Donnerstag, 25. August 2016

Roundup oder Glyphosat

Ohne Sachkundenachweis nur Abgabe von Kleinmengen erlaubt


Wikipedia zum Einsatz von Glyphosat bei Hobbybauern wie den meisten in unserem Landschaftsschutzgebiet.


Roundup enthält Glyphosat, ist sogar besonders giftig, weil noch gefährlicher als Glyphosat selbst.

Hierzu Wikipedia:

Roundup besitzt, gemäß Wissenschaftlern von Monsanto, aufgrund der beigemischten Netzmittel eine höhere Toxizität als Glyphosat, insbesondere bei Wassertieren. Das ursprüngliche Roundup-Produkt gilt als nicht toxisch für Honigbiene und Kompostwurm, leicht toxisch für Ratte und Virginiawachtel und als moderat toxisch für Regenbogenforelle, Blauen Sonnenbarsch und Wasserfloh.[28] Das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat daher Ende 2008 gegenüber den Zulassungsinhabern von Roundup und anderen Pflanzenschutzmitteln, denen Tallowamin beigefügt ist, in einem Expertengespräch eine „dringende Empfehlung“ ausgesprochen, diesen Beistoff bis Ende des Jahres 2010 durch einen anderen zu ersetzen. Monsanto hat gegen die Aufforderung Widerspruch eingelegt.[29][30][31]


Das Zeug bringt die Pflanzen nichtmal wirklich um, sondern lässt nur das Unkraut oberflächlich absterben, das heißt, es muss laufend wiederholt werden, wenn man sowas wie Ochsenzunge, Jakobskreuzkraut und so weiter auf der Weide hat ... falls man es denn überhaupt anwenden dürfte, was bei Privatpersonen wie Hobbypferdehaltern gar nicht so ist.

In der Landwirtschaft wird Roundup seit 1974[8] verwendet, um Unkraut oder konkurrierende Pflanzen von Äckern vor Aussaat der Kulturpflanze (Vorauflaufherbizid) abzutöten.
Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht über die Wurzel. Es ist somit möglich, in einem Arbeitsgang Unkraut zu bekämpfen und zusätzlich eine frische Saat („im Vorauflauf“) einzubringen. Deren Keimung und Wuchs werden nicht negativ beeinflusst. Auch im Weinbau wird Roundup verwendet, um den Unterstockbereich frei zu halten. Solange bei der Anwendung keine Blätter der Reben getroffen werden, schadet diese Anwendung den Reben nicht.

Also ... ich habe mich in Sachen Baurecht nun ausgiebig damit beschäftigt, was der Unterschied zu einem Landwirt und einem Hobbytierhalter ist, womit die meisten Leute, die in der Feldmark etwas gepachtet haben, genauso wie Jürgen und ich zu den Hobbytierhaltern gehören .. und wir betreiben damit keine Landwirtschaft, nur weil wir eine schon immer landwirtschaftlich genutze Fläche gepachtet haben. Gerade die Leute, die sich doch sooooo gut !!!! mit dem Baurecht im Außenbereich auszukennen scheinen, sollten deshalb wissen, dass wir Spritzmittel auf unserem gepachteten Gelände überhaupt nicht verwenden dürfen.

Hierzu wieder Wikipedia:

In Deutschland dürfen Roundup-Produkte in Mengen ab einem Liter nur von Personen mit Sachkundenachweis angewendet werden. Einzelne Roundup-Produkte sind auch für den Haus- und Kleingartenbereich zugelassen, sofern sie nur in Kleinstgebinden abgegeben werden. Nach § 6 Abs. 2 PflSchG dürfen Pflanzenschutzmittel auf Freilandflächen nur angewandt werden, wenn diese landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Herbizide dürfen ebenfalls nicht in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern und Küstengewässern angewandt werden. Außerdem ist die Anwendung auf versiegelten Flächen, zu denen gepflasterte oder asphaltierte Wege und Terrassen zählen, nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde zulässig. Bei Zuwiderhandlung sind Geldbußen bis zu 50.000 € vorgesehen.[12] Teile des Handels, u.a. die Baumarktkette TOOM[13] und Amazon haben Roundup vollständig aus ihrem Sortiment genommen, wobei dies im Fall Amazon nur für Amazon Deutschland gilt, da Roundup von Amazon in Frankreich, Italien und Großbritannien unverändert angeboten wird (Stand Juni 2016).

