Samstag, 10. September 2016

Vorbereitungen zum erneuten Umweiden

Gestern und vorgestern bei den Hoppas

 Heute haben unsere Pferde ihr neues Weidestück ganz unten am Ende derWeide bezogen.

Diese Fotos sind aber noch welche von gestern und vorgestern.

 Weil es momentan trotz der Tatsache, dass wir schon September haben, so unglaublich heiß draußen ist, haben wir drei Tage gebraucht, um mit dem Zaunbau soweit fertig zu werden, dass die zwei nun unten sind.



 Ganz fertig sind wir aber immer noch nicht.

Wir haben die Wassertonne oben, die Stromanlage usw. erstmal so gelassen, weil es heute schon fast dunkel draußen war und wir drei (Ines hat auch mitgeholfen trotz der Hitze) wegen der Bullenhitze echt fertig mit der Welt.

 Die Pferde können deshalb jetzt sowohl das untere neue als auch das alte mittlere Stück gleichzeitig beweiden, wenn sie möchten. Wir haben das Zwischentor einfach erstmal offen gelassen.

Wir werden das auch so lassen, bis es Ende nächster Woche laut Wetterbericht wieder erträglich werden soll und erst dann die Wassertonne nach unten holen und das Stromgerät dann auch.



Dann müssen wir nämlich weniger Wasser fahren, weil die Pferde nicht mehr so viel trinken werden und es wird dann einfach, diesen Rest auch noch zu erledigen.

 Die Hagebutten, Brombeeren und ganz neu, auch der Weißdorn haben zum Naschen für die Hoppas bei uns im Knick gerade jede Menge zum Abpflücken im Angebot.

Die Pferde genießen es, momentan mit diesen Naturleckerlis zusätzlich wirklich verwöhnt zu werden.



Dafür, dass unsere Süßen zur Zeit so in Hülle und Fülle leben, sind beide nach wie vor wirklich schlank.

Und Chiwa hat auch immer noch keinen Rehe-Speckhals entwickelt, obwohl sie sich seit Monaten nun so satt fressen kann wie sie will. Es schadet ihr in keiner Weise, dass sie das kann.

 Dinge wie Binsen, Sauerampfer und manches andere, wovon sie nicht pfundweise brauchen, fressen sie zwar, was man schon sieht, denn es ist alles angeknabbert .. aber sie lassen das, was sie nicht brauchen, dann eben einfach erstmal stehen. So soll es ja auch sein.

Ich vermute, dass die zwei so gut dabei aussehen, hat dann deshalb auch den Grund, dass sie sich so eine optimale Nährstoffzusammensetzung gezielt raussuchen können.

 Was von dem Nahrungsangebot wichtig und jeweils gerade gut für sie ist, wird ihnen sicher ihr Instinkt zeigen.

Das ist dort, wo zu viele Pferde viel zu wenig Weidefläche zur Verfügung haben, anders.

Ich würde sagen, sowas kann dann auch dazu führen, dass Pferde unter solchen Umständen Dinge fressen, die ihnen nicht gut tun .. und zwar aus Hunger.

 Gestern Abend, als dann schonmal die meisten Zaunpfähle standen, aber noch keine Litze gespannt war.

Alles auf einmal geht eben nicht.

Es ist ziemlich anstrengend, wenn man sich durch beinahe hüfthohes Gras wühlt, und so viel ist das an vielen Stellen aktuell bei uns inzwischen.

 Wenn alles etwas runtergefressen ist, habe ich oft erst die Möglichkeit, solche Stellen halbwegs problemlos abzuäppeln Wenn die zwei jetzt eher unten grasen, werde ich mich jetzt mehr mit der nun schon recht gut zugänglichen Mitte auseinandersetzen.

 Uns ist aufgefallen, dass Prima inzwischen nicht mehr so panisch auf ihre Chiwa aufpasst.

Gelegentlich sieht man die zwei auch recht weit auseinander grasen.

Das ist ein gutes Zeichen, dass sie sich ruhig, gelassen und zu Hause fühlen.

 Meine Angst, es könnte sich noch ein Pferdemörder an den Tieren vergreifen, wird auch allmählich kleiner.

Ich glaube inzwischen, dass mit dem vergifteten Pferd in der Nähe hat ganz andere Gründe gehabt. Gehört haben wir nichts, aber auch nichts von der Polizei, die sich ja bei uns melden wollte, wenn sie wirklich beginnen sollten, nach einem Pferdemörder zu fahnden. Da sie sich nicht gemeldet haben, wird es dann wohl nicht dazu gekommen sein.

 Inzwischen bin ich bei den Bildern von gestern angekommen .. die weiter oben waren alle von vorgestern.

Auch heute war es nach wie vor so ungewöhnlich warm für September. Aber wir genießen das einfach. So schön hört der Sommer ja nicht jedes Jahr auf.

 Rechts und unten könnt Ihr übrigens sehen, was ein Hund aus Futterneid alles frisst. An dem Abend war es ein Blumenkohlblatt, was sich Boomer da reingezogen hat, damit Chiwa es nicht kriegt.

 In kleinen Mengen mögen Chiwa und Prima auch die Blätter vom Blumenkohl oder Kohlrabi.

Ich bin da aber sehr vorsichtig, das solltet Ihr auch sein.

