Montag, 24. Februar 2020

Erinnerungen zu Pferden und Familienleben von März bis Juli 2000

Viele Fotos und ich erzähle mal dabei über die Zeit damals

 Das Foto links ist eins, das mich ein wenig traurig macht. Es ist das letzte Foto, wo unser Monti noch lebend drauf zu sehen ist, zusammen mit Omas Susi-3.

Monti ist der schwarzweiße Hund. Er ist nur 8 Jahre alt geworden, weil eine Vertretungstierärztin aus der Praxis, wo meine Tochter als Tierarzthelferin arbeitet, ihn damals falsch behandelt hat. Ihr Chef war leider damals nicht da, als das passierte. Monti hatte das Cushing-Syndrom, was von der Hirnanhangdrüse, aber auch der Nebenniere kommen kann. Bei Hunden ist es meistens die Nebenniere.
 Ohne es zu testen, drosselte diese Tierärztin bei Monti die Nebennieren und löste bei ihm so die Addinsonsche Krankheit aus. Rückgängig machen kann man sowas leider nicht und er wurde immer schwächer danach und starb im Alter von nur 8 Jahren. Ich habe an Monti sehr gehangen. Er war da, als meine Ehe davor über ein Jahr schonmal im Eimer war. Ich habe mich ja vor meiner Scheidung insgesamt schon 3 x von meinem Ex getrennt und immer wieder vertragen gehabt und damals waren wir ziemlich lange getrennt. Monti war da immer ein großer Trost für mich gewesen und die Bindung zu dem Hund besonders eng deshalb.
 Die nächsten Bilder zeigen meine Große Vanessa mit ihrem neuen Pferd Silas. Das ist der Hafi mit dem eher rötlichen Fell. Der Norweger gehörte ihrer Schwägerin.

Das andere Mädchen ist meine jüngere Tochter Esther, die da mit war.

Unten seht ihr meine Mutter mit meiner Enkelin Janin von Vanessa.

 Mein krankhaft eigersüchtiger Schwiegersohn versuchte schon damals mit aller Gewalt, Vanessa von ihrer Ursprungsfamilie zu trennen. Für ihn gab es nur seine eigene Familie und vor allen Dingen Mutter. Er ist und bleibt ein Muttersöhnchen, und zwar ein extrem herrschsüchtiges.
Vanessa war immer das Lieblingsenkelkind meiner Mama gewesen. Das habe ich zwar nie richtig gefunden, aber ich fühlte auch ihre Angst, Vanessa und die Urenkel von ihr bald ganz zu verlieren. Es war abzusehen, dass das passieren würde, wenn Janin besser sprechen könnte. Natürlich traf uns Vanessa nur heimlich, auch wenn sie das nie zugeben würde.

 Eigentlich wollte mein Schwiegersohn von Vanessa Chiwa damals aus der Herde reißen. Ich habe es nicht erlaubt, mich auf die Hinterbeine gestellt. Die Papiere für Chiwa, die ja reinrassig ist, liefen auf mich, also konnte ich das verhindern. Klar nahm mir Vanessa das übel, hat später aber immer gesagt, als Chiwa dann den Unfall hatte und mehrfach an Hufrehe erkrankte, es war gut, dass sie bei mir blieb. Sie würde vermutlich nicht mehr leben, wenn sie bei ihrem Mann geblieben wäre.

 Genauso wie ich befürchtet hatte, denn ich kannte meinen Schwiegersohn ja, der nur ein Kasperkopf ist und noch nie einen Job länger behalten hat, konnte Silas nicht lange bei Vanessa bleiben und wurde weiterverkauft. Das wäre mit Chiwa genauso passiert, wenn ich damals ja zu diesem bösen Spiel gesagt hätte, das nur einen Sinn hatte, meine Tochter von ihrer Familie ganz zu trennen, was ihr Mann spätestens seit der Geburt meiner Enkelin immer vorantrieb. Meine Mama sagte immer zu ihrer Enkelin, sie soll sich ihren Familienast nicht absägen lassen, hat so gelitten. Als Vanessa irgendwann gar nicht mehr kommen konnte, wurde meine Mutter schlagartig zum Pflegefall, war lange gelähmt.
 Das war alles psychisch. Es war zu viel für sie, was meine Tochter sich von ihrem Mann gefallen lassen hat und hätte meine Mama schon 2003 fast getötet. Ich kriegte sie zwar wieder auf die Beine, aber nie mehr wirklich. Der Bruch mit der Familie, denn Eltern- oder Großeltern-Kind-Entfremdung können auch Kinderpartner erreichen genauso wie Ex-Partner, das nahm meiner Mama die Kraft zum Leben und bescherte mir selbst jahrelang einen schwerern Pflegefall, um den ich mich halt dann hab intensiv kümmern müssen. Vorher war Mama topfit.

