Sonntag, 19. Mai 2019

Eigene Pferde - unsere stolzen Freunde - Teil 39

Weiter geht es mit Fotos und Geschichten ab 12. Januar 18

Es war etwas wärmer geworden .. kein Glatteis, auch kein Frost .. und wir freuten uns darüber.












Thunder war immer noch sehr ängstlich und traute sich nicht von oben runter in die Nähe der Schleuse. Dass er mit Prima durch den Stromzaun gerannt war und dabei den gesamten Zaun eingerissen hatte, hatte ihm einen tierischen Schock versetzt, von dem er sich erst in ein paar Wochen wirklich erholen würde.








Oben unser Boomer .. nun leider auch nur noch eine liebenswerte Erinnerung, denn Boomer war schon sehr alt und ist uns leider am 13. Mai 2019 gestorben.

Es tat sehr weh .. tut es auch immer noch .. 11 Jahre hat unser kleiner frecher Hund bei uns gelebt und war uns so ans Herz gewachsen.







Im Hufrehe-Blog habe ich eben ein Video von den beiden Ochsen Herzblatt und Angel verlinkt, die ja auch auf Gnadenhof Gaia's Traum leben .. vom Anweiden .. die freuen sich total da.

Die Pferde sollten Freitag auf die Weide kommen, aber noch habe ich keine aktuellen Fotos oder ein Video davon gesehen und hoffe, dass ich Euch bald auch sowas von den Pferden zeigen kann wie von den Ochsen.

Nun aber mal hier weiter .. ich erzähle ja hier die Pferdegeschichte noch von der Feldmark Preetz, als Thunder noch lebte und alle noch bei uns waren.


Unten der gleiche Tag, aber nachmittags .. es geht los mit einem wunderschönen Himmel.










Wir hatten mit unserem Nachbar-Schäfer geredet, der uns da erzählt hatte, dass Hunde auch schon seine Schafe gehetzt hätten.

Auch er schimpfe wie ein Rohrspatz darüber, dass manche Leute so überhaupt nicht auf ihre Hunde aufpassen würden.








Links Thunder von schräg hinten .. eine Perspektive, wo man seinen eingefallenen Rücken .. mit dem er wie gesagt schon bei uns ankam und wo ich vermute, das ist schon früher in Polen passiert, wo ja keiner weiß, was da vor seiner Ankunft in Deutschland mit ihm gemacht worden ist .. sehr gut sehen kann.

Das war ca. 2 Monate vor seinem Tod .. mitten im Winter ...Knabbergras auf der Dauerweide natürlich kaum da .. also Heu- und Heulage-Fütterung ihr Hauptnahrungsmittel zu der Zeit ... ja sieht er da verhungert aus? Er sieht genauso aus wie immer und so, wie er schon bei uns ankam .. nur mit Winterfell.

Ich freute mich darüber, dass nach dem ja viel zu vielen Regen damals die Weide auch unten anfing, halbwegs trocken zu werden.


Ansonsten waren wie immer Routinearbeiten angesagt, die bei eigenen Pferden ja den Löwenanteil des Umgangs mit ihnen ausmachen. Pferde machen nunmal wie jedes Großvieh sehr viel Arbeit .. aber auch genauso viel Freude.





Kalli kam auch noch vorbei und die Männer waren da am Schnacken .. auch etwas, das uns irgendwie heute fehlt.











Die Pferde kamen sich ihre Leckerlis abholen, merkten ja, dass es schummrig wurde und ihre Menschen in Aufbruchsstimmung waren.












Es sollte bald wieder Regen geben, in vielen Landstrichen Deutschlands aber so heftig, dass sie Unwetterwarnungen herausgegeben hatten ... bei uns oben aber nicht, was ich sehr beruhigend fand.


Ein paar Tage später erzählte ich, dass wir Nieselregen gehabt hatten und zeigte auch Nebelbilder.