Kohl, auch Pflaumen und andere Dinge, die blähen, dürfen Pferde wirklich nur in Minimengen haben.
Diese Minimengen allerdings bekommen meinen durchaus gut.



Jürgen beim Wasserauffüllen ... bei der Hitze kein Wunder, denn dieser Sonnenschein macht wieder mal viel Durst.

 Das da links sind übrigens die Früchte vom Weißdorn, jetzt auch reif.

Ich habe gestern erstmal geschaut, ob die gut für Pferde sind und festgestellt, sie sollen etwas mehlig schmecken, aber gut sein.

Rutin ist auch drin, also richtig gesunde Inhaltsstoffe.

Sie mögen die Weißdornbeeren gern, habe sie heute erstmalig damit gefüttert. Klar nur eine Hand voll. Man sollte mit nichts übertreiben.

 Damit Ihr die Weißdornbeeren nicht verwechselt, habe ich hier die Blätter zum genauen Anschauen gut sichtbar für Euch aufgenommen.

 Oben das sind aber dann wieder Hagebutten.

Weißdorn und Hagebutten gehören übrigens beide zu den Rosengewächsen.



Oben der gestern schon aufgegangene Mond.

Daran merkt man schon, dass es auf den Herbst zugeht.

Bald wird es noch viel früher abends dunkel werden. Schade, aber nunmal jedes Jahr so.

 Da hatte Jürgen gestern Abend Feierabend gemacht. Die zwei liefen schnell hin, die Tschüß-Leckerlis einsacken.


 Da sieht man auch gut, dass es schon sehr dunkel draußen ist.

So .. das letzte Bild.

Und ich gehe jetzt erstmal in die Badewanne.

Dann koche ich uns was.

Und dann zeige ich Euch noch nachher die nächsten Bilder .. nämlich von heute vom Anweiden des neuen Weidestücks, das sie klar wieder mit Begeisterung "eingelaufen haben". Pferde zeigen Freude eben immer durch Rennen. 



Bis nachher
Renate

Mittwoch, 7. September 2016

Der AfD-Kandidat des Fachausschusses für Landwirtschaft und Umwelt - eine absolut positive Überraschung

Ich stelle hiermit vor: Karl-Heinz Lenz, Hobbyschäfer, Tierfreund und Autor des Bestsellers: Kalles Koppel, ein Roman übers Bauen als Privatmensch im Außenbereich


Aus dem Vorwort:

Bin mal so frei, das zu kopieren:

Dies ist die Geschichte von einem der auszog um in, mit und von der Natur zu leben. Sicher keine neue Idee und eigentlich auch nicht besonders aufregend. Aber nur eigentlich, denn vor die Natur haben die Götter die Behörden gestellt. Götter?! - Ja genau, denn fast jeder der mit so einem Ansinnen auf einer Verwaltung erscheint, wird dort vielen Göttern und Göttinnen begegnen. Und diese sind alle der festen Überzeugung, dass der Mensch nichts, aber auch gar nichts, in der Natur zu suchen hat.
...

Ist das interessant für uns Hobbytierhalter oder ist das interessant ?????

Dieser Bauernhof steht .. und es leben darauf auch als Hobby gehaltene Schafe, die ein Dach überm Kopf haben, soweit habe ich mich schon durchgewurstelt.
....
Nun folgt den Link, über den ich Karl-Heinz Lenz gefunden habe, um ihn nach der Enttäuschung meiner Anfrage an Herrn Habeck von den Grünen zu fragen, was denn passieren würde, wenn die AfD an die Regierung käme mit uns Hobbybauern mit Weideland und Vieh im Außenbereich.


Daraus mal auszugsweise:

...
Karl-Heinz Lenz, Leiter des Fachausschusses: „Die Anweisungen der Naturschutzverbände, deren Mitglieder ihre Kenntnisse scheinbar aus Disneys Kinderfilmen beziehen, sind oft so abenteuerlich, dass man darüber lachen könnte, wenn nicht die Tiere so schrecklich leiden würden.
...

Der Landesfachausschuss der AfD fordert den zuständigen Minister Habeck (Grüne) auf, die vom Land aufgekauften Flächen und die darauf gehaltenen Tiere fachgerecht zu betreuen. 
...

Ein alter Bericht über das Buch "Kalles Koppel" aus dem Hamburger Abendblatt:


Daraus auch ein kleiner Textausschnitt (Artikel stammt aus dem Jahr 2008):

