auch zu recht mehr als wütend.

In diesem Sinne .. auch Spritzmittel und Giftpflanzen, die bei Roundup schnell wiederkommen, können dazu führen, dass ein Pferd an einer Vergiftung stirbt .. und schaden sämtlichen anderen Leuten über das Wasser dort, die dort auch Schafe, Kühe, Pferde usw. halten.

LG
Renate

Aktuelle Diskussion der EU um die Weiterzulassung von Glyphosat

Ich möchte mich da mal etwas schlauer machen als ich es zur Zeit bin


Aus dem Spiegel vom 24.06.16:


Daraus auszugsweise .. Rest bitte im Link oben nachlesen!
...
Bei einer letzten Abstimmung am Freitag in Brüssel haben sich die EU-Staaten nicht auf eine Verlängerung der Zulassung des weit verbreiteten Unkrautvernichters Glyphosat in Europa geeinigt. Dafür fehlte die nötige Mehrheit, bestätigte ein EU-Diplomat. Deutschland enthielt sich.

 Frankreich und Bulgarien stimmten den Angaben zufolge gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Verlängerung der Zulassung um bis zu 18 Monate. Neben Deutschland enthielten sich sechs weitere Staaten, 19 Länder stimmten dafür. Die aktuelle Europa-Zulassung des Stoffes läuft Ende Juni aus.

  Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) kam zum Schluss, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend beim Menschen ist. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) sowie die Arbeitsgruppe Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) urteilten dagegen, dass Glyphosat kein Risiko darstellt, wenn es sachgemäß verwendet wird.

 Deutschland wird es auf knapp 40 Prozent der Ackerfläche eingesetzt. Experten warnen, dass Landwirte nach einem Verbot auf eine Mischung verschiedener Herbizide ausweichen werden, die sie als problematischer als Glyphosat einschätzen.
....

Bitte auch da bei Interesse alles im Link nachlesen .. nur mal auszugsweise das Wichtigste daraus auch hier:
...

Was kommt nach Glyphosat?
Egal - könnte man sagen. Sicher ist sicher - könnte man sagen. Vorsorgeprinzip - könnte man sagen. Auch niemand kann froh sein über die schwindende Vielfalt auf unseren Feldern, über Monokulturen bis zum Horizont. Das alles wird zu Recht mit Glyphosat in Verbindung gebracht.
Doch die Landwirte Europas werden kaum Feenstaub auf ihre Felder streuen, wenn das umstrittene Herbizid einmal verboten wird. Bernhard Krüsken, der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, hat im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE angedeutet, was stattdessen passieren dürfte: Viele seiner Kollegen werden Glyphosat einfach durch eine Mischung anderer Pflanzengifte ersetzen.
"Die anderen Wirkstoffe beziehungsweise Wirkstoffgruppen haben jedoch ein höheres Risiko, dass Pflanzen resistent gegen sie werden", so der Agrarlobbyist. Man kann ihm glauben oder nicht - aber seine Einschätzung, dass diese Alternativen womöglich problematischer sind als das jetzt verbotene Mittel, ist sehr ernst zu nehmen. Viele Agrarforscher sehen das ganz ähnlich. Das Julius-Kühn-Institut das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, ebenso.
Ganz, ganz doll wünschen?
Glyphosatgegner verweisen gern darauf, dass sich Landwirte doch wieder auf den traditionellen Ackerbau besinnen könnten. Auf Fruchtfolgen. Auf Unkrautbekämpfung wie früher mit dem Pflug. Das könnten die Bauern tatsächlich. Das sollten sie womöglich sogar - auch wenn das durch erhöhten Treibhausgasausstoß wiederum negativere Folgen für das Klima hätte.
Nur durch ein Glyphosatverbot allein aber werden konventionelle Agrarbetriebe sicher nicht zu alten, weniger effizienten Kulturtechniken zurückkehren. Hier müsste der Gesetzgeber mit entsprechenden Abgaben und Subventionen nachhelfen. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft plädiert beispielsweise für eine Pestizidabgabe.
...