 Ich weiß noch, dass meine Tochter erzählt hat, meine Enkelin Janin hatte ihr Sparschwein geholt und gefragt, ob das reichen würde, um Silas behalten zu können. Das arme Kind.

Heute hat sie einen anderen Haflinger, ist aber auch schon erwachsen. Es ist ja lange her.

 Das nächste Haustier, was ich Euch hier vorstellen möchte, ist unsere Chérie.

Als Monti gestorben war, haben wir sie aus dem Tierheim Neumünster zu uns geholt. Sie hatte davor 4 Jahre immer nur auf einem Balkon im 9. Stock in Neumünster gelebt, bis die Nachbarn den Tierschutzverein alarmiert hatten. Wir mussten ihr erstmal viel zeigen draußen, aber haben das später gut hinbekommen. Ich glaube, Chérie ist ein Canaren-Mix gewesen. Sie wurde bei mir 14 Jahre alt. Ihr werdet sicher noch viele Fotos von ihr sehen.

 Hier mache ich mit meinem Jüngsten Marius und Mamas Susi-3 und Chérie einen Spaziergang im Dorf Pohnsdorf.

Marius wohnte damals noch bei meinem Ex und mir und war noch Schüler.

Mein Ex Hansi und ich hatten uns nach über einem Jahr Trennung und getrennten Wohnungen in Preetz damals doch nochmal wieder vertragen. Mit seiner Freundin war Schluss gewesen, aber nur vorübergehend. Später fand ich raus, dass er mich nach einer Weile mit der gleichen Frau wieder betrogen hat . und noch 2 anderen dazu.

 Ich habe ihm damals doch nochmal wieder geglaubt, er würde sich ändern wollen und nun bei uns bleiben, keinen Mist mehr bauen und so weiter.

Ich weiß, dass das Marius gar nicht recht war, der gesagt hat, ich soll mich von seinem Vater trennen, und das endgültig.

Es war auch ein Fehler. Ich hätte auf Marius hören sollen damals.

 Meine Mutter wohnte damals noch in Preetz, was aber nicht weit weg war. Wir holten sie jeden Tag ab und sie schlief nur zu Hause in ihrer eigenen Wohnung.

In Pohnsdorf würden wir nicht lange bleiben können, was aber am Vermieter lag, nicht an meinem Ex, der sich lange wirklich Mühe gegeben hat, ein besserer Ehemann und Vater zu werden. Es ging wirklich einige Jahre gut ohne gravierende Zwischenfälle.

Das hatte auch zur Folge, dass unsere drei Pferde nicht in dem eigentlich guten Pensionsstall in Pohnsdorf bleiben konnten. Das war schade.

 Der Hof Gutßent in Pohnsdorf war der beste aller Pensionsställe, wo wir mit unseren Pferden jemals gewesen sind. Es war da zumindest fast alles in Ordnung, gab nur Kleinigkeiten, aber Kleinigkeiten, die nicht perfekt waren, gab es sogar in meiner eigenen Haltung in Eigenregie in jedem Stall. Sowas liegt auch oft einfach an den Gegebenheiten vor Ort, mit denen man eben dann leben muss. In Pohnsdorf ist das eine eher schlechte Ausreitgegend.

 Rechts ein Blick auf den Hof .. unsere drei stehen da ziemlich weit rechts hinten.

Ich habe aber auch noch Bilder, wo man sie besser von nah dran sieht.

 Da mal meine Mama mit Susi-3 und Chérie.