Karl-Heinz Lenz war also früher mal Mitbegründer der Grünen in Schleswig-Holstein, aber das Blatt hat sich bei ihm genauso gewendet wie bei mir, die ich mal Parteimitglied bei den Linken war und auch nicht mehr bin.
...
Travenbrück. "Sie haben Behördenärger?" Karl-Heinz "Kalle" Lenz (55) lacht verschmitzt. "Die meisten meiner Leser sind in dieser Situation. Deshalb habe ich die erste Auflage meines Buches ja schon drei Wochen nach Erscheinen ausverkauft. 200 Exemplare sind es immerhin. Und von der zweiten Auflage ist schon ein Drittel weg", sagt der Travenbrücker aus dem Ortsteil Schlamersdorf.
Mit "Kalles Koppel - die wahre Geschichte von Bürokratie und Missgunst, Beharrlichkeit, Glück und Erfolg" (im Eigenverlag, 196 Seiten, ISBN 3-9810714-2-5, 12,80 Euro; in jeder Buchhandlung erhältlich) hat der gelernte Industriekaufmann jetzt sein Erstlingsbuch vorgelegt: "Ich erzähle chronologisch die Geschichte unseres Anwesens, mit allen Prozessen. Aber locker aufgemacht, damit die Leute was zu lachen haben."
Kalles Lebens- und Schreibthema ist seit Jahren das "Bauen im Außenbereich." Seine Geschichte beginnt mit einem Traum: "Der Traum, in, mit und von der Natur zu leben", sagt der 55-Jährige. Der Mitbegründer der Partei Grüne Liste Schleswig-Holstein entdeckt 1986 bei einem Winterspaziergang mit seiner Frau Regina (heute 54, Bauzeichnerin) die Koppel.
... 
Nun komme ich zu meiner Anfrage an Karl-Heinz Lenz bezüglich der Auffassung der AfD zum Thema Weidehütte im Außenbereich auch für die Tiere von Hobbytierhaltern und zu seiner erstaunlich positiven Antwort darauf, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Ach ja ... ich war bei den Linken und kann auch etwas bestätigen, was er da anspricht ...ich bin bei den Linken ausgetreten, weil ich es unter anderem extrem undemokratisch fand, die Mitglieder anderer Parteien durch Demos und Blockaden daran zu hindern, irgendetwas zu tun, was nicht in den Kram der Linken passte, auch mit ja in Deutschland unter Strafe verbotenen Blockaden.
...
Betreff: Ich habe eine spezielle Frage zum Standpunkt der AfD für artgerechte Hobbytierhaltung im Außenbereich
Datum: 2016-09-07T01:50:19+0200
Von: "Renate-Hafemann@gmx.com" <Renate-Hafemann@gmx.com>
An: "Karl-Heinz.Lenz@afd-Stormarn.de" <Karl-Heinz.Lenz@afd-Stormarn.de>