Das ist interessant ... sie pflügen also oft gar nicht mehr, sondern spühen dieses Gift, um danach gleich die Saat einbringen zu können.

Mal auch hiervon einen Auszug:

...
 
Der Glyphosat-Befürworter
Traditionell pflügen Landwirte Äcker vor der Aussaat, dabei werden die oberen 25 Zentimeter Bodenschicht umgedreht und gelockert. Einer der Effekte: Das auf dem Feld stehende Unkraut stirbt, die Nutzpflanzen werden also von ihrer Konkurrenz befreit.
Doch das Pflügen hat auch Nachteile: In Hanglagen kann es Bodenerosion begünstigen und ist vergleichsweise energieaufwendig, sagt Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands.
Um Unkraut zu bekämpfen, kann statt Pflügen vor der Aussaat auch Glyphosat eingesetzt werden. Laut Krüsken werden etwa 30 Prozent der Felder in Deutschland pfluglos bestellt.
...
Der Öko-Dachverband BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft ) hat sich gegen eine Zulassungsverlängerung für Glyphosat ausgesprochen - und hofft auf Zulauf. "Wir freuen uns über jeden Landwirt, der prüft, ob Bio eine Chance für seinen Betrieb ist", erklärt der BÖLW - räumt aber zugleich ein: "Inwieweit ein Glyphosat-Verbot zu einem höheren Umstellungsinteresse führt, lässt sich derzeit nicht absehen."
Der Verband verweist darauf, dass es rund 25.000 Biobauern von insgesamt rund 280.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland gebe, die ohne Glyphosat und andere Unkrautvernichtungsmittel arbeiten. Stattdessen würden sie auf Fruchtfolgen und auf Ackerbaumethoden wie Pflügen und Striegeln setzen, um Unkräuter einzudämmen. Auch mit Robotertechnik könne eine Alternative zum chemischen Pflanzenschutz entwickelt werden, erklärt der BÖLW.
Zudem fordert der Verband eine Pestizidabgabe. Denn er kritisiert, dass der Einsatz von Pestiziden zu Wettbewerbsverzerrungen führe. "Der massive Verlust an Artenvielfalt, Verunreinigung des Trinkwassers oder gesundheitliche Folgekosten sind nicht Teil des Preises konventioneller Produkte."
 ...

Der Glyphosat-Hersteller
Der Saatgut- und Pflanzenschutzmittelhersteller Monsanto vertreibt unter dem Produktnamen Roundup Herbizide mit dem Wirkstoff Glyphosat und hat nach Angaben von Sprecher Thoralf Küchler keinen Plan B im Falle eines Verbots. "Wir bauen darauf, dass wir in Europa auch in Zukunft eine wissenschaftsbasierte Zulassung haben. Glyphosat ist seit 40 Jahren im Einsatz und das wahrscheinlich am meisten untersuchte Herbizid", sagt Küchler.
Monsanto ist bei Glyphosat Marktführer in Deutschland und forscht nach eigenen Angaben fortwährend daran, wie das Herbizid möglichst effektiv und sicher ausgebracht werden kann. "Landwirte setzen die Mittel unkrautspezifisch und deshalb sehr oft mit reduzierten Aufwandmengen ein", sagt Küchler. Kunden würden entsprechend geschult.
...
 Die Umweltlobbyisten setzen darauf, dass das Ende von Glyphosat eine Agrarrevolution auslösen könnte. "Ein mögliches Glyphosatverbot stellt eine große Chance für die Landwirtschaft dar: Endlich bietet sich eine Möglichkeit, unsere Lebensmittel ökologisch und nachhaltig zu produzieren", sagt die Referentin für Verbraucherschutz des Umweltinstituts, Sophia Guttenberger.
...
Also ich glaube, so weiß ich schon mehr über Roundup und das darin enthaltene Glyphosat.

LG
Renate
 


Es ist viel zu heiß

Gestern bei den Hoppas


 Diese Fotos sind welche von gestern nachmittag bei den Pferden.