Wie lange Roundup braucht, um sich wieder abzubauen, möchte ich hier unbedingt auch noch dazu stellen, denn das ist deshalb wichtig, weil es das Unkraut ja nur oberirdisch absterben lässt .. das heißt nicht länger als allerhöchstens eine Saison über wirken kann !!!! Das bedeutet, das Zeug ist noch lange im Boden, und zwar wenn ich das richtig verstehe, oft bis zu einem Jahr, auf jeden Fall monatelang.

Glyphosat ist biologisch abbaubar, jedoch werden dabei nur 2 % in 28 Tagen abgebaut; es wird durch Mikroorganismen sowohl unter aeroben als auch unter anaeroben Bedingungen zu Kohlenstoffdioxid und dem Hauptmetabolit AMPA abgebaut. AMPA wird ebenfalls von der Bodenmikroflora zu Kohlenstoffdioxid zersetzt, allerdings mit einer langsameren Abbaurate. Studien zeigen, dass 79–86 % von Glyphosat nach 6 Monaten zu Kohlenstoffdioxid abgebaut ist. Bei 93 in Europa und Nordamerika durchgeführten Feldversuchen betrug die Halbwertszeit in allen Fällen weniger als 1 Jahr und typischerweise weniger als 38 Tage. Zudem akkumuliert sich Glyphosat nicht und hat eine geringe Bodenaktivität. Die Aufnahme von Glyphosat durch Folgepflanzen der Fruchtfolge betrug in allen vorhandenen Studien weniger als 1 %.[28][56][57]
Das bei Roundup typischerweise verwendete Netzmittel POEA ist ebenfalls biologisch abbaubar, laut einem Sicherheitsdatenblatt nach 28 Tagen zu 55 % und nach 42 Tagen zu 72 %.[58] Die Halbwertszeit in Wasser beträgt laut einer Studie von Wissenschaftlern von Monsanto weniger als einen Tag.[28] Aufgrund starker Bodenadsorption wird die Bodenmobilität auf etwa 2 % geschätzt.[7]


Hier ist der dazu gehörende ganze Wikipedia-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Roundup

Ich kann nicht umhin, dazu mal unter Ausixen der Namen, auch wenn mein Name von den gleichen Personen ja bei Facebook nicht ausgeixt, sondern sogar mit dem dazu gehörenden Nachnamen voll ausgeschrieben wird, wenn man mich der Lüge bezichtigt, ein bisschen Wikipedia-Korrespondenz zu verlinken, die ich mir kopiert habe.
...
  xxx xxx Ich glaube Renate , hier verkalkuliert Ihr Euch mit den angeblichen Ersparnissen. In Privathaltung kommt noch alles hinzu, was in Ställen im Preis enthalten ist. Heufütterung wird in Offenstallhaltung viel mehr und ist nicht gerade günstig, da die Pferde mehr brauchen. Die Heuherstellung ist für die Bauern sehr teuer. An Heu braucht Ihr minimum 1 Klappe pro Pferd pro Tag. Was hier noch vergessen wird, ist die Weidepflege, Schleppen, Walzen gegebenfalls spritzen. Abtransport von Mist, den Privatleute kaum noch in Großbetrieben entsorgen dürfen. Baugenehmigungen gibt es für Privatleute kaum bis gar nicht. Strom ist bei Weidehaltung nicht gegeben ebenso wie Wasser. Ein Trecker nimmt gut 35 Liter Diesel / Stunde . So kann eine Mistentsorgung schnell gut 500 Euro kosten. Hinzu kommen Zauninstandsetzung usw. Was passiert im Winter, wenn alles zugeschneit ist. Da wird nicht geräumt . Hinzu kommt Knickpflege, wenn sich jemand verletzt oder Autos zerkratzt werden, haftet der Pächter. Was ist, wenn jemand krank ist, wer füttert dann die Tiere ? Die Stallbetreiber haften dafür, das der Betrieb weiter läuft. Und zu den Pensionspreisen. Diese sind verschwindend wenig, wenn man bedenkt, was der Betreiber alles zahlen muss. Futterherstellung oder Ankauf von Fremdfutter , Hier werden Dieselkosten, Folienkosten und Netze fällig, hinzu die ganzen Arbeitskosten. Personal muß bezahlt werden, Weiden in Ordnung gehalten werden , Betriebsversicherung ist fällig ebenso Genossenschaftsbeiträge. Dazu Stromkosten, Wasserkosten etc . Das sind imense Summen , wovon der Betreiber kaum etwas verdient ! Ich mache seit mittlerweile gut 35 Jahre die Eigenhaltung und es ist weiss Gott nicht billiger ! Ganz im Gegenteil.

