Mittwoch, 31. August 2016

Zwei Jakobskreuzkraut-Pflanzen hatten sich doch bei mir versteckt

Aber bei einer machten wir eine merkwürdige Beobachtung

Ich kann zwar immer noch mit gutem Gewissen sagen, dass auf unserer Weide Jakobskreuzkraut wirklich kein Problem darstellt, habe aber dennoch eine Pflanze, die in einer Brennesselecke gewachsen ist, so lange übersehen, bis sie jetzt anfing zu blühen.

Gestern beim Abäppeln  dachte ich, oh gelb .. geh mal hin und siehe da, eine dieser Pflanzen hatte sich doch bei uns angefunden. Also gleich ausgerissen, auch die Wurzeln erwischt. Ich hoffe, sie hat noch nichts ausgesät, denn sonst kommen im Frühling da sicher einige Ableger .. werde aber dann drauf achten.
Da wir diese Pflanze dann gleich im Kofferraum mitgenommen haben, um sie zu Hause in den Hausmüll zu tun, der ja verbrannt wird, wie man das machen sollte, dachte ich an eine kleine Pflanze, die mir schon vor einer Weile im Eingangsbereich unseres Weidetors .. aber innen zwischen Tor und Zwischentor zu den Pferden .. aufgefallen war.

Jürgen ging hin, die auch raus ziehen, aber sah dann zu seinem Erstaunen, es muss schon vor ihm einer versucht haben, hat aber nur oben was abgerissen und die Wurzel nicht erwischt ?????

Bezüglich des Jakobskreuzkrauts alles okay. Jürgen hat auch bei dieser kleinen Pflanze die Wurzel mit erwischt und wir haben sie mitgenommen.

Aber wir fragen uns, wer versucht hat, die rauszuziehen.

Es muss also jemand vorn zwischen Außentor und Zwischentor gewesen sein, der sich auch mit diesen Pflanzen auskennt, sicher um Chiwa und Prima zu streicheln oder so.


Es muss nichts Schlimmes sein. Wir haben ja sogar Familie in der Nähe, wo ich sicher nicht böse wäre, wenn sie mal schauen kommen. Ich würde ihnen sogar den Code zu unserem Schloss sagen, wenn sie es gern wissen möchten, damit sie alleine rein können.

Es mag auch andere Leute geben, die Chiwa und Prima kennen, gern haben und einfach mal übern Zaun klettern, die nichts Böses vorhaben.

Aber bissel beunruhigt hat es uns schon, dass offensichtlich jemand bei Ihnen drinnen war, als wir nicht da waren, was wir ohne diese Pflanze nun so genau angeschaut zu haben gar nicht gemerkt hätten.

Ich wollte die vorn eigentlich noch etwas wachsen lassen, eben damit ich nicht die Wurzel drin stecken lasse, bevor ich die andere große dann fand.

LG
Renate

Montag, 29. August 2016

Unser Reno - Teil 4

Eine Phase mit viel Hoffnung

 Nixe und Reno im Spätsommer 2005 beim ersten Wiedersehen auf dem Hof meiner Tochter Esther in Schwentinental. Sie haben sich sofort erkannt.

Tja .. ich hatte damals viel Hoffnung und genauso viel Angst .. meine Angst war begründet, vermutlich war es mein sicherer Instinkt, der mich schon oft gewarnt hat, wenn ich etwas ahnte, das dann später tatsächlich passiert ist.

Ich glaube, viele Menschen, vor allen Dingen Frauen, haben diese Gabe.

 Mit dem kleinen Sunny verstand sich Reno sofort gut. Ich glaube, man sieht das auch auf dem Foto oben.

Ein bisschen schwer tat sich Hopi mit Reno, der ihn lange sehr eifersüchtig zu verjagen suchte.

Es war Nixe, die sich später aktiv ihren alten Wallach wieder aussuchte, worunter Hopi sehr litt, denn er war ja eigentlich ranghöher. Aber offenbar entscheiden sowas auch zuweilen die ranghohen Stuten.

 Die nächsten Fotos sind von einem Besuch nur kurz nach Renos Umzug zu Esther aufgenommen worden. Marius war mit.

Da hatte sich Reno schon recht gut eingelebt.

 Reno und Hopi mal wieder beim Austesten, wer denn nun der Tollste ist.

 Links nochmal Marius und Reno bei diesem Besuch.

Unten ein paar Bilder schön im Herbst, als Reno aber noch immer zunächst mit Nixe, Hopi, Sunny und Nixe alleine war.