 Nun zu dem richtigen Papa meines Enkels Raphael, der zu dieser Zeit aber noch nicht auf der Welt war und erst im September 2000 geboren werden würde.

Rechts reitet Esther zusammen mit ihm auf Nixe durch Pohnsdorf. Sie war damals schon schwanger mit dem Raphael.

In einem gesonderten Beitrag werde ich Euch nachher noch Fotos aus Leipzig zeigen, wo wir seine Eltern besucht haben. Die zwei hatten ja ursprünglich vor zu heiraten.

 Raphael hatte früher jahrelang den Nachnamen seines leiblichen Vaters, eben weil die zwei nach seiner Geburt vor hatten zu heiraten und auch dann seinen Nachnamen zu nehmen. Das wurde dann aber nichts. Aber noch waren die zwei halt sehr verliebt.

Ich habe mich mit Robert immer sehr gut verstanden. Probleme hatte ich später mit seinem Nachfolger, den meine Tochter auch geheiratet hat, aber auch das hat dann nicht gehalten, weil der wiederum eine Affaire mit der Freundin ihres kleinen Bruders hatte. Leider hat in der Zwischenzeit nun mein Enkel den Nachnamen dieses Ex-Mannes meiner Tochter bekommen. Alles sehr vertrackt.

 Hier mein Ex mit unserem Großen Manuel.

Die zwei hatten sich auch wieder vertragen. Ich glaube, das hält noch heute.

Lange wollte mein Großer mit seinem Vater nichts mehr zu tun haben, weil der viel Geld aus der Bastelhallenkasse weggenommen hatte und Manuel ihm das extrem übel genommen hat.

Sie sind hier in der Bastelhalle in Depenau, was sie anfänglich gemeinsam gemacht haben. Später durfte mein Ex aber wieder mit rein mit seinen Oldtimern.

 Die Fotos oben und links sind welche vom damaligen Job meines Ex. Es war nur ein Praktikum übers Jobcenter. Ausbeutung pur. Er fuhr lange Zeit Autotransporte bis nach Polen oder Süddeutschland. Die Firma, für die er das tat, hat alle Fahrer nur ausgenutzt. Das einzige, was uns davon später blieb, war ein teures Strafmandat wegen Fahrens mit zweiter Tachoscheibe und erwischt worden. Lasterfahrer wurden damals genauso von ihren Chefs drangsaliert wie heute. Es wundert mich nicht, dass Firmen keine Fahrer finden bei so viel Ausbeutung. Praktika dieser Art hat das Jobcenter zum Glück abgeschafft, denn das war Ausbeutung pur.

 Unser kleiner Garten in Pohnsdorf.

Wir hatten da eine Einliegerwohnung in einem sehr hübschen Reetdachhaus, die einzige Einliegerwohnung.

Man sollte sowas niemals mieten, denn man hat da keinerlei Mieterschutz. Später sollte die Mutter von einem der beiden Eigentümer da einziehen und wir raus, das nach noch nichtmal einem Jahr. Der Vermieter wurde dann sehr massiv und regelrecht gemein. Auch daran hatte mein Ex keinerlei Schuld genauso wenig wie daran, dass er nach diesem ausbeuterischen Praktikum erstmal wieder arbeitslos war.

 Es war ihm versprochen worden wie jedem anderen Fahrer auch, ihm dann den Führerschein Klasse 2 zu finanzieren .. das passierte aber nicht, weder von dieser Firma noch dem Jobcenter. Dem Jobcenter war er schon zu alt dazu und die Probleme mit seinen Knien waren fürs Jobcenter ein weiterer Grund.

Esther war damals wie meine Mutter fast täglich zu Besuch in Pohnsdorf, schon wegen der Pferde.

 Solange wir dort gewohnt haben, haben wir den kleinen Garten vor unserer Wohnung viel genutzt und oft gemeinsam draußen gesessen.

 Links Esther und Robert, noch sehr verliebt.

Tja ... meine Kleine hatte nicht unbedingt Glück mit ihren Partnern, noch weniger als ich ..tut mir leid für sie.