Moin,
wie vermutlich viele Menschen haben auch wir mit Erstaunen verfolgt, wie viele Menschen Ihre Partei am letzten Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern gewählt haben, haben uns ein Loch in den Bauch gefreut, dass die Grünen raus geflogen sind .. endlich .. hoffentlich fliegen sie bald überall raus .. haben gelacht, dass sich CDU und SPD darüber wundern, so viele Wähler verloren zu haben und waren ein wenig traurig darüber, dass auch die Linken weniger Stimmen bekommen haben.
Bei der AfD habe ich persönlich große Berührungsängste, was mit der negativen Presse zusammenhängen mag. Mein Großvater hat mir viel darüber erzählt, wie er von der KDP zur NSDAP wechselte, weil sie so gute Konzepte hatten, aber dann hat erleben müssen, was die rassistische Seite dieser Partei dann aus seinem Heimatland gemacht hat .. und auch sein Sohn ist im 2. Weltkrieg mit 19 gefallen. Ich wurde also von Opa so erzogen, alles abzulehnen, was in irgendeiner Form das sein könnte, was man rechts nennt.
Andererseite werden Sie unten sehen, dass mein Mann und ich Berufstexter fürs Internet sind. Wir sind es deshalb gewohnt, viel und genau zu recherchieren. Und wir haben uns dann, weil es an der Zeit ist, sich mal mit der AfD zu beschäftigen, auch das Bundesparteiprogramm durchgelesen.
Da ist vieles noch ungenau, liest sich aber in den Ansätzen weit weniger schlimm als vermutet. Ich bin Mutter von vier inzwischen erwachsenen Kindern, habe lange meine eigene Mutter zu Hause gepflegt, habe mein 1. Kind nicht unbedingt gewollt bekommen, aber hätte es nie abgetrieben, weil das für mich Mord gewesen wäre und heute sind wir Hartz-IV-Aufstocker als freiberufliche Crowdworker und erleben auch das hautnah alles mit.
Und da wir beide schon alt sind und die Kinder längst ausgezogen, sind unsere Ersatzbabys unser Hund und zwei alte Gnadenbrotpferde, die eine ganz besonders vorsichtige Behandlung brauchen, was bisher in keinem Pensionsstall auch geklappt hat. Vielleicht wissen Sie, was die Pferdekrankheit Hufrehe für eine Krankheit ist. Unser Pony neigt dazu.
Im letzten Pensionsstall haben wir zusehen müssen, wie an die 100 Kühe nie raus gekommen sind, die kleinen Kälber .. wörtlich mal genommen .. oft wochenland ohne Ausmisten knietief in reiner Scheiße standen ... damit es klar rüber kommt. Sie taten uns so leid. Als dann noch die Milchquoten abgeschafft wurden, baute der Bauer eine Reithalle und nahm statt vorher 9 dann 27 Pferde auf .. die auch in einem Lehm-Sumpf versackten, weil viel zu viele Tiere .. zum Ausgleich hob er den Pensionspreis für reine Selbstversorgung .. also null Service, wir mussten uns ganz alleine um unsere Pferde kümmern wie jetzt auch ... von 130 auf 220 Euro pro Pferd an.
Wir fanden dann eine Pachtweide und dachten .. weg da .. Gott sei Dank.
Aber da stehen wir nun vor dem Problem, dass wir nichtmal ein Weidezelt aufstellen dürfen .. ja nichtmal 3 ineinander verschachtelte verfahrensfreie 10-Kubik-Meter Räume, die ja offen wären und keine zusammenhänge Dachfläche hätten.
Ich war also googeln und fand raus, das ist in ganz Deutschland nicht anders. Selbst ausgebildete Tierärzte kommen nicht gegen die Bauämter gegenan.
Selbst Menschen, die sich einen Bauernhof gekauft haben samst Land, aber einen anderen Beruf als den des Berufsbauern haben, können zum Teil sogar schon bestehende Stallungen dann wieder abreißen, da nicht priveligiert.
Ich fand dann in einem Forum einen interessanten Text einer Frau, die in Niedersachsen ihre Pachtweide von einer Mitarbeiterin des örtlichen Bauamtes gepachtet hatte .. und schrieb, sie durfte dort ihre fahrbare Weidehütte, beheizte Tränke und einen kleinen Zwischenlagerraum für Heu hinstellen, denn es sei ja beim Baurecht und Tierschutzrecht vergessen worden, diese beiden Gesetze aufeinander abzustimmen.
Ich habe das gebloggt ... hatte binnen nur weniger Stunden bereits 14.000 Klicks auf diesem Beitrag. So viele Menschen haben also offenbar das gleiche Problem wie wir. Ständig kriege ich Fragen, ob es eine gesetzliche Grundlage dafür gibt, aber die gibt es leider nicht. Die Frau hatte Glück und es zeigt auch, dass schon eine Menge Willkür seitens der einzelnen Sachbearbeiter da hinein spielen kann. Manche spielen gern Gott, andere vielleicht auch nicht und haben ein Herz für Tiere.
Was ist das Verbrechen an einem ja abbaubaren Weidezelt im Außenbereich ... wir Hobbytierhalter .. das trifft auch Leute, die nicht Pferde, sondern Schafe oder Kühe gern haben und sie eben privat halten .. ich verstehe es nicht und das tut niemand, mit dem ich mich über dieses Thema unterhalten habe.
Es geht der Spruch rum, es sei leichter, im Außenbereich ein Atomkraftwerk aufzustellen als ein Weidezelt, das bei artgerechter Tierhaltung doch sein muss.
Wir tun doch keinem was. Wir nutzen eine Fläche, die sonst komplett verwildern würde.
In der Preetzer Feldmark, wo wir jetzt diese Fläche haben und ich mir überlegt habe, dass ich mein Heu einfach so abdecken werde, dass ein U entsteht und die Pferde so ein provosorisches Dach überm Kopf haben, was ja doch kein Bau ist, denn sie werden es im Frühling ja auffressen ... die Idee habe ich aus einem Forum, wo man sich gegenseitig hilft, was man tun könnte, um keinem Pensionsstall wieder in die Hände zu fallen .. also in der Preetzer Feldmark finden Sie genau das, was Sie so eindrucksvoll beschreiben.
Unsere Fläche wurde vorher von einem Schäfer gepflegt, der nun die Hälfte davon aus Altersgründen abgegeben hat, so dass wir sie pachten könnten. Unsere Verpächterin ist keine Bäuerin, die hat das Stück Land einfach geerbt, was in der Preetzer Feldmark oft so ist.
Aber viele Fläche gehen über mit Jakobskreuzkraut, da wachsen teils sogar schon kleine Bäume drauf .. die verwildern komplett.
Und in meinen Augen verwildern die deshalb, weil die Menschen voll genervt wieder aufgeben, die genauso wie mein Mann und ich sehr wohl in der Lage wären, so eine Fläche auch zu pflegen .. wenn wir denn die Möglichkeit bekämen, unsere Tiere artgerecht halten zu dürfen.
Es muss doch nichtmal ein fester Bau sein.
Also meine Frage nach der Schilderung der Situation ... was würde die AfD in Schleswig-Holstein machen .. die Feldmark ist ein normales Landschaftsschutzgebiet mit vielen Weiden, kein Naturschutzgebiet ... wenn Sie an die Regierung kämen?
Ich habe das schon Herrn Habeck gefragt .. und eine Gummi-Antwort bekommen, die mir die Schuhe auszog, denn er tut doch so, als ob der Tierschutz ihm sooooo am Herzen läge. Ich konnte darüber nur noch lachen.
Ich bin jetzt gespannt, ob ich über Ihre Antwort auch lache oder mich vielleicht drüber freuen könnte.
Falls ja ... ich habe viele Leser unter den Tierfreunden.
Ich habe auch viele Leser unter den Menschen, die von Sozialhilfe oder Hartz IV betroffen sind, also Aufstockern wie uns.
Aber dafür sind Sie nicht zuständig. Wie ich diese Ideen der AfD verstehen könnte .. auch in Bezug auf Zahlen .. das frage ich dann später mal die Person, die dafür zuständig wäre.
Danke für die Geduld, sich mit diesem Thema einmal auseinanderzusetzen... also § 35 Baurecht in Bezug auf Priveligierte Landwirtschaft, § 63 Landesbauordnung für alles, was keine Baugenehmigung braucht, kleine fliegende Bauten wie Zelte, wozu ja auch ein Weidezelt gehören müsste .. die Auslegung des Paragraphen, was Landwirtschaft ist .. wo eigentlich drin steht, wer sein Vieh von der Fläche überwiegend satt kriegt .. bei 2 Pferden und 2 ha trockenem Weideland bei uns klar mit Ja zu beantworten .. ist sogar eigentlich Landwirt .. aber wenn man fragt, ist man das natürlich dann nicht.
Ich habe vor 20 Jahren mal im Ort Depenau ohne Probleme einen festen Offenstall gebaut .. später . Pferde werden ja uralt und man hat die lange ... im Ort Nettelsee mit einem Carport keine Probleme gehabt, auch ein Wohnwagen war dort kein Problem .. aber hier jetzt, das ist der Witz schlechthin, aber leider ein wirklich schlechter Scherz.
Ich glaube, wenn man den Hobbytierhaltern bei uns vor Ort nicht so viele Probleme machen würde, die Feldmark wäre bald wieder frei von Jakobskreuzkraut, weil man die Flächen wieder verpachten könnte. So aber geben sicher sowohl die Pächter als auch die Verpächter irgendwann genervt einfach auf und lassen es verkommen.
m.f.g.
Renate Hafemann mit lieben Grüßen von meinem Mann Jürgen Gilberg
Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

