Freitag, 14. August 2020

Die Pferde und Tiere von Gnadenhof Gaia's Traum in der Zeit von Juni bis August 20

 Mal wieder ein kleiner Bericht

Die Fotos sind wie immer welche von der Facebook-Seite von Gnadenhof Gaia's Traum. Danach folgen noch Videos, auch von der gleichen Seite. Die ersten Fotos sind erstmal von Juli 2020. Oben geht es los mit Cyra, Prima und Pia.
Oben LayLou und Kara und unten vorn Ente Sweety und dann links im Bild Pia, rechts Cyra.

Immer noch Juli-Fotos. Oben Pia, Winni und Vroni. Unten Prima (Karina) und LayLou.

Und noch mehr Juli-Eindrücke. Die Hüs sind alle gesund und munter und genießen die Weidezeit. Es ist aktuell ab Anfang August nun recht heiß, da suchen sie über Mittag oft den schützenden Schatten der Unterstände. Oben vorn Luna und unten vorn Prima (Karina).
Unten ein letztes Juli-Foto von Vroni und Winni.

Nun sind wir bei den August-Bildern angekommen .. oben Vroni mit Hündin Alegra. Unten Chiwa (Shiva) und LayLou.

Oben ruht die Hofkatze bei der Hitze und schont sich für die nächtlichen Ausflüge. Und unten dösen Kara, Winni, LayLou und weiter hinten noch mehr Pferde über Mittag im Unterstand.

Früh morgens ist es noch kühl. Oben LayLou morgens auf der Weide, mittig LayLou und Winni im Untrstandsbereich und unten Prima (Karina) und Kara beim Wassertrinken.

Nun Videos .. unten das erste frische Heu wird reingebracht, ein Video aus August 20.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/341526333919509

Es geht weiter mit einem niedlichen Video von den beiden Kühen Herzdieb und Angel aus Juli 20.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/304591744232024 

Und nun noch von Ende Juni ein schönes Video über die neuen Entenküken auf Gnadenhof Gaia's Traun.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/675027173092714

Das war's für heute.

LG

Renate

 

Dienstag, 11. August 2020

Erinnerungsfotos aus Reuterkoppel ab Dezember 2013

 Die erste Zeit im neuen Pensionsstall in Reuterkoppel

Ahnung vom Heumachen hatte das junge Bauern-Ehepaar, das den Hof schon vom Papa übernommen hatte und auch Rinderhaltung betrieb. In Gefahr waren unsere Pferde dort nie. Ahnung davon, wie man eine gute Stallgemeinschaft in Gange bringt, hatten sie gar nicht. Die Pferde waren genauso wie die dort gehaltenen Milchkühe nur Geldeinnahme, wobei sicherlich nur wegen der aufmerksamen Einsteller mit den Pferden sorgsamer umgegangen wurde wie mit den Kühen in Massentierhaltung.

Es war ein für die Pferde sicherer Ort, aber keiner für die Menschen zum Sichwohlfühlen.


Chiwa konnte ja kaum noch auf ihren Füßen stehen, als sie in Reuterkoppel ankam, war also schwerkrank, was die Bauern aus Klein-Kühren fertiggebracht hatten. Die fühlen sich übrigens bis heute nicht schuldig und sowas nehme ich krumm. Chiwa hätte sterben können und Prima durchaus auch, auch wenn die so stabil war, dass ihr nichts passiert ist. Da haben diese Leute aber nur unverschämtes Glück gehabt.

Wir lernten übrigens beim Umzug unseren später jahrelang als total gut befundenen neuen Tierarzt kennen, der damals beim alten Chef meiner Vanessa und noch einem anderen Preetzer Großviehtierarzt zunächst nur Vertretung war, aber bald von beiden die Kunden übernahm. Der eine macht heute nur noch Kleinvieh, der andere überwiegend auch, aber der ist jetzt die Vertretung dieses jungen sehr guten Tierarztes. Ich würde ihn als den besten Tierarzt bezeichnen, den ich jemals kennengelernt habe. Ich soll ihn aber nicht mit Namen bewerben, hat er gesagt, er hat schon jetzt viel zu viel zu tun. Kann ich mir vorstellen, so wie er eben ist.

Chiwa brauchte in den ersten Tagen Heparinspritzen und auch das Schmerzmittel Metacam. Sie kam nur langsam wieder auf die Beine, musste lange meistens in der Box bleiben und Prima nur in ihrer Nähe. Nur unter Aufsicht, wenn wir einige Stunden im Stall bei den Pferden waren und auf Chiwa aufpassen konnten, ließen wir sie raus zu Prima, damit sie sich mit ihrer Freundin ein wenig bewegen konnte.