Momentan ist es hier bei uns für meine Begriffe nicht mehr schön sommerlich, sondern viel zu heiß. Ich kann diese Hitze nämlich nicht ab. Jürgen geht es genauso.

Na ja .. Vitamin D tanken wir zur Zeit sicher genug, also immer positiv sehen.

 Mit den Pferden im Round Pen was tun haben wir auf etwas kühlere Tage verschoben. Ich glaube, das ist für alle Beteiligten besser, auch für die Pferde selbst, denn bei so einer Bullenhitze ist es auch für sie dort zu anstrengend.

Sie haben ja auf der großen freien Fläche, wenn sie selbst Lust dazu haben, genug Platz, um sich zu bewegen. Und gemütliches Gehen beim Grasen ist sowieso auch Bewegung und tut zwei so alten Pferden auch gut, und das machen sie ja ununterbrochen.

 Wenn es Müsli gibt, sind sie sowieso immer etwas in Schwung, denn Freude drücken unsere zwei ja immer in Bewegung aus, als hopsen und tänzeln und rennen sie auch mal, wenn Herrchen und Frauchen mit dem leckeren Essen kommen.

Bei mehr als 25 Grad C reicht das dann auch.

 Gestern gab es einen Mix mit allem möglichen und unter anderem auch reichlich frischen Hagebutten, noch diesen dicken runden, denn die kleinen sind noch nicht soweit.

 Wasser auffüllen .. klar ganz wichtig bei der Wärme, auch wenn das hohe frische Gras aktuell schon dafür sorgt, dass sie gegenüber Mai, wo es ja auch so heiß, das Gras aber kürzer war, viel mehr getrunken haben als zur Zeit. Es ist offenbar doch sehr viel Flüssigkeit auch im Weidegras. Geregnet hat es ja auch zwischendurch immer mal, so dass es nicht verdorrt, sondern schön frisch ist.

 Beim Äppelsammeln muss momentan täglich eine halbe Stunde reichen. Mehr zu tun packe ich bei dieser Bullenhitze einfach jetzt nicht.

Werde was aufholen, wenn es wieder kühler ist.



Ich als Arbeiterdenkmal mit Mistforke unter den Bäumen.

Zur Zeit ist ja sogar schon das Rumstehen draußen anstrengend.



Nun aber Feierabend für uns und wieder rein in die schattige Wohnung, wo es nicht ganz so heiß ist.


Natürlich nicht ohne Tschüß-Leckerlis, denn sonst wären vermutlich zwei Hoppas schwer beleidigt.


Tja .. die zwei dösend in der Nachmittags-Sonne, als wir am Gehen waren.

Ich freu mich immer noch so, dass bisher nichts Schlimmes weiter passiert ist und habe die Hoffnung, es geistert eben doch kein Pferdemörder in der Feldmark rum, sondern der Tod des armen Hengstes hat vielleicht doch andere Gründe .. aber weiß natürlich auch nicht, wie lange so eine Obduktion dauern kann, bis die Polizei dann danach, falls es sein muss, dann in die Hufe käme.

Ich habe sowas in meiner Umgebung bisher noch nie erlebt und habe da deshalb auch keine Erfahrung.

Ich weiß nur, wenn sie ermitteln, dann werden sie sich zwecks offizieller Zeugenaussage bei Jürgen, Ines und mir auf jeden Fall melden.

Fühle mich aber jetzt inzwischen doch schon etwas ruhiger.

Bis bald hier - Renate

Donnerstag, 25. August 2016

Roundup oder Glyphosat

Ohne Sachkundenachweis nur Abgabe von Kleinmengen erlaubt


Wikipedia zum Einsatz von Glyphosat bei Hobbybauern wie den meisten in unserem Landschaftsschutzgebiet.


Roundup enthält Glyphosat, ist sogar besonders giftig, weil noch gefährlicher als Glyphosat selbst.