Nett als Schwiegersohn war der Robby, aber er hatte auch Alkohol- und Drogenprobleme und was zuverlässig ist, davon hatte er eben überhaupt keine Ahnung. Es ging nicht lange gut, auch wenn die zwei hier noch dachten, es würde eine glückliche Ehe werden.

 Auf de Foto oben sieht man übrigens Chiwa und Nixe, die da rechts im Bild zu sehen sind.

 Ein Spaziergang mit meinem Ex, meiner Mama und Chérie und Susi.

 Ein recht schönes Foto von Chiwa in Pohnsdorf, die damals noch nicht ganz weiß, sondern grau-meliert war.

 Links eins meiner Lieblingsfotos von unserer Hündin Chérie.

 Vanessa und Janin, die damals noch oft zu Besuch kamen.

Vanessas Mann hatte ca. ein Jahr mal Arbeit und konnte sie in der Zeit natürlich nicht immerzu kontrollieren und einsperren. So ging das. Sie sagte aber immer, er wüsste, dass sie uns besucht. Ich habe ihr das nie geglaubt.

Obwohl Vanessa eigentlich nicht zu den Menschen gehört, die notorische Lügner sind .. es war eben eine Notlüge.

 Wenn Vanessa in Pohnsdorf war, waren wir auch noch oft mit ihr und Janin bei den Pferden.

 Hier wurden sie erstmal alle gestriegelt.

 Vanessa mochte immer Bodenarbeit und Kunststücke üben mehr als reiten.

Janin ist noch heute genauso und bringt ihrem Hafi Twister auch laufend Kunststücke bei.

 Oben vorn Nixe und Chiwa in auf der Koppel in der Herde.

Rechts der Reno in der Mitte zwischen einigen anderen Pferden dort.

Die Herde dort war sehr groß und das Gelände an sich sehr schön, wo die Pferde lebten.

 Meine Mama in der Küche.

 Und Esther und Robert mit Nixe in Pohnsdorf unterwegs.

 Besuchsrunde .. Manuel ist auch da, auch Vanessa und Janin und natürlich auch Esther und Robert wie so ziemlich jeden Tag genauso wie meine Mama damals.

 Als wir aus Pohnsdorf wegzogen, habe ich darauf bestanden, meine Mutter mitzunehmen.

Es war weiter weg von Preetz .. aber dazu komme ich später noch.

 Direkt vor unserem Haus war ein Spielplatz.

Hier waren die Kinder da mit Janin spielen.



 Die nächsten Fotos habe ich in der damaligen Wohnung meiner Mama in Preetz gemacht.

Die drei Katzen waren damals nämlich bei ihr, oben Socke, links auf ihrem Arm Shadow oder unten Shadow und Blanka.

 Auf den nächsten beiden Fotos sieht man sie alle drei, also Socke, Shadow und Blanka.

Die sind dann später auch mit uns allen zusammen umgezogen, als meine Mama aus Preetz weg und der Rest von uns aus Pohnsdorf weg zog. Auch die Pferde nahmen wir dann mit. Wann ich zu dem Album komme, wo ich Euch davon Bilder zeigen kann, muss ich sehen.

 Es geht nur quer durch den Garten mit dem Alben-Durchwühlen .. unsere Sozialwohnung ist zu klein zum Vorsortieren.

 Mama hatte früher auch noch zwei Kanarienvögel. Von denen habe ich zumindest in diesem Album aber keine Nahaufnahmen.

 Und wieder Mama und ich in unserem dort kleinen Garten.

Sowas reicht ja vollkommen aus, würde Jürgen und mir schon viel Freude machen, aber wir haben jetzt ja nichtmal mehr einen Balkon.

 Das ist nun Marius in seinem Zimmer mit seinen beiden Chinchillas.

Das weiße war Gismo, ein Weibchen, das graue Musi, ein Männchen.

Musi ist sehr alt geworden, 18 Jahre. Der hat sogar noch einige Jahre hier bei Jürgen und mir in unserer jetzigen Wohnung gelebt.

 Ein anderer Tag, als nur Vanessa mit Janin zu Besuch da war.

