Ich verteiel hier aauch mal den Blogbeitrag zu diesem Thema.
Ich fand es sehr interessant.
Pferde und Schlafplatz
LG Jürgen
Donnerstag, 19. November 2015
Sonntag, 15. November 2015
Hufschmied-Termin vom 10.11.15
Es hat wieder alles gut geklappt
Weil es auch wichtig war, das im Hufrehe-Blog zu erzählen, weil die neue Art der Hufbearbeitung nach der Fesselstandstheorie offensichtlich besser ist als die F-Balance nach Daniel Anz oder etwas, das dadurch beeindlusst war, habe ich das wieder im Hufrehe-Blog als sehr wichtig berichtet.
Genauer steht es also da. Hier ist der Link dahin:
LG Renate
Montag, 9. November 2015
Samstag, 7. November 2015
Pferde entwurmen
Schöner Link von einer tierärztlichen Fachpraxis für Pferde
Ich habe da eine gute pdf gefunden, wo eine Pferdepraxis einmal alles rund ums Thema Entwurmen herum gut zusammengefasst hat. Die möchte hier gern verlinken, falls jemand von Euch das einmal nachlesen möchte.
Schön ist, dass alle Wirkstoffgruppen einmal genau vorgestellt werden und gegen welche Würmer die wirken.
Dann wird auch was über die Ursachen von immer mehr vorkommenden Resistenzen gesagt und dass heute kaum damit zu rechnen ist, dass es in naher Zukunft neue Pasten geben wird. Impfen geht sowieso nicht.
Um Resisenzen zu vermeiden wird heute nicht mehr empfohlen, viel zu oft blind zu entwurmen, sondern eher, dass Pferdebetriebe Sammelkotproben entnehmen und vorher untersuchen lassen.
Dann wird gesagt, eine Bestandsdichte von 1000 kg Pferd pro Hektar !!!! wäre gut und selbst dann noch am besten Wechselbeweidung plus natürlich regelmäßigem Abäppeln der Weiden.
Nur wo findet man einen Pensionsstall, wo so gearbeitet wird? Ich persönlich kenne keinen, sondern eigentlich ausschließlich die Vorgehensweise, viel zu viele Pferde auf eine Weide zu stellen, denn es geht ja schließlich den meisten Pensionsstallbetreibern darum, möglichst viel Geld zu verdienen und die Gesundheit der Pferde bleibt dann eben auf der Strecke.
Die Krönung ist dann ja oft noch, dass manche Bauern im Frühling auch noch den Misthaufen auf die Weide streuen und so düngen und schon nach nur wenigen Wochen dann die Pferde rauf lassen ..und dann klar ne Wurmkur rein. Sagt man was gegen diesen Schwachsinn, kriegt man normalerweise dann seine Kündigung, denn man passt so ja nicht in die "Stallgemeinschaft". Eine gute Stallgemeinschaft hält aus Sicht des Pensionsstalls natürlich die Klappe.
Und was zum Pachten, wo man selbst so vorgehen könnte, ist heute eine Rarität, wo man meistens jahrelang ziemlich hoffnungslos nach sucht.
Na ja .. kann trotzdem nicht schaden, einmal zu wissen, wie man seine Pferde am besten vor Wurmbehandlungsresistenzen schützen könnte.
Mit einem breiten Grinsen lese ich dann aber gegen Ende wieder, dass man doch dann und dann und dann usw. mit diesem und jenem Mittelchen diese und jene Tiere entwurmen sollte .. typisch Tierarzt. Schließlich geht es auch ums Verkaufen.
Dazwischen auch sehr viel Gemecker über die bösen Versandapotheken, wo man sich ja mit strafbar machen würde, weil nur Tierärzte ne Wurmkur verkaufen können oder dürfen oder so.
Ob das wirklich so stimmt, weiß ich nicht und wenn, dann machen sich Versandapotheken sicher strafbar, falls sie es einfach so verkaufen.
Meine Erfahrung mit der letzten Wurmkur jedenfalls vom Tierarzt war echt negativ, denn was nutzt mir eine Wurmkur, die so eklig ist, dass es so gut wie unmöglich ist, sie vollständig ins Pferd zu kriegen? Wenn man nämlich nicht genug gibt, dadurch z. B. kommt es zu Resistenzen.
Also sollten sich Tierärzte doch mal die Mühe machen, auch darüber zu berichten, welche Wurmkuren von Pferden auch wirklich angenommen werden, denn ein Pferd hat viel Kraft und kann sich verdammt effektiv wehren und spritzen kann man das Zeug nunmal nicht.
Trotzdem ist diese pdf schonmal recht informativ und zeigt auch auf, dass übertriebenes Entwurmen so gut gar nicht ist und wie wichtig anständiges Weidemanagement wäre, wenn es denn ginge, weil man nicht auf 5 ha 15 Pferde und mehr rauf stellt, was leider dem Geldverdienenwollen der meisten Pensionsbetreiber entgegensteht.
