Mittwoch, 21. September 2016

Nur ein paar Schmusebilder

Weil selbst noch der Herbst dieses Jahr so wunderschön ist


Heute mal ohne viele Worte nur ein paar aktuelle Schmusefotos.

Furchtbar viel Neues zu berichten gibt es nämlich gar nicht.




Jürgen beim Knuddeln mit Chiwa.



Da versucht ich, die beiden Nasen in die Mitte zu bekommen, aber es will nicht wirklich klappen .. die Leckerlis waren nämlich alle und Hagebutten und Weißdornbeeren hatte ich da noch nicht gepflückt.

Davon gibt es momentan nämlich auch jeden Tag welche, weil wir ganz viele im Knick haben.



Das juckt so herrlich untem Maul.



Genug gekratzt,hast Du nicht vielleicht noch mehr Leckerlis in der Jackentasche, Herrchen ???



Jetzt muss noch der Knoten aus der Mähne raus, den Prima vorher mit viel Mühe reingefummelt hat.





Und ein Küsschen auf die Nase.



Auch bei Prima juckt was unterm Hals. So schön wie der Sommer ist, so blöd sind nämlich die Mücken.



Der Abendhimmel, schön wie immer.



Und die Wildgänse, die wie jeden Abend zurück zu ihren Schlafplätzen fliegen.



Und natürlich Boomer, der auch immer dabei ist.


Die beiden kleinen Sonnenblumen oben haben sich übrigens vermutlich vom Pferdemüsli von selbst ausgesät.

Bis bald
Renate

Montag, 19. September 2016

Eine interessante mail vom Innenministerium in Sachen Weidezelt

Haben gerade Post bekommen, ich verlinke Euch das mal



Sehr geehrte Frau Hafemann, sehr geehrter Herr Gilber,

das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat mir ihren Schriftverkehr mit Ihnen zur Frage der Unterstellmöglichkeiten für Pferde im Außenbereich zugesandt.

Ich sehe Ihr Schreiben als Fachaufsichtsbeschwerde an. Im Wege einer Fachaufsichtsbeschwerde überprüft das Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten als Aufsicht über die unteren Bauaufsichtsbehörden, ob jene in der Sache recht- und zweckmäßig entscheiden.

Aufgrund Ihrer Beschwerde ist es erforderlich, von der Bauaufsichtsbehörde in der Angelegenheit eine Stellungnahme einzuholen. Sobald meine Prüfung abgeschlossen ist, werde ich unaufgefordert auf Ihr Schreiben zurückkommen. Erfahrungsgemäß wird dies derzeit in etwa vier bis sechs Wochen der Fall sein.


Mit freundlichen Grüßen

Marc-Oliver Will
Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten
des Landes Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 92
24105 Kiel
Tel. (0431) 988 33 39

Die Fotos, die ich hier dazu mit zeige, habe ich zum Teil auch in der zweiten der beiden Antworten verlinkt, damit deutlich wird, was wir meinen.

Die Antwort auf diese mail kopiere ich dann auch noch hier dazu, damit Ihr den kompletten Vorgang habe. Den Anfang der Korrespondenz hatte ich ja schon verlinkt .. vor paar Wochen.

LG Renate

Moin,
 
es geht nicht um den Bau eines Stalls, sondern nur um das Aufstellen eines Weidezeltes, das eigentlich doch zu den sogenannten fliegenden Bauten zählen sollte, die man vorübergehend aufstellen darf, wenn sie unter 75 Quadratmerer Fläche haben. So groß wäre so ein Zelt nicht ansatzweise.
 
In unserem Fall würde es nur in den Wintermonaten gebraucht werden, im Sommer haben wir genug Bäume, die Schatten spenden.
 
Ich kenne inzwischen unzählige Pferdehalter mit genau dem gleichen Problem. Ich habe zufällig beim Suchen nach einer Lösung in einem Forum einen Fall aus Niedersachsen gefunden, wo die Verpächterin einer Weidefläche selbst beim örtlich zuständigen Bauamt beschäftigt war. Ohne Probleme hat diese Frau sogar die Genehmigung für den Bau eines festen Stalls erhalten, eines zweiten als Lagerraum und einer beheizbaren Tränke. Begründung: Man hätte vergessen, bei der Änderung des Baurechts (ich weiß, das gilt bundesweit, nicht landesweit) an das Tierschutzgesetz zu denken.
 
Ich habe das gebloggt und bei Facebook auf meine Seite gestellt. Innerhalb eines Tages hatte ich auf diesem Thema mehr als 14.000 Klicks ... wie viele es inzwischen sind, weiß ich nicht. Ständig melden sich bei mir Leute, die wissen möchten, auf welche Paragraphen man sich da denn berufen kann.
 