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Jürgen Gilberg und Renate Hafemann
e-mail: textritter_gbr@gmx.de
Tel.: 04342-761117
Breslauer Str. 1 - 3, 24211 Preetz

...
Und nun die in meinen Augen absolut positive Antwort, die hoffen lässt, dass dieser Punkt bei der Af D auf jeden Fall in besten Händen wäre:
...
 07.09.2016 um 12:02 Uhr

Hallo Frau Hafemann,

da sind Sie mit Ihrem Problem genau an den Richtigen gekommen. Ich gelte in Fachkreisen als Experte in Sachen privilegiertes Bauen. Mein Buch: Kalles Koppel - wurde sogar zum Bestseller bei Amazon und handelt fast ausschließlich von diesem Problem. Jetzt aber genug mit dem Eigenlob :-) 

Am kommenden Wochenende möchte die AfD ihren Landesparteitag in Rendsburg abhalten - leider soll dieser von Linken mit Gewalt verhindert werden. Auf diesem Parteitag soll unser Wahlprogramm verabschiedet werden. Darin nimmt der Bereich Landwirtschaft, Tierschutz und Naturschutz einen breiten Bereich ein. Im Leitantrag des Landesvorstandes fordert die AfD SH die Gleichstellung von Hauptlandwirten und Hobbyhaltern im Baurecht, damit diese z. B. ihren Tieren Schutzunterstände bauen können. Diese Schutzunterstände werden von allen anderen Parteien als Landschaftsverschandelung gesehen, obwohl es kein Problem wäre zig Windkraftanlagen auf der selben Wiese aufzustellen. Das ist schon etwas verlogen, denke ich. Es geht denen aber nicht um die Natur, sie wollen bei den Umweltverbänden punkten und die wollen in der Landschaft das Sagen haben und sonst keiner.

Informieren Sie sich auch gerne auf unserer Landeshomepage, da sind einige Pressemitteilungen zu finden, die leider nie von den Zeitungen gedruckt wurden - absichtlich.

Und glauben Sie den Medien nicht, wenn die uns in die rechte Ecke stellen wollen. Die handeln im Auftrage der Regierung, um uns zu verhindern. Dabei geht es um Geld und Pöstchen, aber nicht um das Wohl des Volkes.


MfG
Karl-Heinz Lenz, Leiter Fachausschuss Landwirtschaft und Umwelt der AfD in SH
Nütschauer Weg 6
23843 Travenbrück
04531/2324
015126154638
 ...
Um andere in meinen Augen wichtige Punkte im Parteiprogramm der AfD werde ich mich nicht hier im Pferde-Blog, sondern in den anderen Themen-Blogs von uns kümmern.

Nach und nach, so wie ich Zeit dazu habe, denn etwas Zeit wird es brauchen, die vielen Fragen zu sondieren, nachzufragen und dann bloggen zu können.

LG
Renate

Dienstag, 6. September 2016

Die "grünen Tierschützer" - lach mich grad tot - zum Thema Weidezelt für private Tierhalter

Doch .. das Ministeriums unseres Herrn Habeck hat echt geantwortet


Und dieser Mann schreibt, der Tierschutz in Schleswig-Holstein sei ihm ein so besonderes Anliegen.


Er will natürlich auch die Privelegierung der Landwirtschaft im Außenbereich abschaffen.

Aber wenn Ihr Euch diese Antwort durchlest, ist eins sonnenklar.

Wenn die Grünen an der Regierung bleiben, denen wir dieses Schlamassel, das vor 20 Jahren noch gar nicht da war, ja verdanken, und sie auch noch die Privelegierung der Landwirtschaft abschaffen, wird das nicht besser, sondern alles noch viel schlimmer werden, weil es dann vermutlich gar nicht mehr erlaubt wird .. nichtmal dem Verpächter eines Weidestücks, falls der anders als unsere Verpächterin, wirklich noch Berufsbauer sein sollte, Weidetieren irgendeinen Witterungsschutz draußen aufzustellen.

Fast wie Hohn war dann auch noch die pdf mit den Richtlinien zur artgerechten Haltung von Pferden dabei.