LG Renate
Donnerstag, 5. November 2015
Boxenzeit
Chiwa und Prima genießen es augenscheinlich
Anders als der kalte und verregnete September war der Oktober 2015 recht schön, relativ trocken, oft richtig warm und sonnig.
Trotzdem hat für Chiwa und Prima die Boxenzeit dieses Jahr früh begonnen, weil sich Chiwa vor einer Weile am linken Hinterbein vertreten hatte und es stark angeschwollen war. Sie lahmte sehr, aber gottlob nicht sehr lange. Sicher war auch ein Grund dafür, dass es gut heilte, dass wir sofort die Boxen eingestreut haben, damit Chiwa Ruhe hatte. Nur einige Tage blieb sie auch über Tag im Stall.
Als ich diese Fotos Anfang Oktober gemacht habe, habe ich dabei auch mal wieder die neue Reithalle aufgenommen. Die ist immer noch nicht fertig. Jürgen und ich finden das gar nicht schlimm, viele der anderen freut das weniger, denn sie warten darauf, sie nutzen zu können. Wir nicht, denn es kostet ja mehr, sobald sie fertig ist und wir brauchen für Chiwa und Prima doch gar keine Reithalle und müssen dann noch mehr sparen, wenn es teurer wird.
Noch können Chiwa und Prima, wenn wir im Stall sind und alles dort fertig machen, auf der Apfelweide sein, die allerdings nun schon dicht bei dicht mit viel Herbstlaub bedeckt ist. Aber sie finden dazwischen noch Gras und genießen auch die Falläpfel.
Heute hat es aber ein wenig geregnet und es soll auch morgen und übermorgen Regen geben, sonntags aber wieder sonnig werden, generell dabei auch sehr warm bleiben.
Das macht nichts, denn ich hatte bisher noch nicht genug Geld für neue Winterschuhe.
Mit zwei Paar Latschen hatte ich Glück. Die Pobleme mit meinen Füßen sind besser geworden, seit ich bequeme Latschen trage. Ich hoffe, ich habe genauso viel Glück mit den Winterschuhen, denn viel Geld, um dann noch andere zu kaufen, habe ich ja nicht und muss laufen können.
Mit meinem Rücken fand ich gute Infos über die Gründe dafür, die Beine nicht mehr heben zu können. Es kommt nicht von einem Bandscheibenvorfall, hat andere Gründe, die sich gut mit Gymnastik behandeln lassen, die ich noch aus der Zeit kenne, als ich mal bei der Rückenschule für meine Lendenwirbelsäule wegen meiner Skoliose war, die ich ja seit meiner Geburt habe.
Ich mache diese Übungen jetzt regelmäßig abends, mittags und morgens im Bett und habe sie noch durch ein paar in meinen Augen passende aus meiner Bauchtanzzeit und Jazztanzzeit ergänzt, die mir auch gut tun.
Beim Gehen und Ausmisten sind offensichtlich bei mir einige Muskelgruppen ständig zu kurz gekommen, die ich nun wieder trainiere. Ich kann die Beine nun auch schon wieder besser heben und habe weniger Schmerzen in der Leistengegend.
Mit Chiwa bin ich vorsichtig geworden. Auch wenn die anderen Pferde nachts noch draußen sind, ich möchte das nicht riskieren, dass sie nochmal lahmt, bin froh, dass sie jetzt wieder normal läuft.
Wir finden auch, die zwei alten Mädels schlafen offensichtlich gern im kuscheligen Stroh, man sieht die Liegespuren. Draußen wäre nur Beton oder Matsch,denn Sommer ist nunmal ja auch nicht mehr, selbst wenn es warm ist.
Als früher ja mal erklärter Offenstall-Fan muss ich meine Ansicht, dass diese Haltungsform für jedes Pferd am besten ist, in Bezug auf ältere Pferde heute revidieren.
So wie unsere beiden leben, ist es so für sie im Winter besser. Sie kommen tagsüber ja stundenlang raus, haben dann auch ihren großen Auslauf mit genug Platz, ihre Knabberweide, wenn wir da sind und nachts aber dann einen gemütlichen Platz zum Ausruhen, was ihnen zu gefallen scheint.
Die Änderung der Hufbearbeitung auf passend zum Fesselstand war übrigens ein wahrer Segen. Die Hufe sehen noch recht gut aus, obwohl am Montag, dem 9., schon der nächste Termin ist und 8 Wochen rum sind. Sie sind dieses Mal nicht ausgebrochen und das Lahmen wegen unpassender Hufstellung ist komplett weg.
Und das, obwohl ja noch einiges nicht vollständig angepasst ist, sondern das sicher noch einige Hufintervalle dauern wird, bis es perfekt wird. Wir werden es uns merken. Unser neuer junger Schmied wird es lernen und wir hoffen, den dann mit Chance eine Weile behalten zu können.