Hierzu Wikipedia:

Roundup besitzt, gemäß Wissenschaftlern von Monsanto, aufgrund der beigemischten Netzmittel eine höhere Toxizität als Glyphosat, insbesondere bei Wassertieren. Das ursprüngliche Roundup-Produkt gilt als nicht toxisch für Honigbiene und Kompostwurm, leicht toxisch für Ratte und Virginiawachtel und als moderat toxisch für Regenbogenforelle, Blauen Sonnenbarsch und Wasserfloh.[28] Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat daher Ende 2008 gegenüber den Zulassungsinhabern von Roundup und anderen Pflanzenschutzmitteln, denen Tallowamin beigefügt ist, in einem Expertengespräch eine „dringende Empfehlung“ ausgesprochen, diesen Beistoff bis Ende des Jahres 2010 durch einen anderen zu ersetzen. Monsanto hat gegen die Aufforderung Widerspruch eingelegt.[29][30][31]


Das Zeug bringt die Pflanzen nichtmal wirklich um, sondern lässt nur das Unkraut oberflächlich absterben, das heißt, es muss laufend wiederholt werden, wenn man sowas wie Ochsenzunge, Jakobskreuzkraut und so weiter auf der Weide hat ... falls man es denn überhaupt anwenden dürfte, was bei Privatpersonen wie Hobbypferdehaltern gar nicht so ist.

In der Landwirtschaft wird Roundup seit 1974[8] verwendet, um Unkraut oder konkurrierende Pflanzen von Äckern vor Aussaat der Kulturpflanze (Vorauflaufherbizid) abzutöten.
Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht über die Wurzel. Es ist somit möglich, in einem Arbeitsgang Unkraut zu bekämpfen und zusätzlich eine frische Saat („im Vorauflauf“) einzubringen. Deren Keimung und Wuchs werden nicht negativ beeinflusst. Auch im Weinbau wird Roundup verwendet, um den Unterstockbereich frei zu halten. Solange bei der Anwendung keine Blätter der Reben getroffen werden, schadet diese Anwendung den Reben nicht.

Also ... ich habe mich in Sachen Baurecht nun ausgiebig damit beschäftigt, was der Unterschied zu einem Landwirt und einem Hobbytierhalter ist, womit die meisten Leute, die in der Feldmark etwas gepachtet haben, genauso wie Jürgen und ich zu den Hobbytierhaltern gehören .. und wir betreiben damit keine Landwirtschaft, nur weil wir eine schon immer landwirtschaftlich genutze Fläche gepachtet haben. Gerade die Leute, die sich doch sooooo gut !!!! mit dem Baurecht im Außenbereich auszukennen scheinen, sollten deshalb wissen, dass wir Spritzmittel auf unserem gepachteten Gelände überhaupt nicht verwenden dürfen.

Hierzu wieder Wikipedia:

In Deutschland dürfen Roundup-Produkte in Mengen ab einem Liter nur von Personen mit Sachkundenachweis angewendet werden. Einzelne Roundup-Produkte sind auch für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen, sofern sie nur in Kleinstgebinden abgegeben werden. Nach § 6 Abs. 2 PflSchG dürfen Pflanzenschutzmittel auf Freilandflächen nur angewandt werden, wenn diese landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Herbizide dürfen ebenfalls nicht in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern und Küstengewässern angewandt werden. Außerdem ist die Anwendung auf versiegelten Flächen, zu denen gepflasterte oder asphaltierte Wege und Terrassen zählen, nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig. Bei Zuwiderhandlung sind Geldbußen bis zu 50.000 € vorgesehen.[12] Teile des Handels, u.a. die Baumarktkette TOOM[13] und Amazon haben Roundup vollständig aus ihrem Sortiment genommen, wobei dies im Fall Amazon nur für Amazon Deutschland gilt, da Roundup von Amazon in Frankreich, Italien und Großbritannien unverändert angeboten wird (Stand Juni 2016).

