Samstag, 25. November 2017

Ein bisschen Wintersport - Teil 4

- Rest der Bodenarbeit, Füttern und dann Feierabend -

 Da war auch Thunder dann fertig mit der Bodenarbeit für heute und hat seine Leckerlis und Lob und Streicheleinheiten bekommen.

Er freut sich immer so, wenn er gelobt wird.

 Tor auf .. und dann gab es für alle natürlich noch ihre Heulage zum Feierabend.

 Drei Genießer beim Abendessen.

 Nun nochmal alle beim Essen in Nahaufnahme.



 Wie man sieht, es schmeckte.



 Dann wurde noch das Wasser aufgefüllt und ich habe noch eine Weile weiter abgeäppelt.

 Der Nebel wurde in der Zeit schon wieder immer dicker.

 Und damit die Fotografin ab und zu auch mal zu sehen ist, hat Jürgen dann auch am Schluss nochmal auf mich gezielt.

Das war's für heute hier, zumindest in diesem Blog über Pferde an sich.

LG
Renate


Ein bisschen Wintersport - Teil 3

- Prima beim Runterkommen und dann Start mit Thunder -

 Das ist bei Primas überschäumendem Temperament immer wichtig, dass sie am Ende einer Runde Bodenarbeit auch wieder runterkommen kann.

 Und nun der Wechsel .. als letzter kam Thunder dran.

 So .. da war Thunder dann drin und es ging los.

Aufgrund einiger bestimmter Bewegungsabläufe sind Jürgen und ich heute oft am Überlegen, ob er früher nicht statt geritten eher viel gefahren worden sein könnte.

Jürgen ist ja ein paar Jahre auf Langeoog eine Lastenkutsche gefahren, um sich als Schüler da sein Taschengeld aufzubessern und sagt, bestimmte Bewegungen seitwärts-rückwärts sind typisch für Fahrpferde, was er bei Thunder zuweilen meint zu beobachten.

 Wir gehen inzwischen auch nicht mehr davon aus, dass Thunder, nur weil man mit ihm gemeinsam früher auch hätte einen Westernsattel kaufen können, wirklich eine Westernausbildung hat.

Nur der Sattel hat mit der Reitweise ja eigentlich nichts zu tun, sondern ist nur schmückendes Beiwerk, wenn man auf ein Turnier geht und so.

 Und die für die Westernreitweise typische Bodenarbeit im Round Pen lose gehört eben dazu und wir vermuten, das kennt Thunder von früher halt gar nicht .. aber da er sehr lernwillig ist, ist er dabei, es zu verstehen.

 Es war heute ja den ganzen Tag sowas von nebelig, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte ... eigentlich ist es ein Wunder, dass die Bilder dennoch eigentlich gehen .. aber hier bei Thunder wurde es auch schon wieder sowas von noch diesiger, dass sie jetzt doch anfangen, verschwommen zu wirken.

 Obwohl Thunder draußen frei im Gelände, wenn unsere drei Pferde aus irgendeinem Grund von alleine losrennen, meistens schneller ist als Prima, ist er das im Round Pen übrigens nicht oder noch nicht. Mag sein, dass er sich da noch einarbeitet. Aber er ist halt auch vom Wesen her ein komplett anderes Pferd, weshalb er auch so bleiben könnte wie jetzt .. wird alles die Zeit zeigen.

 Zu sehr rennen sollten sie alle drei heute eigentlich auch gar nicht . .ein bisschen ist um diese Jahreszeit generell genug .. halt wegen dem dicken Winterteddyfell, das die Pferde ja jetzt haben und auch brauchen und das auch beim Sporteln nach Möglichkeit nicht durchschwitzen sollte.

Wenn man Offenstallpferde hält, muss man sowas im Winter eben berücksichtigen.

 Umdrehen versteht Thunder inzwischen aber auch schon einigermaßen. Zu Anfang wusste er immer überhaupt nicht, was Jürgen dann von ihm will.



 Wie er sich am Ende gefreut hat, als es dann auch Streicheleinheiten für das brave Pferd und extra Leckerlis gab, das hättet Ihr sehen müssen.

Thunder wird ja so gerne gelobt.

Jetzt, wo die Bauerei fertig ist und eigentlich nur typische Winterroutine beim Versorgen dran, werden wir solange der Boden nicht friert, wohl wieder öfter mit den drei Bodenarbeit machen .. auch Führtraining.

Es kommt gleich noch ein Teil 4 mit den letzten Bildern von Thunder im Round Pen und dann Füttern und Feierabend für heute.

LG
Renate

Ein bisschen Wintersport - Teil 2

- Es geht weiter mit dem Rest von Chiwa, dann Prima usw. -

 So .. wir haben erstmal unser Mittagsschläfchen gemacht. Nun geht es weiter mit den letzten Fotos von der Bodenarbeit mit Chiwa.

 Hier war sie dann fertig und wurde ganz doll gelobt.

Danach kam dann Prima dran.

 Da geht es los, Jürgen holt Prima rein.

 Prima war total motiviert. Sie arbeitet ja so gern, eigentlich fast immer .. zumindest wenn man es nicht übertreibt, sie nicht überfordert und grundsätzlich freundlich mit ihr umgeht.

Dass das anders aussehen kann, haben wir zu unserem Erstaunen ja letztes Jahr erlebt, als wir ein paar Monate ja dazu gesagt hatten, dass ein paar in unseren Augen eigentlich nette Tüdelbeteiligungen bei uns mitmachen durften .. aber die müssen irgendwas mit den Pferden so falsch gemacht haben, dass die beide anfingen zu streiken und Prima richtig heftig.

 Wir wissen bis heute nicht, woran das nun genau lag .. aber wir haben inzwischen wieder unsere alte Prima, die nicht mehr wegrennt, wenn man sie aufhalftern will und mit Begeisterung Bodenarbeit mit uns macht.

Nun machen wir das immer nur ab und zu und nie so lange, dass die Pferde nicht mehr können. Vielleicht war damals der Grund, dass da jemand kein Gespür dafür hatte, wann ein ja altes Gnadenbrotpferd nicht mehr kann.

 Hier war Prima allmählich warmgelaufen und drehte dann richtig auf.







 Und Vollgas .. unsere alte Maus war kaum noch zu bremsen da.

 Teilweise war das Pferd da so schnell, dass ich die Bilder hier nicht dabei habe, weil ich oft nur noch ein halbes Pferd drauf hatte, weil die andere Hälfte schon an mir vorbei war.

Ich finde, man merkt unserer Großen wirklich nicht an, dass sie im kommenden Sommer ja auch schon 22 Jahre alt wird, so fit wie sie immer noch ist.



 Damit es nicht zu viel wird jetzt mit dem dicken Winterfell, musste Jürgen sie schließlich unbedingt ausbremsen. Durchschwitzen um diese Jahreszeit wäre ja nicht wirklich gesund.



 Damit sie wieder ein wenig runterkommt, hat Jürgen sie dann ganz am Schluss noch ein paar Minuten folgen lassen .. die Bilder kommen dann gleich als Erstes im Teil 3 dran.

LG
Renate