 Nessi kam früher oft .. ich glaube nicht, dass es schön für sie ist, dass sie keinen Kontakt zu ihrer Ursprungsfamilie haben darf.

 Die vielen Meerschweinchen habe ich bei einem Besuch bei Vanessa in Preetz fotografiert.

Sie hatten dort eine Weile damals ein Stadthaus gemietet, wo ein kleiner Garten dazugehörte.

Vanessa hat früher eine Weile Meerschweinchen gezüchtet.

 Ich habe sie nicht alle fotografiert, nur einige davon.

 Oben bei Vanessa im Garten. Die Hunde sind Cindy und Kessi.

Die nächsten Fotos sind welche, wo wir wieder mal mit Vanessa und Janin zusammen bei Silas waren, als er noch nicht wieder verkauft worden war.

 Jetzt folgen ein paar Fotos von einem VW-Oldtimer-Treffen.

Das war das erste Treffen dieser Art, was mein Großer Manuel selbst organisiert hat.

Er ist heute ja inzwischen selbständig und verdient sein Geld in der Hauptsache damit, Oldtimer zu restautieren und zu verkaufen oder auch mit Oldtimer-Teilen zu handeln. Heute sind das aber nicht mehr nur VW, sondern alle möglichen Oldtimer.

 Das oben war lustig an dem Tag. Ein Kaltblut zog eine Kutsche, die aus einem Käfer gebaut worden war.

 Rechts mein Ex Hansi zusammen mit Manuel bei diesem Treffen . die beiden in der Mitte.



 Oben Esther mit einem Hund, den sie früher hatte. Sein richtiger Name war Sir Edward Henry II, aber später haben wir ihn alle Edi genannt.

Rechts die Realschul-Abschlussklasse von Marius. Marius ist gut zu erkennen. Er hat als Einziger da ganz lange Haare.

 Ein Wanderritt, den Esther zusammen mit Nixe und Chiwa und einer damaligen Freundin gemacht hat. Sie waren ein paar Tage unterwegs.

Auch heute ist ihr Hobby immer noch Wanderreiten und natürlich auch Westernreiten.



 Ich glaube, das ist unser alter Saab 96, den mein Ex mal restauriert hat.

Das andere Auto ein Strandbuggy,. den er auch restauriert hat.



 Wieder irgendein Frühlingstag im Garten in Pohnsdorf.

 Chérie hat Gesellschaft von Edi und Susi-3.



 Mit den Hunden und Nixe unterwegs in Pohnsdorf.



 Und ein nächster Besuch von Vanessa und Janin.

Kinder nabeln sich meistens langsam ab.

Ihr könnt sehen, damals kam Vanessa noch sehr oft oder wir besuchten sie.

Das war mit jedem meiner Kinder so. Kinder gegen einen aufzuhetzen, ist immer ein eher langwiriger Prozess. Das klappt nicht von heute auf morgen, aber es ist möglich.

 Wer einem Kind sowas antut, auch wenn es schon erwachsen ist, nimmt ihm seine Wurzeln weg.

Und das ist niemals gut.

Mit dem Bild von Janin beim Torte essen und Hansi, Chérie und mir im Wohnzimmer in Pohnsdorf höre ich hiermit jetzt auf.

Von diesem Album kommt wie gesagt noch extra ein Bericht über eine Reise nach Leipzig mit Esther und Robert zu Roberts Eltern.

LG
Renate

Sonntag, 23. Februar 2020

Rund ums Fiebermessen bei Pferden

Tipps und Infos aus dem Blog von Andrea Kutsch





Sie spricht da darüber, wie man lernen kann, das bei seinem Pferd halbwegs gefahrlos zu machen, aber auch darüber, dass sich gerade eine neue App in der Entwicklung befindet, die das Fiebermessen erleichtern soll.

Siehe Link:


LG
Renate



Freitag, 21. Februar 2020

Nostalgie-Pferde - Teil 1

Alte Fotos aus Depenau von Januar bis August 1998

 Fotoqualität ist was anderes, aber erkennen kann man wohl manches.

Ich habe mal angefangen, alte Fotoalben durchzuschauen und sie teils abzufotografieren.