Erste kleine Ausflüge von Chiwa mit Prima, die wirklich damals dem Tod nur so eben und eben von der Schippe gesprungen ist. Aber Chiwa hatte ihr Leben lang immer viel Lebensmut und Kampfgeist. Sie schaffte es wieder. Ich bin nicht immer und nicht von Natur aus nachtragend, aber es gibt Dinge, da bin ich es doch .. und das ist so bei dem Stall in Klein-Kühren. Der hier in Reuterkoppel war nicht der Hit .. es gab auch da später Probleme .. aber ohne diesen Stall, der Chiwa wirklich in letzter Sekunden das Leben rettete, wäre uns unsere Pony-Maus in Klein-Kühren sicherlich dort gestorben.

Blick von der kleinen Hausweide auf den Stall. Es gab noch eine dritte Box, die aber lange nicht vermietet werden konnte. Erstmal waren unsere beiden dort allein.

Mal eins der sehr seltenen Fotos, wo man Jürgen und mich mal zusammen sieht. Und unten dann ein erstes Foto, wo wir mit den Pferden schonmal über den Hof bis zum Reitplatz gelaufen sind. Es wurde so nach und nach halt besser mit Chiwa. Unser Tierarzt sagte immer, bei einem so alten Pony, das so schlimm dran war, muss man eben Geduld haben. 





Neben dem Reitplatz war auch ein Round Pen, ideal, um Prima da mal richtig rennen zu lassen, damit sie alleine sich ab und zu austoben konnte.








Erst nach ungefähr 3 Monaten in Reuterkoppel trauten wir uns, Chiwa wieder über Tag alleine mit Prima im Auslauf zu lassen, weil sie sich nun doch schon einigermaßen gut erholt hatte.

Ich höre mit diesen Fotos mal auf.

Ende März 14 kam Camilla zur Gesellschaft dazu.

Ab da erzähle ich dann bald weiter.

LG

Renate

Sonntag, 9. August 2020

Erinnerungsfotos aus Klein-Kühren ab September 2013

 Nun folgte der Anfang vom Schrecken ohne Ende in diesem Pensionsstall

Diese Leute waren weder ungebildet noch dumm. Die eine der Schwestern ist mit mir gemeinsam auf dem Fachgymnasium gewesen, hat ihr Abitur mit der Note 1,3 bestanden, einen gut bezahlten Job mit viel Verantwortung und auch die andere Schwester ist ja nicht dumm .. in dieser Famile ist keiner dumm. Ständig hörten sie sich Vorträge von der FN an. Warum Menschen so ein Wissen in ihrem eigenen Pensionsstall nicht umsetzen, muss keiner verstehen. Es ist reine Verantwortungslosigkeit und lässt sich mit nichts entschuldigen bei der Intelligenz und Bildung dieser Menschen, was sie zumindest damals getan haben. Und ich weiß, beim Heumachen war das auch 2017 noch nicht anders, denn ich habe den Mann der einen Schwester ja genau beim Heumachen beobachtet. Wie der im Regen Heu auf einer dicht bei dicht mit Sumpfschachtelhalm bewachsenen Wiese Heu gemacht und es nass zusammengerollt hat .. wie kann man sowas nur verfüttern und sogar verkaufen? Und warum tut man sowas überhaupt? ... es kann mir keiner erzählen, dass dieser Mann nicht genau wusste, was er tut. Auch der ist ja nicht dumm genauso wenig wie seine Frau oder Schwägerin.

Chiwa lahmte und wir dachten da noch an Hufgeschwüre. Mag auch sein, es waren welche von den Hufreheschüben davor, die ja sowas nach sich ziehen können. Oben das ist Nadinah, eine der eigenen Stuten, die lahmte auch und kurz darauf fing auch Ankes Sanni an zu lahmen.

Aber was tat diese Familie. Ausgerechnet zur Eichelzeit stellten sie die Pferde auf das Weidestück, wo massenhaft Eicheln von den Bäumen fielen, wo es in einer Senke Sumpfschachtelhalm gab. Es gab so viel Weideland, aber diese Leute kümmerten sich ja so wenig um ihre eigenen und auch die Schulpferde, dass niemand in der Lage gewesen wäre, die Tiere beispielsweise auf die nur über die Straße gelegene Rinderweide zu stellen, wo Galloways lebten und die sich gut als Weideland eignen würde. Schon die Pferde über die Straße zu führen, wäre nicht machbar gewesen. Die Tiere kannten es ja nicht, weil nie einer was mit ihnen machte.

Wir ließen damals Chiwa nur immer dann kurz mit auf diese Weide, wenn wir auch im Stall waren, gingen, damit das nicht zu kurz wäre, dann in Klein-Kühren spazieren und ich begann, meine Serie "Klein-Kühren im Herbst" zu schreiben und mit vielen Fotos von diesem Dorf zu schmücken. Irgendwie mussten wir uns ja beschäftigen, damit Chiwa nicht nur alleine im Auslauf stand, sondern auch ab und zu etwas Pferdegesellschaft hatte. Wohl fühlten wir uns schon lange nicht mehr. Die Hoffnung, es würde noch alles gut, schwand mehr und mehr.