Jürgen kommt gerade mit Boomer von draußen wieder rein .. mein Tee zur Nacht läuft schon durch ... und sagt, jetzt regnet es draußen richtig heftig.
Na gut, dass die beiden jetzt drinnen schlafen und es gemütlich haben, wenn sie sich hin legen möchten.
Ich will jetzt auch bald aufhören, werde Euch ja bald berichten, wie der nächste Hufetermin gelaufen ist.
Das ist übrigens die im Bau befindliche Reithalle von innen .. sie sieht derzeit auch noch so ähnlich aus und es ist nicht sichtbar weiter gegangen.
Also bis bald .. bin müde und muss in die Falle.
Nachti
Renate
Samstag, 31. Oktober 2015
Freitag, 30. Oktober 2015
Spat-Behandlung
Sowie Veränderungen im Talucuralgelenk
Das Pferd einer Freundin ist erst fünf Jahre alt und hat Spat. Das ist bei alten Pferden oft gar nicht so schlimm, aber bei jungen, wo das meistens anlagebedingte Ursachen hat, vor allen Dingen in jungen Jahren extrem schmerzhaft.
Eine hilfreiche Operation kostet aber ein Vermögen. Meine Freundin könnte das nicht bezahlen, hat aber bisher auch niemand finden können, der ihr Pferd gern übernehmen und diese Operation bezahlen würde.
Deshalb habe ich mal gesucht, ob es nicht auch Methoden geben kann, die helfen, wenn man so ein Pferd eben leider nicht operieren lassen kann, weil das nicht zu bezahlen ist. Versuchen könnte man das, denn ich habe hier schon ein paar Sachen gefunden.
Die genaue Diagnose ist Verschattung im Talucuralgelenk und deshalb Spat.
Der Link unten gefällt mir. Ich werde es mal öffentlich hier aufschreiben, den Link hierher aber auch meiner Freundin schicken, weil ich hoffe, vielleicht hilft etwas davon ihrem Pferd und ist anders als die OP bezahlbar.
Neben der Operation gibt es als erstes die Möglichkeit der speziellen Hufbearbeitung, und zwar ist bei Spat eine eher kurze Zehe gut und hilft, den Druck vom Gelenk zu nehmen. Geht das nicht barhuf, was am besten wäre, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten von Hufschutz. Auf diese Seite wird ein Kunststoff-Hufschutz den Spateisen vorgezogen, barhuf soll aber, wenn möglich, am besten sein.
Als nächstes ist die Haltung wichtig bei Spat. Ein Spat-Pferd braucht viel Bewegung, aber schonend. Am besten Offenstallhaltung und bei der Arbeit mit dem Pferd welche mit vielen Schritt-Übungen.
Dann kann man dem Spat-Pferd auch über das Futter helfen.
Das Pferd darf nicht zu Phosphat-lastig gefüttert werden. Wenn ein Spat-Pferd viel Maissilage und /oder Getreide gefüttert bekommt, geht das, aber es ist dann wichtig, dieses Futter richtig zu ergänzen, und zwar mit einem guten Mineralstoff-Futter.
Dann hilft sehr gut bei Spat das Zufüttern von viel Löwenzahn, Luzerne und Weißklee, weil die alle kalziumreich sind und so einen Phosphat-Überschuss entgegenwirken können.
Dann ist Grünlippmuschelextrakt sehr gut, denn der hilft beim Knorpelaufbau. Ich kenne das sehr gut von meinem früheren Hund Monti, der an HD litt und wo ich das mit Grünlippmuschelextrakt vollständig in den Griff bekommen habe. Monti hatte danach gar keine Schmerzen mehr und ist auch nicht an der HD gestorben. Es half sehr gut.
Weitere gute Inhaltsstoffe in einem Spat-Zusatzfutter sind Haifischknorpel, Hyaluronsäure, Glucosamin und Chondroitin. Kohlensaurer Futterkalk und eingeweichte Rübenschnitzel sind außerdem gute Kalzium-Lieferanten und können dem Spat-Pferd helfen.
Natürliche Entzündungehemmer sind Weidenrinde, Teufelskralle, Spierkraut und Ingwer, die nur kurweise und wenn nur einzeln, nicht alle zusammen, bis zu 3 x im Jahr für ca. 6 Wochen zugefüttert werden können. Bitte dabei aber beachten, dass das Pferd keine Magengeschwüre haben darf, denn dann verträgt es diese natürlichen Schmerzstiller nicht.
Dauerhaft entzündungshemmend wirkt allerdings auch das tägliche Zufüttern mit Omega-3-haltigen Ölsamen oder Ölen sowie Bierhefe. Beides schadet nicht übertrieben keinem Pferd, sondern kann nur nutzen.
Auf der Seite, die ich unten verlinke, werden bestimmte Futtermittel genannt, die diese Sachen enthalten.
LG Renate
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