Das wird nicht perfekt, aber manches kann ich Euch so wohl von früher doch zeigen.

Ich habe wenig Platz in der Wohnung, deshalb wird das nicht nach Datum sortiert, sondern queer Beet passieren.
 Es geht hier los im Januar und voll war dieses Fotoalbum im August 1998.

Oben unsere Chiwa, noch fast schwarz.

Rechts Marius mit unserem Hund Monti bei einem Spaziergang in der Umgebung.

 Oben unsere Katze Blanka damals in Depenau, noch jung.

Links mein Ex beim Holzsägen.

Wir hatten in Depenau eine reine Holzheizung, durften oft kostenlos bei Sturm ganze Bäume einsammeln oder die Wälder aufräumen und was wir dort fanden, kostenlos verheizen. Das hat viel Arbeit gemacht, aber wenig Geld gekostet. Meistens war die ganze Familie mit dem Holzmachen beschäftigt. Sägen hat aber immer mein Ex gemacht genauso wie die groben Arbeiten mit der Spaltaxt, wir dann weiter mit dem Beil und die kleinen Kinder nur stapeln.

 Oben Chiwa, rechts Reno.

 Omas Hündin Susi.

Ich erzähle ja momentan auch viel übers Borderline-Syndrom und wie sich das alles auf mein Familienleben ausgewirkt hat. Ich kam dazu, weil Jürgen und ich uns den Film "Weil Du mir gehörst" angeschaut haben und das Buch zum Drehbuch auf einem echten Fall beruht, wo eine Frau mit Borderline-Syndrom nach der Scheidung alles daransetzt, ihrem Ex-Mann, der sich wegen ihrem Borderline-Syndrom von ihr scheiden ließ, das eigene Kind zu verhetzen. Es gibt dafür den Fachbegriff Eltern-Kind-Entfremdung (PAS), der heute heftig diskutiert wird,

 Auch meine arme Mutter war schlimm vom Borderline-Syndrom und der Gewalt, die diese psychisch schwerkranken Menschen in einer Familie ausüben können, betroffen.

Eine Weile hat mein Ex es geschafft gehabt, dass auch ich damit einverstanden war, dass sie alt und schon auf Hilfe angewiesen, ausziehen und eine eigene Wohnung nehmen musste, wo sie natürlich nicht klarkam. Das war in Preetz und Wuschelsusi sollte ihr dort Gesellschaft leisten. Sehr schnell haben aber Vanessa und ich Oma über Tag immer nach Depenau geholt und sie nur ein paar Jahre nachts in ihrer eigenen Wohnung schlafen lassen.
 Die nächsten Fotos zeigen unsere Familie bei einem Staffelritt in Nehmten, der jedes Jahr am 1. Mai stattfand, jedenfalls früher. Ob das heute noch immer so ist, weiß ich nicht.

Auch meine Große Vanessa hat einen Mann, der viel Druck auf sie ausübt, ich glaube noch mehr als mein Ex es tat oder sie ist noch weniger in der Lage, sich dagegen zu wehren als ich es gewesen bin. Leider ist es so, dass ich als Mutter meinen Töchtern ja vorgelebt habe, wie man mit einem im Prinzip lebensunfähigen, aber gewalttätigen Mann zusammenleben kann. Und Kinder machen das leider nach, das ist erwiesen.
 Vanessas 1. Kind war damals noch nicht geboren und noch war der Einfluss ihres Mannes nicht so groß wie heute, das würde aber später passieren.

Esther war mit einem jungen Mann namens Björn zusammen, der später rausfand, dass er schwul ist. Dafür kann er nichts, aber trotzdem war es sehr dramatisch für meine Kleine, auf diese Weise ihre erste große Liebe zu verlieren, der von seiner ganzen Art her ansonsten so gut zu ihr gepasst hätte.

 Mein Ex und Marius oben, links mit mir.