Ich hatte schon wieder beobachtet, dass entgegen unserer Absprache, wir füttern unsere Pferde alleine mit Müsli, selbst in Chiwa Unmengen von Mineralfutter gestopft wurden. Egal was wir wollten, diese Leute nahmen es nicht ernst.

Nun stand die Herpes-Impfung an. Ich hatte Kontakt zum früheren Chef meiner Tochter aufgenommen, der ja immer Pferde behandelt hat und mir gut bekannt war. Der sagte klipp und klar, keine Impfung, und schon gar nicht Herpes, bei einem kranken und sogar zu Hufrehe neigenden Pferd. Chiwa könnte daran sterben. Oh was für Sauersehen in dieser uneinsichtigen Familie. Ich ließ mir meine Unterlagen wiedergegen, mein Instinkt sagte mir, auch wenn es keinen Spaß macht, wir müssen da weg.

Und dann erzählte der Bauer Jürgen auch noch, dass das ja gut aussehende Heu von dem Sommer damals, das nicht bei Regen gemacht worden war, alles verkauft sei und die Pferde ja erstmal die alte Heulage vom Vorjahr fressen könnten .. und die war ja schon davor verschimmelt gewesen und hatte nun schutzlos monatelang so in der Sonne gestanden. Jürgen entschied spontan, weg, so schnell wie möglich. Also begannen wir zu suchen.

Am gleichen Tag, als der Bauer das erzählte, packte er auch noch einen komplett verschimmelten Heulage-Ballen aus und erklärte in seiner ihm eigenen Bauernschläue, die Schimmelschicht außenrum wäre ein gutes Zeichen für zuckerarme Heulage. Was für ein Hohn !!!

Wir würden es aber nicht schaffen, noch mit einer halbwegs gesunden Chiwa den Stall zu wechseln. Es ist ja nicht so einfach, einen guten Pensionsstall zu finden, ich kenne in unserer Gegend kaum einen, den ich als gut bezeichnen würde, und da soll erstmal Platz sein. Die meisten taugen nichts. Der, wo es dann am 30.11.13 schließlich eher panisch hin ging, war zumindest nie etwas, wo unsere Pferde in Lebensgefahr gewesen wären, insofern schon besser als dieser, auch wenn die Stallbetreiber weder so nett wie diese waren und die Lage dieses Stalls einfach unschön. Trotzdem war es ein Vorteil, dort erstmal unterzukommen und rettere Chiwa regelrecht das Leben, anders kann ich das nicht sagen. In Klein-Kühren noch länger wäre sie uns unweigerlich gestorben.

Hinter Prima sieht man auf dem Foto oben übrigens Sanni, damals auch schon schwer krank. Die Folgen davon waren dramatisch für ihre Besitzer. Sie würde das, was danach auch aus der Panik heraus folgte, unbedingt weg zu müssen, nicht überleben.

Chiwa konnten wir mit Mühe und Not im Pferdehänger in den neuen Stall transportieren. Ich blieb bei ihr, während wir auf Prima warteten, die eine alte frühere Freundin von uns mit Jürgen dann zu Fuß rüberführte, für beide Menschen und das Pferd ein nicht wenig gefährliches Unterfangen, denn Prima war so alleine übernervös und der neue Stall lag unmittelbar an der B 76, der Auslauf von Chiwa ganz in der Nähe. Sie hätte sich nur losreißen und daran vorbei auf die Straße laufen müssen, da hätte so viel passieren können.

Aber es ging gut und die Pferde waren dann nun in Reuterkoppel in Sicherheit und außer Lebensgefahr.

Oben Jürgen und besagte frühere Freundin nach dieser abenteuerlichen Aktion in der Sattelkammer und Prima, die vorher mindestens eine Viertelstunde lang gewiehert hatte wie verrückt und Chiwa von Reuterkoppel aus immer zurück, nun glücklich bei ihrer Freundin Chiwa angekommen und alles gut.

Ich brauchte auch da den Tierarzt noch monatelang, bis es Chiwa wieder besser ging.

Alleine was mich die Verantwortungslosigkeit dieser Menschen aus Klein-Kühren an Tierarztkosten gekostet hat, möchte ich gar nicht zusammenrechnen. Aber sowas sehen diese Menschen nicht, die ja so sehr von sich überzeugt sind.

Ich werde bald weitererzählen, dann mit alten Fotos aus Reuterkoppel ab Dezember 2013.

LG

Renate


Mittwoch, 5. August 2020

Persönliche Erfahrungen mit unserem Rehepony Chiwa - Zusammenfassung Juli 20

Heute mal nur ein Pro-Forma-Post ....


Damit Ihr Euch nicht wundert.





Ich bin wegen zu viel um die Ohren irgendwie nicht dazu gekommen, im Juli einen nächsten Teil zu schreiben, sondern erst Anfang August ...den und falls ich noch einen weiteren Teil im August schaffe, verlinke ich dann in der Zusammenfassung für den August hierher.

Möchte nur Bescheid sagen, damit Ihr wisst, warum das diesen Monat so ist.

LG
Renate