Eine Weidefläche wie unsere .. der Schäfer neben uns hatte das Glück, seinen Bauantrag im Urlaub des eigentlichen Sachbearbeiters zu stellen, bekam seinen Schafstall genehmigt und die Urlaubsvertretung fuchtbaren Ärger ... auf einigen anderen stehen noch ein paar alte Bauten, denn früher war es ja kein Problem, derartige Weideflächen tierschutzgerecht auch zu nutzen, das ist ja offensichtlich erst seit einigen Jahren der Fall .. so eine Weidefläche wird, wenn man sie aufgeben muss, binnen Kürze ein wunderbarer Nährboden für die Ansiedlung von massenhaft Jakobskreuzkraut werden.
 
Wir sind rumgelaufen in der Hoffnung, eine zweite Ecke zu finden, die man im Winter nutzen könnte, wo vielleicht noch ein alter Unterstand vorhanden ist. Dabei ist uns aufgefallen, dass es in der Preetzer Feldmark unzählige total verkommene nicht mehr verpachtete Flächen gibt, die ich auch nicht mehr pachten würde, weil sie zugewuchert mit Jakobskreuzkraut sind.
 
Es gibt keine Bauern, denen diese Weideflächen gehören. Die sind von Generation zu Generation vererbt worden. Auch die Eigentümer sind keine Bauern.
 
Ich habe Berichte von Menschen gelesen, die sich einen ganzen Bauernhof samst Weideland gekauft haben und vor dem gleichen Problem stehen wie wir, weil sie ihren Lebensunterhalt eben nicht als Landwirt verdienen und in Foren darüber reden, dass es verständlich wäre, dass immer mehr Menschen sich in Deutschland nicht mehr zu Hause fühlen und überlegen auszuwandern.
 
Ich kann das nach diesen Erfahrungen gut nachvollziehen.
 
Die Probleme in allen !!!!! Pensionsställen, die wir kennengelernt haben, haben genau den gleichen Grund. Diese Leute nutzen den Außenbereich überwiegend, um diese Ausgleichsflächen vorweisen zu können, die sie aber nicht nutzen, weil viel zu weit weg vom eigenen Hof.
 
Wenn ich die alle anzeigen würde, gäbe es im Kreis Plön vermutlich keine Pferde mehr.
 
Und genau das sollte sich grüne Politik einfach mal überlegen.
 
Es geht den Menschen, die Pferde, Galloways, Schafe oder Ziegen oder sonstwas als Hobby halten möchten, nicht darum, riesige Betriebe zu bauen, sondern einfach ein bewegliches Weidezeit aufzustellen, mehr nicht.
 
Und es versteht niemand, warum man das heute nicht mehr darf.
 
Ich auch nicht und mein Mann, der gerade nicht da ist, genauso wenig.
 
Wenn wir jünger wären, wir würden auch aus diesen Land auswandern.
 
Sie können nichts dafür, aber Sie können diese Meinung Herrn Habeck gerne einmal weiterleiten.
 
LG
Renate Hafemann (mein Mann hätte Ihnen etwas ähnliches geantwortet, wenn er jetzt da wäre)
 

Hei,
 
um Ihnen zu zeigen, wie manche heute nicht mehr verpachtete oder möglicherweise nur als Ausgleichsfläche an irgendwelche Landwirte weit weg verpachtete Weideflächen in der Preetzer Feldmark aussehen, noch einmal zur optischen Ansicht drei typische Fotos ... ich könnte Ihnen noch viel mehr davon machen.
 
Früher war das mal eine herrliche Gegend für das, was wir sind, nämlich Hobbytierhalter, die ihre Tiere damals noch haben artgerecht halten können und auch dürfen.
 
Es geht ja nicht darum, dass die meisten Hobbypferdehalter oder Hobbytierhalter überhaupt Riesenställe bauen möchten, sondern die versetzbaren und leicht wieder abzubauenden Weidezelte aufzustellen, die eigentlich zu den fliegenden Bauten zählen. Es müssen ja nichtmal diese fahrbaren Weidehütten sein, die schon komplexer wären .. und ein Zelt steht definitiv nicht aus eigener Schwere auf dem Boden, das braucht nämlich Zeltanker oder Spannleinen .. es wird aber von den Behörden bundesweit gesagt, Weidezelte wären ja Gebäude, die aus eigener Schwere auf dem Boden stünden.
 