...
 
xxx xxx Ja, genau die Kosten kommen in etwa im Monat hin mit Futter. Hinzu kommen ja die anderen Unterhaltungskosten. Von Herrn Kluge sollen das ja nur etwa 5 Kilo Ballen sein, dann braucht Ihr ja etwa 4 pro Tag für beide, da sind 2,50 pro Ballen sehr viel. Das wären 10 Euro am Tag für Heu , hinzu kommen weitere Kosten . Die Koppeln sind sehr nass und Wasser kann man nicht alles nehmen. Das meiste sind nur Entwässerungsschächte . Hinzu kommt das man als Privatperson im Naturschutzgebiet auf Weiden nichts ohne Genehmigung aufstellen darf. Somit kommt da einiges auf Euch zu. Es ist nicht wie vor 20 Jahren. Zudem wird dort drauf geachtet, das die Weiden gepflegt werden und ggfls auch gespritzt werden. Spritzmittel sind sehr teuer. Dann habt Ihr das Problem mit Hufrehe, das das Pony eigentlich nicht auf Weide darf.

 Nun ja .... auch ich war so klug, mir zumindest manche der Texte aufzuheben, die mir um die Ohren gehauen wurden, um mir zu beweisen, dass ich von Pferdehaltung ja keine Ahnung hätte, sondern nur sie.

Ich habe aber auch seit 24 Jahren eigene Pferde.

Ich erzähle auch nicht trotze eines Alters von Anfang 40, dass ich seit 35 Jahren Eigenhaltung betreibe .. da wäre sie ja noch ein Vorschulkind gewesen oder allenfalls ein Grundschulkind, sondern ich bin 63 und halte tatsächlich seit 1992 eigene Pferde, und seit dieser Zeit auch durchaus, wenn auch nicht durchgängig, jahrelang in Eigenregie.

Ich kenne im Gegensatz zu ihr aber beides, nämlich die Probleme der Pferdehaltung in Eigenregie und inzwischen auch die neuen nach § 35 der Baugesetzgebung und die Privelegierung der Landwirtschaft, was früher tatsächlich wesentlich einfacher war, als ich meinen ersten Offenstall aufgestellt habe, also die Vor- und Nachteile von beiden Möglichkeiten.

Diese ja noch freundlichen Worte der guten Dame waren welche der ersten zu einem Beitrag von mir, dass ich mich auf die Pferdehaltung in Eigenregie freue, weil es so oft große Probleme für unsere Pferde in Pensionsställen gab, und zwar in den meisten, wo wir gewesen sind.

Ich habe noch  NIE Spritzmittel verwendet, um Unkräuter auf meinen Pferdeweiden zu bekämpfen und denke auch nicht, das man das tun sollte.

Ich habe allerdings einmal eine Fläche abgelehnt, die über und über mit Jakobskreuzkraut bedeckt war, die ich vor dieser hätte pachten können, weil ich mir gesagt habe, das kriegt man in Jahren nicht mehr weg, ich brauche aber eine Weide, die ich sofort benutzen kann, und bei der wäre das unmöglich.