Wie lange Roundup braucht, um sich wieder abzubauen, möchte ich hier unbedingt auch noch dazu stellen, denn das ist deshalb wichtig, weil es das Unkraut ja nur oberirdisch absterben lässt .. das heißt nicht länger als allerhöchstens eine Saison über wirken kann !!!! Das bedeutet, das Zeug ist noch lange im Boden, und zwar wenn ich das richtig verstehe, oft bis zu einem Jahr, auf jeden Fall monatelang.

Glyphosat ist biologisch abbaubar, jedoch werden dabei nur 2 % in 28 Tagen abgebaut; es wird durch Mikroorganismen sowohl unter aeroben als auch unter anaeroben Bedingungen zu Kohlenstoffdioxid und dem Hauptmetabolit AMPA abgebaut. AMPA wird ebenfalls von der Bodenmikroflora zu Kohlenstoffdioxid zersetzt, allerdings mit einer langsameren Abbaurate. Studien zeigen, dass 79–86 % von Glyphosat nach 6 Monaten zu Kohlenstoffdioxid abgebaut ist. Bei 93 in Europa und Nordamerika durchgeführten Feldversuchen betrug die Halbwertszeit in allen Fällen weniger als 1 Jahr und typischerweise weniger als 38 Tage. Zudem akkumuliert sich Glyphosat nicht und hat eine geringe Bodenaktivität. Die Aufnahme von Glyphosat durch Folgepflanzen der Fruchtfolge betrug in allen vorhandenen Studien weniger als 1 %.[28][56][57]
Das bei Roundup typischerweise verwendete Netzmittel POEA ist ebenfalls biologisch abbaubar, laut einem Sicherheitsdatenblatt nach 28 Tagen zu 55 % und nach 42 Tagen zu 72 %.[58] Die Halbwertszeit in Wasser beträgt laut einer Studie von Wissenschaftlern von Monsanto weniger als einen Tag.[28] Aufgrund starker Bodenadsorption wird die Bodenmobilität auf etwa 2 % geschätzt.[7]


Hier ist der dazu gehörende ganze Wikipedia-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Roundup

Ich kann nicht umhin, dazu mal unter Ausixen der Namen, auch wenn mein Name von den gleichen Personen ja bei Facebook nicht ausgeixt, sondern sogar mit dem dazu gehörenden Nachnamen voll ausgeschrieben wird, wenn man mich der Lüge bezichtigt, ein bisschen Wikipedia-Korrespondenz zu verlinken, die ich mir kopiert habe.
...
  xxx xxx Ich glaube Renate , hier verkalkuliert Ihr Euch mit den angeblichen Ersparnissen. In Privathaltung kommt noch alles hinzu, was in Ställen im Preis enthalten ist. Heufütterung wird in Offenstallhaltung viel mehr und ist nicht gerade günstig, da die Pferde mehr brauchen. Die Heuherstellung ist für die Bauern sehr teuer. An Heu braucht Ihr minimum 1 Klappe pro Pferd pro Tag. Was hier noch vergessen wird, ist die Weidepflege, Schleppen, Walzen gegebenfalls spritzen. Abtransport von Mist, den Privatleute kaum noch in Großbetrieben entsorgen dürfen. Baugenehmigungen gibt es für Privatleute kaum bis gar nicht. Strom ist bei Weidehaltung nicht gegeben ebenso wie Wasser. Ein Trecker nimmt gut 35 Liter Diesel / Stunde . So kann eine Mistentsorgung schnell gut 500 Euro kosten. Hinzu kommen Zauninstandsetzung usw. Was passiert im Winter, wenn alles zugeschneit ist. Da wird nicht geräumt . Hinzu kommt Knickpflege, wenn sich jemand verletzt oder Autos zerkratzt werden, haftet der Pächter. Was ist, wenn jemand krank ist, wer füttert dann die Tiere ? Die Stallbetreiber haften dafür, das der Betrieb weiter läuft. Und zu den Pensionspreisen. Diese sind verschwindend wenig, wenn man bedenkt, was der Betreiber alles zahlen muss. Futterherstellung oder Ankauf von Fremdfutter , Hier werden Dieselkosten, Folienkosten und Netze fällig, hinzu die ganzen Arbeitskosten. Personal muß bezahlt werden, Weiden in Ordnung gehalten werden , Betriebsversicherung ist fällig ebenso Genossenschaftsbeiträge. Dazu Stromkosten, Wasserkosten etc . Das sind imense Summen , wovon der Betreiber kaum etwas verdient ! Ich mache seit mittlerweile gut 35 Jahre die Eigenhaltung und es ist weiss Gott nicht billiger ! Ganz im Gegenteil.