Im Landschaftsschutzplan für unsere Ecke steht übrigens drin, dass es möglich wäre, Zelte auch außerhalb von Zeltplätzen per Ausnahmegenehmigung zuzulassen und auch, dass eigentlich bestimmte Bauten im Außenbereich immer dann zugelassen werden sollten, wenn sie nicht wirklich störend auf das Landschaftsbild wirken und notwendig sind.
 
Das sind Weidezelte für lebende Tiere aber, wirklich notwendig. Und da bei uns außen herum überall sonstwas für schäbige alte Bretterbuden stehen, die auch für Vieh genutzt werden, stört das nichtmal das Landschaftsbild, sondern so ein Weidezelt sähe optisch viel besser aus, ließe sich leicht über Sommer wieder weg nehmen und es würde dort nichtmal das Gras verschwinden, sondern problemlos binnen einiger Wochen sogar wieder grün nachgewachsen sein im Frühling, wenn so ein Zelt dann bis zum kommenden Winter im Keller liegt.
 
LG
Renate Hafemann und Jürgen Gilberg (Mein Mann ist wieder da und sagt, denken würde in der Politik niemand schaden .. praktisch zu Ende denken)
Danke schön für diese Antwort.
Wissen Sie, die Tiere haben es dort richtig gut und unzählige Leute in ganz Deutschland, die eben keine Bauern sind, haben genau das gleiche Problem wie wir.
 
In unserer Ecke .. und soweit ich das nun über Herrn Lenz, der ja von den Grünen rüber zur AfD gewechselt ist (wo mir der Rest aber schon irgendwie unheimlich ist, dieser Mann gefällt uns aber gut, weil er weiß, wovon wir und sicher unzählige andere Hobbytierhalter reden) liegen in Holstein unzählige Flächen brach und das Jakobskreuzkraut wuchert da vor sich hin, weil die Besitzer es nicht mehr verpachten wollen oder können ... Landwirte sind das ja keine, sondern Eigentümer von Wiesen, die sie sicher gern verpachten würden, wenn denn die Pächter dort auch ganzjährig bleiben könnten.
Man kriegt doch keinen Pensionsstallplatz nur über Winter und da Pferde soziale Wesen sind, wäre es psychisch für diese Tiere doch auch viel zu belastend, wenn man sie ständig mit anderen Herdenmitgliedern zusammenbringt und wieder auseinanderreißt.
Es geht keinem Hobbypferdehalter um einen Riesenstall mit Heulager für den ganzen Winter und so. Das kriegt man ja auch so geregelt, sondern den Schutz für die Tiere an sich, den an manchen Stellen Pferde auch im Sommer brauchen, unsere weil bei uns viele Bäume rundrum sind und Schatten werfen, nur im Winter. Und so ein Zelt tut doch der Umwelt eigentlich nicht viel .. das kann man doch sogar immer wieder umstellen, damit sich das Gras darunter dann erholt und baut es dann erstmal woanders wieder auf.
Und die Leute, die Schafe oder Galloways und so halten und eben keine echten Bauern sind, haben die gleichen Probleme. Keiner davon will ein Haus im Außenbereich oder sonstwas bauen, nutzt die Fläche doch auch tatsächlich landwirtschaftlich .. nur eben nicht auf Gewinnbasis, sondern aus Freude am Halten von Großvieh.
 
Es wäre toll, wenn darüber wirklich mal jemand nachdenken würde, in was für einer Zwickmühle eigentlich viele tierliebe Menschen in Deutschland stecken und ob das der Umwelt nun wirklich schaden würde, ihnen zu erlauben, ihre Tiere auch artgerecht zu halten.
 
Außerdem widerspricht es dem Tierschutzgesetz, dass dort nichts aufgestellt werden darf. Man kann sich nur strafbar machen, entweder so oder so. Das kann doch so nicht richtig sein.
 
LG
Renate Hafemann und Jürgen Gilberg

Mittwoch, 14. September 2016

Teil 19 - Weidespaziergänge in der Preetzer Feldmark

Ich verlinke mal wieder aus den Hufrehe-Blog auch hierher:





LG
Renate

Unsere Pferde ganz unten auf ihrem neuen Weideabschnitt

Ein paar aktuelle Bilder von gestern

 Als wir die Pferde rüber auf den neuen Weideabschnitt ganz unten gelassen haben, war es ja schon spät und die zwei sind ganz unten und hinten auch nur kurz hin und her gerannt, um dann erstmal mehr in der ihnen schon bekannten mittleren Ecke zu grasen.

Gestern nach dem Müsli sind sie aber nun ganz nach unten und hinten gelaufen und ich konnte sie dort mal fotografieren.