Schon mein grüner Bio-Lehrer war immer der Meinung, dass jeder Käfer wichtiger sei als Hunde, Katzen, Pferde oder andere Haustiere ... und heute haben wir die zu Hauf überall in den Regierungen sitzen.

Ich bin so froh, dass sie in Meck-Pomm endlich abgeloost haben.

Weiter so .. schmeißt die Grünen raus aus der Regierung, wenn Ihr Eure Haustiere lieb habt, die brauchen wir garantiert nicht.

Nun die Korrespondenz:

LG Renate

......
Für Herrn Robert Habeck und alle, die sonst noch daran interessiert sind, dass Tierschutz und Gesetzgebung sich nicht gegenseitig im Weg stehen
 
Tierschutz/Pferdehaltung von Privatleuten im Außenbereich, § 63 LBO und § 35 Baugesetzgebung und das gesamte Dilemma
 
Sehr geehrter Herr Habeck,
 
Sie schreiben auf den Seiten Ihres Ministeriums, dass Ihnen der Tierschutz in Schleswig-Holstein besonders am Herzen liegt. Sie gehören zu den Grünen, die Umwelt wird es also auch tun. Aber muss sich eigentlich Umwelt, Landwirtschaft und Tierschutz gegenseitig im Weg stehen?
 
Wir wissen nicht, ob Sie sich jemals mit einem Hobbypferdehalter in Deutschland unterhalten haben, dem es gelungen ist, nach unzähligen schlechten Erfahrungen in deutschen Pensionsställen, wo oft einer schlechter ist als der andere, endlich eine Weide pachten zu können oder sich sogar eine gekauft oder gar einen eigenen Hof gekauft hat und dann fassungslos vor dem Problem steht, dass es offensichtlich leichter ist, im Außenbereich, was ja fast immer Landschaftsschutzgebiet ist, ein Atomkraftwerk zu bauen als einen laut Tierschutzgesetz unter Strafe vorgeschriebenen Unterstand für ein paar Pferde.
 
Das Dilemma ist folgendes:
 
Sie beginnen damit, ihre Pferdehaltung oder auch, sollten Sie Ziegen, Schafe oder Galloways und Highland-Rinder lieber mögen, ordnungsgemäß beim Kreisveterenäramt anzumelden. Sie sind dann Tierhalter und kriegen die erste Nummer. Danach bekommen Sie Post aus Ihrem eigenen Ministerium, also dem für Energiewende ... und und und ... wozu auch Tierschutz gehört.
Dann werden Sie Mitglied im Tierseuchenfonds. Sie werden also zunächst einmal genauso behandelt wie ein echter Bauer.
 
Laut Pachtvertrag ist das nicht anders. Sie pachten (oder kaufen vielleicht auch) ja ein Stück Land, das bisher landwirtschaftlich genutzt wurde und nutzen es auch weiterhin landwirtschaftlich ganz ordnungsgemäß .. eben nur in kleinen privaten Rahmen. Sie pflegen als Tierhalte diese Weide, vielleicht machen Sie sogar Heu oder auch nicht .. sie pflegen die Gräben, den Knick usw.
 
Ihre Tiere brauchen laut Kreisveterenäramt eine Schutzhütte, sonst kann man ihnen diese Tiere wieder weg nehmen .. was aus den Tieren dann wird, steht in den Sternen .. Sie lieben ihre Tiere aber, das tun die meisten Menschen, die Pferde oder anderes Großvieh auf so einer Weide privat halten, sogar sehr.
 
Sie brauchen im Winter auch einen Raum für das Winterfutter .. nicht unbedingt für den gesamten Jahresvorrat, das können Sie auch bei Ihrem Heulieferanten lagern .. aber ein kleines Zwischenlager brauchen Sie .. sie brauchen eine Ecke, wo Ihnen das Wasser nicht sofort wieder einfriert, wo es halbwegs geschützt steht .. es wäre auch nett, einen Geräteschuppen zu haben, jedenfalls einen kleinen, damit man Ihnen nicht alles, was Sie für die Weidepflege brauchen, womöglich stiehlt.
 
Klingt doch logisch, nicht wahr?
 
Sie fragen zunächst mal das Umweltamt, was sie da hin stellen dürfen. Das leitet Sie in Preetz weiter an das hiesige Bauamt.
 
Und was sie dann erfahren, das zieht Ihnen die Schuhe aus, denn das ist ein reines Horror-Szenario zwischen Baurecht und Tierschutz.
 
Also fangen Sie an zu suchen und erfahren, das ist in ganz Deutschland das gleiche Theater.
 
Da gibt es den § 35 für priviligiertes Bauen im Außenbereich, was nur Profi-Bauern dürfen .. wozu Pferdehalter nichtmal dann gehören, wenn die eine Reitschule betreiben geschweige denn Menschen, die diese Tiere einfach nur privat halten und nie vor hatten, damit Geld zu verdienen.
 
Dann gibt es Paragraphen wie 76 LBO über fliegende Bauten .. es gibt auch gute Weidezelte dieser Art .. aber das Bauamt erzählt Ihnen, weder die noch diese fahrbaren Weidehütten dürfen Privatmenschen hin stellen .. das seien Bauten, die aus eigener Schwere auf dem Boden liegen .. was ja Unsinn ist, tun die ja gar nicht.
 