Tja ...mein Ex hat meine Mutter erbarmungslos ausgenutzt. Ich habe sicher eine viel zu enge Mutterbindung gehabt, weil meine Mutter nach der Trennung von meinem Vater nie wieder einen neuen Partner hatte und schon sehr klammerte. Dennoch hätte ich sicher geschafft, mit ihm auszuziehen, mich selbst um die Kinder zu kümmern und Mama hätte unser Haus in Schellhorn vermieten und sich so genug Geld zum Leben verdienen können.
 Es war mein Ex, der wollte, dass ich Vollzeit arbeite, weil ich mehr verdiene, Mama ihren schlecht bezahlten Nebenjob in einer Fabrik aufgab, um sich um die Kinder zu kümmern. Es war auch mein Ex, der schon binnen weniger Jahre so viele Schulden gemacht hat, ohne auch nur irgendwas an Gegenwert davon gekauft zu haben .. er hat es einfach sinnlos verprasst ohne zuzugeben wofür ...dass 1986 unser eigenes Haus mit über 100.000 DM Restschulden zwangsversteigert worden ist. Es gab auch noch weitere Schulden, die alle mein Ex zu verantworten hat, nicht ich und auch nicht meine Mutter. Lügen und manipulieren wurde bei ihm laufend schlimmer.
 Da ich dann sagte, ich brauche nicht mehr arbeiten, Mama ist alt, ich kümmere mich um die Kinder, den Haushalt, Mama, die ich sonst ja habe ernähren müssen ohne Rente, kriegte so Sozialhilfe, wir bekamen Wohngeld, wieder das volle Kindergeld .. ohne diese Maßnahmen hätten wir nach dieser letzten hirnlosen Aktion meines Ex gar nicht mehr überleben können .. aber nun war ja meine Mutter in seinen Augen überflüssig. Sie wurde nicht mehr gebraucht, konnte also abgeschoben werden. Außerdem eignete sie sich in seinen Augen hervorragend als Sündenbock .. denn er selbst gab Schuld an was auch immer ja nie zu, sondern suchte einen Sündenbock zum Abwälzen.
 Zwischendurch mal nur einige der vielen Meerschweinchen, die wir früher in Depenau immer hatten.

Ich habe übrigens in Depenau geschafft gehabt, trotz unserer hohen Schulden nochmal ein Firmenkonto zu bekommen, das wir überziehen durften. Wir hatten einen Baustoff-Lieferanten, wo wir recht hoch ins Soll gehen konnten. Hansi war nie schlecht, was seinen Job betraf .. Hansi war Borderliner ..und diese Menschen geben, wenn sie männlich sind, häufig ohne zu denken Geld mit vollen Händen aus. Unsere Firma lief gut, so nämlich kamen die drei Pferde damals zu uns nach Depenau.
 Aber dann meinte die Bank, Hansi Barschecks zur Verfügung zu stellen und so gut wie ich in den ersten Jahren geschafft habe, ihn selbst und auch unsere Firmenkasse im Griff zu behalten .. er bekam dann einen Barscheck in Höhe von 30.000 DM von einer Kundin, den er nicht mit nach Hause brachte, sondern gleich verprasst hat. Gleichzeitig hat er sich dann dort nicht mehr darum gekümmert, diese Baustelle rechtzeitig fertigzumachen, sondern sich wieder rumgetrieben, so dass wir den Rest am Material nicht mehr bezahlt bekamen .. er hat es ja einfach nicht fertiggemacht. Wir waren erneut pleite .. aber meine Mama wurde dem allen geopfert .. es musste ja ein Sündenbock her.
 Er schlug uns beide laufend, Mama noch mehr als mich, mich aber auch.
Natürlich war das für die Kinder schrecklich. Ob sie immer alles verstanden haben, was bei uns los war, ich weiß es nicht.
Meine Mutter hat für jede Hypothek, die wir gebraucht haben, um Unterschlagungen und Diebstähle, Kredite mit gefälschter Unterschrift und mehr auszugleichen .. immer auf dem Haus von Mama, unterschrieben. Hansi geholfen.
Meine Mama hat sich um den Haushalt und die Kinder gekümmert, nicht immer wie ich es getan hätte, aber sie war da.
 Es war mein Ex, der mir keine Chance ließ, es vielleicht selbst anders zu machen und Mama nur zu besuchen.