 Unterwegs habe ich noch zwei ganz große Grashüpfer getroffen, zwei verschiedene Arten, und auch da mal auf den Auslöser gedrückt.

Viele Grashüpfer sind jetzt, wo es auf den Herbst zugeht, bei uns im Vergleich zum Frühling riesengroß geworden.

Erstmal der eine davon.

 Rechts auch noch.

Unten folgt dann der andere Grashüpfer.

 Der hatte es an sich, immer um diesen Grashalm rumzuwandern, wenn ich mit der Kamera auf ihn gezielt habe .. na ja .. verständlich, er konnte ja nicht wissen, dass ich ihn nur fotografieren und nicht zum Abendessen verspeisen will.

 Oben die untergehende Sonne.

Rechts die an einer Stelle der oberen Weide momentan so üppig blühende Schafgarbe.

 Na ja ... wenn Ihr Euch für die Namen aller Arten interessiert, die bei uns wachsen, ich suche das immer alles zusammen, wenn ich meine Beiträge "Weidespaziergänge in der Preetzer Feldmark" zusammenstelle. Die findet Ihr direkt in unserem Hufrehe-Blog und auch grundsätzlich hier verlinkt dorthin.

Weil es immer noch so heiß draußen ist, brauchen die Pferde trotz des üppigen und frischen Weidegrases momentan recht viel Wasser.

 So ... da bin ich also ganz unten hinten angekommen und kann Euch mal einen Einblick in diesen Weideabschnitt zeigen, von dem wir denken, dass die Pferde dort bis ca. Mitte oder sogar Ende Oktober bleiben sollen.

Danach holen wir sie hoch nach ganz oben. Vermutlich jedenfalls.

Man kann das Wetter ja nie genau vorhersehen und immer nur ungefähre Planungen machen.



Bis die zwei das alles aufgefuttert haben, das wird dauern.

Was so schön ist, die zwei werden trotzdem nicht fett dabei und noch schöner, Chiwa entwickelt keinen Rehe-Speckhals.



Rechts der Blick andersherum in Richtung der Straße.



Und da wieder andersherum in Richtung der Schafe.



Da war Boomer zu uns runter gekommen, der immer gut aufpasst, was Herrchen und Frauchen machen, schon ganz und gar, wenn wir beide eher weiter auseinander sind.





Rechts mal die beiden in weiter Ferne über den Teich rum aufgenommen.

Diese Ecke dürfen sie nicht betreten, die haben wir durch einen Zaun abgeteilt, weil dort überall der gefährliche Sumpfschachtelhalm zu finden ist.

Wenn ich mal viel Zeit habe, könnte ich versuchen, ob ich Euch mal Fotos von den Fröschen im Teich machen kann.

 Die Frösche sind aber sehr scheu und tauchen sofort unter, wenn man kommt. Quaken hört man sie besonders abends immer gut.

Ich müsste mich dann schon sicherlich eine Weile sehr ruhig an den Teich setzen, wenn ich die vor die Linse haben will. Ich weiß von früher, als ich eine Weile in einer Wasserpflanzengärtnerei gearbeitet habe, dass Frösche irgendwann unbeschwert raus kommen und sich beobachten lassen, wenn sie mit einem vertraut sind, weil man lange genug da ist.


So, das war's dann mal für heute.

LG
Renate

Die Akte vom Zivilprozess ist jetzt bei der Staatsanwaltschaft Kiel

Warum wissen wir nicht


Wir haben heute nur die Proforma-Mitteilung des Amtsgerichts Plön bekommen, dass die Zivilakte bezüglich unserer Stalkerin gegen mich nun bei der Staatsanwaltschaft Kiel ist zwecks Einsichtnahme.

Das kann verschiedene Gründe haben.

Das kann bedeuten, dass der Tod des Pferdes dieser Frau vom 18.08.18 nun doch untersucht wird und dass es doch ein Pferdemord war.

Da die Polizei gesagt hatte, wir würden in dem Fall noch einmal zwecks Zeugenaussage aufgefordert werden, vorbei zu kommen und alles zu Protokoll zu geben und zu unterschreiben, was bisher nicht passiert ist.

Ansonsten haben sowohl Jürgen und ich Anzeigen gegen unsere Stalker erstattet und es ist uns wiederum auch bekannt, dass umgekehrt Anzeigen gegen uns vorliegen sollen.

Was davon nun bearbeitet wird, entzieht sich unserer Kenntnis und wir wissen nicht, ob der Tod dieses Pferdes am 18.08.16 nun etwas damit zu tun hat.

Mehr kann ich dazu bisher nicht sagen. Werde berichten, wenn es etwas Neues in dieser Sache gibt.

LG
Renate