Leider sind heute aufgrund dieser neuen Baugesetzgebung bereits viele schöne Flächen im Außenbereich fast unbenutzbar geworden, auch in der Feldmark gibt es sowas. Es ist schade drum.

Dennoch kann man das Problem ganz bestimmt nicht mit Spritzmitteln angehen.

Und auch zu viele Spritzmittel und die noch falsch und ohne Sachkundenachweis angewendet können ein Pferd vergiften.

LG
Renate


Kommentare:

  1. Sehr gehrte Renate und Pferdeliebhaber,

    leider sind in dem Artikel einige Missverständnisse enthalten, die die Glyphosathersteller als wissenschaftlich nicht belegte Werbung kommunizieren, die aber nicht der Realität entsprechen.
    Was aktuelle Studien unabhängiger Wissenschaftler über Glyphosat herausgefunden haben, haben ich ihnen hier aufgelistet:

    „Roundup-Produkt gilt als nicht toxisch für Honigbiene und Kompostwurm,…“

    Das ist falsch, denn erst 2015 haben österreichische Wissenschaftler untersucht, wie Glyphosat das Verhalten von Bienen massiv beeinflusst:

    https://www.mellifera.de/ueber-uns/presse/mitteilungen/glyphosat-beeintraechtigt-das-orientierungsverhalten-der-bienen.html


    Weitere internationale Studien haben ebenfalls belegt, wie gefährlich Glyphosat für Honigbienen ist:

    
http://gmwatch.org/index.php/news/archive/2014/15710-new-study-shows-honeybees-harmed-by-herbicide-used-on-gmo-crops

    Und hier, unter dem englischen Begriff bzw. Kapitel„Honey Bee“ finden sie weitere 7 wissenschaftliche Studien, die belegen, wie Glyphosat die Honigbiene schädigt:

    http://www.gmofreeusa.org/research/glyphosate/glyphosate-studies/


    Auch Würmer verlieren durch Glyphosat im Boden ihre Aktivität und produzieren weniger Nachwuchs, so dass durch den Einsatz von RoundUp und Co massiv die Bodenqualität geschädigt wird:

    https://de.sott.net/article/19066-Monsanto-Gift-Glyphosat-hat-verheerende-Auswirkungen-auf-Regenwurmer-und-Boden


    „Roundup wirkt ausschließlich über grüne Pflanzenteile und nicht über die Wurzel.”

    Das ist falsch, denn Glyphosat stört sehr wohl die Entwicklung von Mikroorganismen und wirkt sich auch negativ auf das Wurzelwachstum aus, wie Wissenschaftler von der Universität Stuttgart in zahlreichen Studien bewiesen haben, wie sie in dieser BR Reportage sehen können:

    https://www.youtube.com/watch?v=xXox0vMuWuo

    „Auch im Weinbau wird Roundup verwendet, um den Unterstockbereich frei zu halten. Solange bei der Anwendung keine Blätter der Reben getroffen werden, schadet diese Anwendung den Reben nicht.”

    Auch das ist falsch, wie sie auf dem Blog des Weinhändlers und studierten Chemikers Martin Kössler nachlesen können, denn der hat weltweit Winzer besucht, die Glyphosat einsetzen und die katastrophalen Folgen auf seinem Blog Weinhalle.de dokumentiert.

    http://www.weinhalle.de/blog/2012/08/round-up-verdammtes-herbizid-im-weinbau/


    „Glyphosat ist biologisch abbaubar, …“

    Das ist falsch, denn für diese Aussage, dass Glyphosat biologisch abbaubar sei, wurde Monsanto schon 1996 erfolgreich in den USA von einem Gericht verklagt und darf diese Falschaussage seit dem nicht mehr verwenden, wie sie hier unter der falschen Behauptung: „Roundup herbicide is biodegradable“ nachlesen können.