Dann steht in § 63 eigentlich drin, wer Tierhaltung landwirtschaftlich betreibt, darf seinen Tieren eine Schutzhütte hin stellen .. es steht da nicht ausdrücklich drin, dass man dazu Profi-Landwirt sein muss .. und jeder Hobbytierhalter betreibt landwirtschaftliche Tierhaltung, nur eben im Kleinen und ohne Gewinnabsicht.
 
Das Bauamt sagt aber, wenn Sie mal Google anwerfen, fast jedem Menschen in ganz Deutschland dann, nee nee, ist ja Quatsch, das gilt nicht für Hobby-Tierhalter.
 
Also grübelt man ... man darf ja ein Gewächshaus .. eine überdachte Terrasse .. kleine Gebäude bis 10 Kubikmeter .. Sichtschutzwände .. Regale aufstellen.
 
Laut § 63 könnte man sogar eine Riesenhöhle ausheben .. sollten wir vielleicht unseren Pferden einen unterirdischen Raum graben .. wäre das besser ein ein Weidezelt?
 
Wenn man danach fragt, darf man das sicherlich auch nicht.
 
Man fühlt sich schlimmer als bei diesem Komik von Asterix und Obelix, falls Sie den mal gesehen haben sollten.
 
Also unser Vorschlag .. bitte helfen Sie den Pferden in dem von Ihnen regierten Bundesland .. und deren Haltern .. ganz schnell !!!!!
 
Wir sind Tausende, die unter Angst von irgendwelchen Bauern ausgebeutet werden und hilflos zuschauen müssen, wie unsere Tiere in solchen Pensionsställen nicht gut gehalten werden .. wir sind Tausende, die sich freuen würden, eine nicht genutzte Ausgleichsfläche pachten und da Pferde so halten zu können, dass sie es gut haben, die die Bauern, die sie angepachtet haben, aber ihr Vieh trotzdem ohne Auslauf im dunklen Stall halten, gar nicht brauchen und auch gar nicht nutzen außer auf dem Papier. Wir sind Tausende, die gar nicht die Landschaft verschandeln möchten, sondern einfach froh wäre, was ganz Kleines aufstellen zu dürfen, damit unsere Tiere laut Tierschutzgesetz artgerecht leben können .. wir möchten uns nicht strafbar machen.
 
Wir müssen uns aber strafbar machen in diesem Staat .. so oder so ... oder zusehen, dass unsere Pferde womöglich sterben müssen.
 
Wir beide halten zwei alte Gnadenbrotpferde, die sich weder verkaufen lassen noch jede ungesunde Behandlung vertragen, die brauchen einen ganz besonderen Umgang . wie wissen, was für diese Tiere wichtig ist .. und wir sind nur zwei Pferdehalter unter garantiert Tausenden, die das genauso sehen.
 
Wenn Sie das durchsetzen würden .. wir würden vermutlich zum erstenmal im Leben nicht links, sondern sogar grün wählen.
 
Nein ... erpressen möchten wie niemand. Es wäre nur schön, einmal darüber nachzudenken und mitzuhelfen, daran was zu ändern.
 
Danke schön im voraus fürs Lesen dieses langen Textes.
 
Mit freundlichen Grüßen
Renate Hafemann und Jürgen Gilberg
...

Sehr geehrte Frau Hafemann, sehr geehrter Herr Gilber,

Herr Minister Dr. Habeck dankt Ihnen für Ihre Mail und hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.
Die von Ihnen beschriebene Situation ist uns bekannt und führt häufiger zu Nachfragen.

Bei der Haltung von Pferden bzw. Tieren allgemein  sind zahlreiche Rechtsvorschriften einzuhalten, die einzeln gesehen in dem jeweiligen Fachbereich sinnvoll und nachvollziehbar sind.
Ihre Mail verstehe ich so, dass Sie sich wünschen würden, dass auch für eine private Pferdehaltung die Möglichkeit besteht, in Bereichen ein Stallgebäude zu errichten, in denen es sonst nicht erlaubt ist. Ihren Wunsch sehen Sie im Sinne Ihrer Tiere, die Sie sehr lieben. Das ist  verständlich.
Umweltrechtliche Bestimmungen verhindern Bebauungen in Gebieten, die besonderen Schutz bedürfen. Sie stimmen sicherlich mit mir überein, dass die Ansiedlung eines Unternehmens in einem Naturschutzgebiet Unverständnis hervorrufen würde.  Aus Sicht des Unternehmens wäre dies nachvollziehbar, da es vielleicht dort besonders verkehrsgünstig liegt, die Unterhaltungskosten besonders niedrig sind, o.ä.. Auch wenn das Bespiel an einigen Stellen sicherlich „hinkt“, so macht es doch deutlich, dass Privatinteressen des Einzelnen hinter dem öffentlichen Interesse für z.B. den Erhalt der Umwelt zurückstehen müssen. So bedauerlich dies auch für den Einzelfall ist.
Sie sprechen von Pensionspferdehaltung, in denen die Tiere nicht gut gehalten werden. Sollten dort Verstöße gegen das Tierschutzrecht vorliegen, bitte ich Sie, sich mit der zuständigen Veterinärbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt in Verbindung zu setzen.  Von dort aus wird man dem Sachverhalt nachgehen.