Hier sieht man das auch gut, wie nebelig es da war.













Und wieder Boomer, der ja immer mit war bei den Pferden.












Jürgen und ich beim Wasserauffüllen wie immer.













Und ansonsten halt Pferde im Nebel.

Wir waren inzwischen nur bei Lidl einkaufen gewesen und danach wieder da .. weitermachen.











Ich erzählte was davon, dass bei Freunden von uns laufend die Boxen von unten unter Wasser standen .. das Wasser durch den Boden nach oben drückte und die ganz verzweifelt waren wegen zu viel Regen.

Also schaut mal rechts .. dagegen war es bei uns doch trotz den ja nicht größer erlaubten Unterständen doch noch richtig super, oder nicht?

Bei einem anderen Baurecht hätten wir das auch gern noch schöner gemacht .. nur ist das Baurecht in Deutschland für Großvieh ja eine Vollkatastrophe und sollte auch mal überdacht werden aus Tierschutzaspekten.

Auch wenn es uns selbst ja nun nicht mehr direkt betrifft .. ich werde nicht aufhören, darüber zu meckern, solange sich da nichts geändert hat .. denn es betrifft ja alle Tiere .. egal ob Pferde, Kühe, Schafe oder Ziegen oder noch andere, die man  doch artgerecht, aber auch so halten soll, dass sie sich wohlfühlen und wo die Widersprüche zwischen Baugesetzgebung und Tierschutzgesetz größer nicht sein können.






Wenn M.S. immer was von nem halben Kleinballen Heu geschwafelt hat .. hier das ist eine von verschiedenen Portionen, die unsere Hüs im Winter pro Tag bekommen haben .. auf einmal sicher ca. diese Menge .. nur wer genau liest, der sieht doch, dass wir natürlich auch im Winter stundenlang bei den Pferden waren .. und das auch mehr als 1 x am Tag .. und klar dann auch mehrmals gefüttert haben.






Nasse Pferde auch Mitte Januar 18 an einem sehr regnerischen Tag.

Ich hatte mal gesucht wegen der merkwürdigen Locken, die Thunder auf dem Rücken hatte ... ich habe es nicht mehr rausbekommen, ob er die jedes Jahr bekommen hätte .. er hat dann ja nicht mehr lange genug dafür gelebt.







Jemand kommentierte was wegen Cushing und ich antwortete damals, glaube ich weniger .. die Löcher in Thunders Rücken wären vermutlich von zu viel Arbeit, Satteldruck oder Druck durch was anderes in Polen gekommen.

Ich dachte eher an Curli-Gene .. und wäre neugierig gewesen, ob er das im kommenden Winter wiederkriegen würde .. was ich eben nicht mehr würde feststellen können.





Ich erzählte, dass die Schafe drüben plötzlich sogar auf unseren Hund, selbst wenn er nur auf noch unserr Weide in ihrer Nähe rumlief, voll in Panik gerieten.

Es war für mich ein Zeichen dafür, dass die auch von einem Hund gehetzt worden waren, denn sonst waren diese Schafe ja an Boomer gewöhnt und eigentlich nie panisch gewesen.





Dass Boomer da an der Leine war, hatte deshalb einen Grund.

Ich schrieb auch noch einen Extra-Beitrag über das Thema .. besonders die heftige Körpersprache der Schafe nebenan auf Hunde jeder Art machte uns Sorgen.








Wer das war, der da seinen Hund oder seine Hunde die Weidetiere in der Feldmark hetzen ließ, auch das haben wir nie rausbekommen.











Am 18. Januar 18 gab es ganz viel Neuschnee.

Mit dieser Info höre ich hier einfach mal auf und mache dann beim nächsten Teil damit weiter.

Die Fotos sind vom 18.01.18 und unter dem Text: "Ganz viel Neuschnee .. ein echter Schreck am Morgen .."

Bis bald.

LG
Renate

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