    http://big.assets.huffingtonpost.com/fraud.pdf

    „AMPA wird ebenfalls von der Bodenmikroflora zu Kohlenstoffdioxid zersetzt,“

    Das Glyphosat Abbauprodukt AMPA ist kein Dünger, sondern ist noch toxischer als Glyphosat, und hat daher ebenfalls toxische Folgen für Mensch, Tier und Umwelt, wie sie hier nachlesen können:


    https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/gentechnik/hintergrund/faqglyphosat.pdf


    „Halbwertzeit im Wasser…“

    Glyphosat hat keine Halbwertzeit von einem Tag im Wasser, was sie erfahren, wenn sie mit Wasserexperten sprechen, die ihnen sagen werden, wie aufwendig es ist Glyphosat aus dem Trinkwasser zu entfernen und wie viel sie davon im Grundwasser bereits finden. Der einfachhalber können sie sich auch diese BR Reportage zu dem Thema anschauen in Bernhard Röhrle vom Zweckverband Landeswasserversorgung die Folgen von Glyphosat und Co für unser Trinkwasser erklärt:

    
https://www.br.de/mediathek/video/video/galgenfrist-fuer-den-oekokiller-die-unendliche-glyphosat-story-100.html
oder in dieser BR Sendung: Pestizide im Trinkwasser:

    
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unser-land/umwelt-und-natur/pflanzenschutzmittel-trinkwasser100.html
    oder diesen SPIEGEL Artikel dazu lesen:


    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/chemie-medikamenten-cocktail-im-trinkwasser-a-314868.html

    Fortsetzung…

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    1. …Fortsetzung:

      Als Pferdebesitzerin sollten sie auch die Veterinärmedizinerin Dr Monika Krüger kennen, denn sie hat in ihren Studien herausgefunden, dass Glyphosat über die Plazenta bereits auf die Föten von Säuen übertragen wird. Dies fand sie heraus, als sie missgebildete und tot geborene Ferkel untersucht hatte, die bereits in sämtlichen Organen Glyphosatrückstände hatten.

      
http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/68-glyphosatwerte-in-den-organen/view.html


      Glyphosat funktioniert wie ein Antibiotikum und hemmt auch das Wachstum von guten Darmbakterien in Tieren, was dazu führt, dass sich gefährliche Bakterien, wie das Clostridium botulinum, ausbreiten können und bei Pferden z.B. auch den tödlichen Botulismus auslösen können, wie Studien von Dr. M. Krüger und W. Schrödl u.a. (2013) nachgewiesen haben:

      
http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2013/Lorenzen.pdf



      Und auch die Förster sind beunruhigt über die zahlreichen Erkrankungen und toten Hasen, Fasane, Rehe, wie sie in diesem Bericht nachlesen können:

      https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/natur/fjw/pdf/wildgesundheit/RWJ_Warum_Rehe_krank_werden_Mai_15.pdf

      Daher muss Glyphosat verboten werden, denn auch ein Sachkundeausweis schützt nicht davor, dass Glyphosat und Co selbst in Mikrogramm, Menschen, Tiere und unser Ökosystem vergiftet und zerstört.

      Chemielobbyismus gibt es dank BAYER schon seit 100 Jahren in Deutschland, und auch MONSANTO wurde schon mehrfach bei der Fälschung von Studien erwischt und bestraft, wie sie hier nachlesen können:


      https://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto,_mit_Gift_und_Genen

      Aber nun, 2016. hat endlich jeder Einzelne mit dem Internet die Möglichkeit und Pflicht, die Werbeaussagen der Hersteller, Politiker und Medien selber zu überprüfen, denn nun können wir unseren Kindern nicht mehr sagen: Wir haben es nicht gewusst.
      Danke.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Roberta

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  2. Danke schön für den Kommentar mit noch mehr Infos zum Thema.