...
 
xxx xxx Ja, genau die Kosten kommen in etwa im Monat hin mit Futter. Hinzu kommen ja die anderen Unterhaltungskosten. Von Herrn Kluge sollen das ja nur etwa 5 Kilo Ballen sein, dann braucht Ihr ja etwa 4 pro Tag für beide, da sind 2,50 pro Ballen sehr viel. Das wären 10 Euro am Tag für Heu , hinzu kommen weitere Kosten . Die Koppeln sind sehr nass und Wasser kann man nicht alles nehmen. Das meiste sind nur Entwässerungsschächte . Hinzu kommt das man als Privatperson im Naturschutzgebiet auf Weiden nichts ohne Genehmigung aufstellen darf. Somit kommt da einiges auf Euch zu. Es ist nicht wie vor 20 Jahren. Zudem wird dort drauf geachtet, das die Weiden gepflegt werden und ggfls auch gespritzt werden. Spritzmittel sind sehr teuer. Dann habt Ihr das Problem mit Hufrehe, das das Pony eigentlich nicht auf Weide darf.

 Nun ja .... auch ich war so klug, mir zumindest manche der Texte aufzuheben, die mir um die Ohren gehauen wurden, um mir zu beweisen, dass ich von Pferdehaltung ja keine Ahnung hätte, sondern nur sie.

Ich habe aber auch seit 24 Jahren eigene Pferde.

Ich erzähle auch nicht trotze eines Alters von Anfang 40, dass ich seit 35 Jahren Eigenhaltung betreibe .. da wäre sie ja noch ein Vorschulkind gewesen oder allenfalls ein Grundschulkind, sondern ich bin 63 und halte tatsächlich seit 1992 eigene Pferde, und seit dieser Zeit auch durchaus, wenn auch nicht durchgängig, jahrelang in Eigenregie.

Ich kenne im Gegensatz zu ihr aber beides, nämlich die Probleme der Pferdehaltung in Eigenregie und inzwischen auch die neuen nach § 35 der Baugesetzgebung und die Privelegierung der Landwirtschaft, was früher tatsächlich wesentlich einfacher war, als ich meinen ersten Offenstall aufgestellt habe, also die Vor- und Nachteile von beiden Möglichkeiten.

Diese ja noch freundlichen Worte der guten Dame waren welche der ersten zu einem Beitrag von mir, dass ich mich auf die Pferdehaltung in Eigenregie freue, weil es so oft große Probleme für unsere Pferde in Pensionsställen gab, und zwar in den meisten, wo wir gewesen sind.

Ich habe noch  NIE Spritzmittel verwendet, um Unkräuter auf meinen Pferdeweiden zu bekämpfen und denke auch nicht, das man das tun sollte.

Ich habe allerdings einmal eine Fläche abgelehnt, die über und über mit Jakobskreuzkraut bedeckt war, die ich vor dieser hätte pachten können, weil ich mir gesagt habe, das kriegt man in Jahren nicht mehr weg, ich brauche aber eine Weide, die ich sofort benutzen kann, und bei der wäre das unmöglich.

Leider sind heute aufgrund dieser neuen Baugesetzgebung bereits viele schöne Flächen im Außenbereich fast unbenutzbar geworden, auch in der Feldmark gibt es sowas. Es ist schade drum.

Dennoch kann man das Problem ganz bestimmt nicht mit Spritzmitteln angehen.

Und auch zu viele Spritzmittel und die noch falsch und ohne Sachkundenachweis angewendet können ein Pferd vergiften.

LG
Renate