Esther kam gut mit ihm zurecht und erzählte mir, dass er sich gut ausbilden ließ und schon bald ein tolles Schulpferd wurde, auf dem sogar kleine Kinder reiten konnten.

 Die folgenden Bilder unten stammen vom folgenden Frühling .. auf diesen ist sogar ein Datum drauf, was auf meinen Fotos eher selten so ist.

An dem Tag regnete es.

Die Gruppe war noch die gleiche, nach wie vor Reno mit Nixe, Hopi und Sunny.

 Da gab es Leckerlis und alle Pferde kamen natürlich an den Zaun.

 Esthers Reitschule begann, laufend besser zu laufen. Sie hatte anfänglich einen wirklich guten Start.

 Im kommenden Frühling.

Inzwischen war eine weitere Stute in Esthers Herde dazu gekommen, die sie zufällig sehr preisgünstig gefunden hatte, ihr Name war Filia.

Sie würde nur wenig später das Lieblingspferd von einer der Geliebten meines Ex-Mannes Hansi werden, ich wusste das damals nur noch nicht, ahnte aber, dass in meiner Ehe etwas nicht stimmt, denn mein Ex war kaum noch zu Hause.

 Alles lief super bei meiner Tochter und auch unsere Beziehung war wieder recht gut, viel besser als vorher.

Das rechts ist Filia.

 Raphael hatte damals viel Spaß mit seinem Pony Sunny.

Wie die Pferde bei Esther lebten, war genau das, was ich mir unter optimaler Offenstallhaltung vorstelle. Es hat nie an ihrem guten Willen gelegen, dass dieses Idyll nicht auf ewig so hat bleiben können, auch nicht an ihrer Qualifikation, würde ich sagen, es war einfach viel Pech dabei, was später dann passiert ist.

 Oben Nixe .. links die damals ganz neue Ponystute Filia.

 Nixe beim Fellknabbern .. und rechts der Hopi.

 Im Winter ging es dann los mit den ersten Pechssträhnen in Esthers Stall.

Hopi und Nixe entwickelten vorübergehend einen Staubhusten. Wir fanden später heraus, dass es an Rapsstroh lag, das sie nicht vertragen haben. Aber bis das klar war, entstanden Tierarztkosten und beide konnten nicht richtig in der Reitstunde mitarbeiten.

Filia war gar nicht einzusetzen, denn sie würde sehr lange Ruhe brauchen, weil sie bei einem Ausritt in eine Konservendose getreten war und Splitter in der Fesselbeuge ihr zu schaffen machten. Es hat Monate gedauert, bis die wieder draußen waren.

 Oben Filia in ihrer Krankenecke.

Rechts Nixe und ich, unten Sunny und ich.

 Ja .. und der kleine Schecke vor Reno links war Max. Wir haben Esther alle suchen helfen, denn Reno brauchte dringend einen Kollegen, der ihm eine Hilfe bei den vielen Reitschülern sein würde, weil eben gerade so viele von Esthers Schulpferden krank waren.

Max machte das super.

 Oben und rechts noch mehr Bilder von Reno und Max.

 An diesem Tag war mir schon klar, dass ich mich scheiden lassen würde, auch wenn wir uns alle freuten, dass Esther nun in Max ein tolles neues Reitschulpony hatte.

Ich wusste da allerdings noch nicht, dass mein Ex-Mann bereits eine andere Wohnung hatte, sondern ging davon aus, er würde mir Zeit lassen, für meine pflegebedürftige Mutter und die Pferde eine geeignete Bleibe zu finden, denn eins war klar, in Nettelsee konnten wir nicht bleiben, weil die Wohnung für mich und Mama alleine zu teuer war.

 Na ja .. noch mehr Fotos von Reno, Max und den anderen Pferden bei Esther.

Dass auch Prima und Chiwa bald dorthin umziehen würden, wusste ich an diesem Tag aber noch nicht.

 Oben Nixe und Sunny in Esthers schönem Offenstall, rechts Hopi und Reno draußen an einem der Heunetze.

 Oben Filia immer noch in ihrer Krankenbox.

Links dann nicht mehr, sondern bereits gesünder auf der Weide. Dem Raps nach zu urteilen im Frühling.

Die Frau und der kleine Junge würden die neue Beziehung meines Ex werden. Sie hatte keine Ahnung, dass sie nur eine von drei Frauen war, mit denen mein Ex mich damals betrogen hat, er hat sie auch dann später den Kindern als viel später erst kennengelernt vorgestellt. Angeblich nachdem ich schon mit Jürgen zusammen war .. mein Ex gehört zu den "Unschuldslämmern", die nie was zugeben.