In Beratungen wird Pferdehaltern empfohlen, die künftigen Weideflächen vorab darauf zu prüfen, ob sie sich tatsächlich für die Ganzjahresbeweidung eignen. Hierzu zählt  neben der Frage des Witterungsschutzes auch der Zustand der Weidefläche über das Jahr hin gesehen (Feuchtigkeitsansammlungen), die Qualität und der Pflegezustand des Aufwuchses, die Versorgungsmöglichkeiten mit Tränkewasser sowie auch die Frage der Einzäunung.  Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung hat dies in einer Leitlinie für die Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten zusammengefasst, die ich als Anlage beifüge.
Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein führt Fortbildungsveranstaltungen zur Pferdehaltung durch (http://www.lksh.de/landwirtschaft/tier/pferde/). Die Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer beantworten auch Fragen zu ganz speziellen Problemen, die sich in Bezug auf die Haltung ergeben, insbesondere auch Fragen zur guten landwirtschaftlichen Praxis, die bedacht werden müssen. 

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Michaele Sekulla

Dachmarke_E_Mail

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft,
Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
Referat Tierschutz
V 241
Mercatorstr. 3
24106 Kiel

Tel.: +49 431- 988-4948
Fax: +49 431- 988615-4948
...

 

Montag, 5. September 2016

Die AfD mal unter der Lupe

Hier in Bezug auf die Möglichkeit artgerechter Tierhaltung

Da ich vermute, diese Partei wird bald noch mehr Zulauf kriegen, sollte man sich mal genauer damit beschäftigen.

Ich mache das jetzt mal mit den Dingen, die für uns wichtig wären und in diesem Pferde-Blog wäre das die Möglichkeit artgerechter Tierhaltung auch für Privatleute:


Punkt 13.3 darin sagt aus:

Tiere sind fühlende Wesen.

Tiere sind Mitgeschöpfe und keine leblosen Gegenstände. Als fühlende Wesen haben sie ein Recht auf eine artgerechte Haltung im privaten wie kommerziellen Bereich.

Das könnte mit Glück bedeuten, dass man auch als Privatmensch bei dieser Partei das Recht bekäme, genauso wie ein Bauer seinen Weidetieren eine Weidehütte zur Verfügung zu stellen, da sie die laut Tierschutzgesetz zur artgerechten Haltung ja brauchen.

Muss nicht, aber könnte.

Vielleicht erfährt man ja bald mehr darüber, wie genau das gemeint ist.

LG
Renate



Sonntag, 4. September 2016

Das nächste Zaunmaterial ist unterwegs

Bald kommen die Pferdis in ihre Herbstecke

Noch stehen Prima und Chiwa auf ihrem Weidestück in der Mitte.
Das dauert aber nur noch ein paar Tage, weil es uns dort wegen der Eicheln und Bucheckern nun zu gefährlich wird.
Am Freitag habe ich deshalb mal wieder viel Geld ausgegeben und für fast 140 Euro neues Zaunmaterial bestellt.
Ich vermute, das wird wie gewohnt ungefähr am Mittwoch oder Donnerstag geliefert werden.
Dann kann es wieder los gehen mit dem Zäune ziehen, dieses Mal dann ganz unten auf unserer Weide.
Auf dem einen kleinen Teil davon waren die beiden schonmal einige Wochen, auf anderen Teilen bisher auch noch nie. Da wächst also noch richtig viel. Es muss aber auch eine Weile reichen, bis die gefährliche Zeit, wo die Eicheln und Bucheckern zentnerweise runter fallen, wieder vorbei ist.
Die Gerbsäure und mehr in diesen Früchten ist in so großen Mengen nämlich sehr gefährlich für Pferde und für eines wie Chiwa, das zu Hufrehe neigt, sogar noch mehr.
Das Wetter wird jetzt auch allmählich etwas herbstlich, aber wiederum auch noch nicht winterlich, so dass sie dort, wo sie nun hin sollen, sicher dann einige Wochen auch gut stehen werden.
Was das für ein Pilz ist, weiß ich nicht genau, sah essbar aus. Vielleicht ein Steinpilz oder Butterpilz.
Ich mal wieder als Arbeiterdenkmal ... na ja .. man soll es mit dem Hobby ja auch nicht übertreiben und ich bin eigentlich ja immer fleißig genug bei den Hoppas.
Hier und unten habe ich mal zum Demonstrieren zwei der Eicheln fotografiert, die ich schon am Boden gefunden habe. Es wird also wirklich Zeit mit dem Zaunbau.
Wenn Ihr von hier hinter den Pferden lang schaut, werden sie dann bald noch weit hinter Prima, die Ihr da ganz hinten im Hintergrund erkennen könnt, ganz unten vor der anderen Baumreihe stehen, wo keine Buchen und Eichen dazwischen sind.
Wie man hier sehen kann, haben sie das mittlere Ende auch schon fleißig abgemäht. Man glaubt gar nicht, wie viel Gras doch in zwei Pferde rein passt, wenn sie genug davon kriegen.
So .. da machen Jürgen und ich an dem Tag, an dem ich diese Bilder gemacht habe, dann mal Feierabend bei den Pferden.



Also bis denne. Wenn alles fertig ist, mache ich natürlich auch wieder Fotos.

LG
Renate