Er hat ihr Haus, was ihre Alterssicherung war, sinnlos verprasst .. er hat viel von dem, was ich verdient habe, auch sinnlos verprasst und sein eigenes Einkommen sowieso fast immer vollständig.

Aber Mama wurde zum Teufel gemacht. Sie war anklammernd, aber eine Teufelin war sie nie .. derTeufel in unserem Haus war mein Ex, vor dem wir alle Angst hatten, ich auch.
 Zwei unserer Katzen damals, Shadow und Socke.

Shadow war Blankas Schwester. Die zwei wollte mal jemand in der Praxis, wo Vanessa arbeitet, einschläfern lassen und ich nahm sie dann mit nach Depenau.

Socke hat Vanessa in Löptin gefunden, an einen Baum gebunden mit einem Zettel um den Hals "Gib mir ein Zuhause". So kam dieser Kater mal zu uns nach Depenau.

 Ich beim Reiten mit meinen Töchtern.

Ja ich habe auch auf meine Art geklammert.

Mama und ich, natürlich haben wir auch bei unseren ja damals schon ganz oder halb erwachsenen Kindern und Enkeln Halt gesucht.

Es ist nicht einfach zu erklären, wie das ist, wenn man mit einem vollkommen haltlosen und bei Kritik sofort gewalttätigen Borderliner zusammenlebt. Diese Menschen suchen zwar Liebe, aber sie nutzen auch ihre Mitmenschen erbarmunslos aus.

 Liebe bedeutet für den Borderliner, dass der Partner ihm alles gibt, was er sieht, alles verzeiht, keine Kritik übt und seine eigenen Lügen auch noch übernimmt .. er will nicht geliebt werden, wie er wirklich ist .. nämlich haltlos, verschwenderisch, gemein und gewalttätig .. er will geliebt werden, wie er selbst sich sieht .. ja edel und gut .. nur sind Borderliner eben nicht edel und gut, die bilden sich das allenfalls ein.

Oldtimer waren sein Hobby . oben waren wir bei einem Oldtimer-Treffen, Marius war mit.
Eins meiner Hobbys war früher auch Malen. Hier bemale ich gerade ein paar Blumenkästen neu.

 Rechts unser Offenstall mit dem Gründach, was wir auch mit viel Liebe dort raufgemacht haben .. alles für die Katz .. weil mein Ex wieder mal diesen Scheck über 30.000 Euro verprassen musste und natürlich nie zugegeben hat wofür .. ich weiß bis heute nicht, wo er diese Unsummen, die er oft ausgegeben hat, gelassen hat.

 Oben der von mir bemalte Blumenkasten fertig bepflanzt an seinem Platz. Ich werdet noch mehr Dinge sehen, die ich mal bemalt habe.

Links Mama mit unseren Hunden Monti und Susi.

 Monti uns Susi unterwegs.

 Im Ort Depenau, wo es früher viele antike Gemäuer gab.

 Hansi und ich mit einem Trike, mit dem wir mal unterwegs waren.

 Vanessa mit Chiwa und Hündin Cindy.

Vanessa war so ähnlich wie heute ihre Tochter Janin mit ihrem Hafi Twister ist .. den Pferden und auch Hunden Kunststücke beibringen war ihre Welt .. ihre Tochter macht ihr das heute nach.

 Oben das ist ein Hamster, den wir mal hatten, der hieß Mr. Spock.

 Unsere schöne Terrasse in Depenau .. auch dort konnten wir nicht bleiben, und das lag nicht an mir oder Mama, sondern nur an meinem Ex.

Links unser alter Deutz und der Pferdehänger, den ich auch mal selbst angemalt habe.
Und wieder ziemlich verblitzt, Esther mit Nixe bei einem Auftritt in Kühren mit einer Westernshow.

Ja . ich hab versucht, mich an sowas festzuhalten .. das zu sehen, was gut war in unserem so schwierigen Leben.

Wie hätte ich denn sonst in so einer Familienkonstellation überhaupt überleben sollen, wenn ich nicht immer wieder versucht hätte, mich an das zu halten, was schön war?




Bald mehr .. ich werde Fotos, wo die Pferde mit dabei sind, immer hier zeigen .. andere im Geschichten-Blog.

LG
Renate