 Oben nochmal im Frühling die Frau, die später ca. 2 Jahre mit meinem Ex zusammen sein würde.

Rechts dann der Umzug von Prima und Chiwa zu meiner Tochter nach Schwentinental.

Hätte sie damals nicht geholfen, ich habe keine Ahnung, was passiert wäre. Sie konnte auch nicht wissen, wie schnell ich Jürgen finden würde, denn ihn habe ich dann auch bereits im April zum ersten Mal getroffen, weil ich mir klar darüber war, meine Ehe will ich nicht mehr und mich frei für etwas Neues fühlte.

 Da ging es dann los mit dem Umzug.

Das Verladen von Prima und Chiwa klappte damals. Möglicherweise weil meine erfahrene Tochter dabei war und half. Sie hatte immer eine besondere Begagung dafür, mit Pferden umgehen zu können.


Tja .. Abschied von No-Wa-Land in Nettelsee, das auch ein kleines Paradies sein könnte ... aber nicht jedes Paradies bleibt eben eines für immer.

 Ich hatte einen Nebenjob in einer Gärtnerei unmittelbar in der Nähe der Reitschule von Esther gefunden. Es war Zufall, aber ein schöner Zufall.

Unten der Pferdehänger auf dem Weg zu meiner Tochter.

 Rechts dann Prima und Chiwa schon bei Esther auf dem Hof angekommen.

Sie würden aber noch ein wenig getrennt stehen, um sich erstmal einzuleben.

Das Zusammenlassen aller Pferde und auch Zusammentreffen mit Reno und Nixe dann war zum 1. Mai 07 geplant.

 Als ich diesen Rundgang auf Esthers Hof machte, um Fotos von allen Pferden, Raphael und mehr zu machen, schrieb ich mir schon mit Jürgen und telefonierte ab und zu mit ihm, aber wir hatten uns noch nicht persönlich getroffen.

 Oben Nixe und ich, rechts Reno und ich.

Unten Filia noch immer nicht ganz gesund.

Metallsplitter in einer Wunde sind eine fiese Sache, die schlecht heilt.

 Man sieht, dass diese Fotos noch im sehr frühen Frühjahr aufgenommen worden sind. Es war irgendwann im April 2007.

 Rechts wieder Reno, hier mit Sunny und Max und meinem kleinen Enkel Raphael am Zaun.

Unten Hopi bei einem Sonnenbad.

 Links dann Raphael und ich am 1. Mai 07, dem Tag des Zusammenlassens der Herde.

Es war ein sehr aufregender Tag, für alle, für mich und auch für Jürgen, den ich am 27.04.07 zum ersten Mal getroffen, mich sofort verliebt und dann einfach zu diesem besonderen Tag mitgenommen hatte, um ihn meiner Familie und natürlich den Pferden vorzustellen.

 Da wurde die Herde rüber zu Prima und Chiwa geführt. Ich führte mit Raphael Hopi, mein Ex Reno.

 Links Prima und Chiwa in heller Aufregung.

 Oben der Jürgen beim ersten vorsichtigen Kontakt zu seiner Prima, was er damals natürlich noch nicht wusste, aber sie hat ihn von Anfang an begeistert und sie mochte ihn auch von der ersten Sekunde an sehr.

 Links Reno und Prima bei ihrer Begrüßung .. zwei stolze Pferde, nicht wahr?

 Das Kennenlernenlaufen ... es war ein herrlicher Anblick.

 Als ich diese schönen Fotos machte, dachte ich, dass Prima, Chiwa, Reno, Nixe und Esthers andere Schulpferde alle immer bei ihr zusammenbleiben würden .. dass Jürgen und ich, Hansi und seine neue feste Freundin Katrin und die Kinder alle irgendwie zusammenwachsen könnten.

Ich hatte so viel Hoffnung auf eine tolle Zukunft für alle .. aber nicht jede Hoffnung geht auch in Erfüllung.

 Oben der Reno .. rechts Sunny, Nixe und hinten eines der damaligen Pensionspferde von Esther.

 Oben, links und unten die Herde dabei, sich nun kennenzulernen.

 Tja .. und unten ganz rechts mein heute 2. Mann Jürgen noch etwas abseits.

Er würde als einen der letzten Eindrücke auf Esthers Hof den mitnehmen, dass er auf Reno eine schöne Reitstunde hatte und Esther ihn sehr loben würde, wie gut er das macht.

Aber davon erzähle ich Euch dann im nächsten Teil von der Geschichte über unseren Reno und was wir alles mit ihm erlebt haben.


Bis bald dann

LG
Renate