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    1. Ja, gerne, denn ich habe mir die Glyphosatdebatte lange still und fassungslos angeschaut und seit 3 Monaten kläre ich aktiv auf, denn je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, desto düsterer wird mein Urteil über die Behörden, die eigentlich zum Schutz der Bürger, Tiere und unseres Ökosystems da sind, aber im Grunde nur Erfüllungsgehilfen der Chemiekonzerne sind – zu Lasten der Gesundheit von Millionen Müttern, Kindern, Tieren, Flüssen und Umwelt… Danke

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    2. Das geht mir so ähnlich .. ich habe es am Rande immer in den Nachrichten gehört, aber erst vor 14 Tagen ca. begonnen, mich genau damit zu beschäftigen und frage mich .. wenn das nur gut dazu ist, sich das Pflügen zu ersparen .. ich begreife nicht, auch wenn es sicherlich gut ist, dass es nun schon in 18 Monaten statt wie beantragt 15 Jahren !!!! ausläuft, dass man sowas überhaupt jemals erlaubt hat.

      Es gibt so vieles, was einen wütend macht. Vor dieser Pachtweide waren wir in einem Pensionsstall mit Milchviehbetrieb .. wenn Du die Kälber und Mutterkühe gesehen hätten, die nie !!!!! raus gekommen sind, auch nicht im Sommer ... das ist so schrecklich und so unverständlich, was wir für Gesetze haben.

      Aber unser beklopptes Baurecht wiederum trägt mit dazu bei, dass sowas gemacht wird .. die Bauern können irgendwo Land pachten .. als Ausgleichsfläche .. aber oft dürfen selbst sie da nichts bauen .. also ferchen sie das Vieh rund um ihren Hof hin .. und Pferde, also Pensionspferde inzwischen oft fast genauso .. ist natürlich nicht ganz so schlimm wie die Massentierhaltung von Kühen oder Schweinen, aber selbst das war früher alles ganz anders.

      Ich verstehe nicht, warum man Gesetze nicht bis zu Ende denkt, denn das scheint in Deutschland generell Glückssache zu sein.

      Und umso umfangreicher alles wird .. also bezüglich er EU .. umso schwieriger wird es klar, sowas wie mit dem Rounup dann gleich nicht in unserem, sondern allen diesen Ländern durchzuboxen .. ist ja klar.

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  3. Hallo Roberta,

    einiges davon habe ich nicht in diesem Beitrag .. aber ich war danach auch weiter suchen ... in einigen anderen auch schon hier verlinkt wie das mit dem Botulismus und habe auch Fotos von missgebildeten Ferkeln, Rindern, sogar Menschen-Föten in einem Bericht der Uni Leipzig gesehen.

    Ich bin nur über ein Schockerlebnis erst jetzt dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen, weil bei uns in der Nachbarschaft ein Pferd an einer Vergiftung starb, uns die Frau, der es gehörte, durch den Zaun plötzlich wie eine Furie als vermeintliche Pferdemörder attackierte (wir hatten paarmal Streit, aber das ist doch kein Grund, sowas zu tun, jedenfalls nicht für meinen Mann und mich) und ich mich dran erinnert habe, dass ihr voriges Jahr schon eins an Jakobskreuzkraut gestorben ist, was sie nun dazu veranlasst hat, ohne jede Ausbildung Roundup zu versprühen .. als Hobbypferdehalterin wie wir. Da kam mir der Gedanke .. bisher sucht die Polizei auch nach wie vor nicht nach einem Täter, obwohl es schon fast 14 Tage her ist, weiß aber nicht, wie lange so eine Obduktion nun dauern kann ... ob nicht eine falsche Anwendung von diesem Zeug auch schädlich für Pferde wäre.

    Dann sah ich erst, Roundup enthält dieses Glyphosat, was mir über die Nachrichten ja in der letzten Zeit oft aufgefallen ist... habe erst dann angefangen, mich mal genau damit zu beschäftigen.

    Und ist ein wirklich interessantes Thema .. ganz unabhängig davon, warum ich mal anfing, mich damit zu beschäftigen.

    Danke für weitere Infos ... ist gut, dann finden es mehr Leute, die Pferde haben, auch.

    LG
    Renate

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